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Startschuss Mobilitätskampagne „jung.bewegt.mobil“

8. Mai 2019

Landesjugendring NRW fordert Ausbau des ÖPNV in NRW

Düsseldorf, 8. Mai 2019 – Der Landesjugendring NRW feiert den Auftakt seiner Mobilitätskampagne. Bis November werden Mobilmacher_innen aus Jugendverbänden und Politik den ÖPNV in NRW unter die Lupe nehmen und die Forderungen der Kampagne bekannt machen.

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„Junge Menschen müssen angemessen an der Verkehrsentwicklung beteiligt werden. Sie kennen ihre Bedürfnisse am besten und müssen die Chance bekommen, als mündige Mitglieder dieser Gesellschaft die Zukunft mitzugestalten,“ sagte Eric Schley, Vorsitzender des Landesjugendrings NRW beim Auftakt von jung.bewegt.mobil. Mit der Kampagne jung.bewegt.mobil fordert der Landesjugendring NRW ein NRW-weites Jugendticket wie in Hessen für einen Euro am Tag. Getragen werden die Forderungen gemeinsam vom Kinder- und Jugendrat NRW, dem Landesarbeitskreis für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD) in Nordrhein-Westfalen sowie weiteren Partnern. Außerdem soll der ÖPNV jugendgerecht ausgebaut werden – mit einer besseren Anbindung des ländlichen Raums, einer besseren Taktung und dem Ausbau von Fahrradwegen.

„Mobilmacher_innen“ dokumentieren bis November eigene Erfahrungen

Zum Auftakt gab es am Mittwochmittag eine Bus-Hüpfburg und ein Wettrennen mit Cityrollern, Fahrrädern, Bobbycars und Kinderwagen direkt vor dem Landtag NRW. Hier stellten sich auch die „Mobilmacher_innen“ aus Politik und Jugendverbänden vor. Sie alle und noch weitere Mobilmacher_innen sind in NRW unterwegs – für die politische Arbeit oder das Ehrenamt im Jugendverband. Sie werden bis November über die Social Media Kanäle des Landesjugendrings NRW von ihren Erfahrungen, in NRW unterwegs zu sein, berichten und die Forderungen der Kampagne bekannt machen. Nikola Miethe, Bundesfreiwilligen-dienstleistende in Soest und Mobilmacherin, kritisierte: „Ich arbeite schon für den Staat und habe finanziell nichts davon. Da wäre es nice, nicht noch selber so viel fürs Ticket zur Arbeit zu bezahlen.“

Auch die Vertreter_innen der Politik setzen auf den ÖPNV als Verkehrsmittel der Zukunft. Der Umstieg von Auto auf Bus und Bahn sei nur zu meistern, wenn Bahnhöfe und Strecken ausgebaut würden. Dazu seien aber auch Baustellen nötig, für die in den Wahlkreisen um Verständnis geworben werden müsse.

Als Mobilmacher_innen waren beim Auftakt dabei: Die Mitglieder des Landtags Charlotte Quik, CDU, Mitglied Verkehrsausschuss, stellv. Vorsitzende Ausschuss Kinder, Jugend und Familie, Alexander Brockmeier, FDP, Mitglied Ausschuss Kinder, Jugend und Familie, Gordan Dudas, SPD, Mitglied Verkehrsausschuss, stellv. Mitglied Ausschuss Kinder, Jugend und Familie und als Mobilmacher_innen aus den Jugendverbänden Lea Winterscheidt, Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg, Diözesanverband Köln, Studentin, Nikola Miethe, Bundesfreiwilligendienstleistende bei der BUNDjugend NRW in Soest, Werne an der Lippe.

Die nächste Veranstaltung von jung.bewegt.mobil ist eine ICE-Fahrt mit einem Sonderzug quer durch NRW am 6. Juli. Abschluss ist eine Mobilitätskonferenz am 27. November 2019.

Fotos der Veranstaltung

https://ljr.nrw/jungbewegtmobil-auftakt-fotos

Allgemeine Informationen zu unseren Forderungen zu Mobilität

https://www.ljr-nrw.de/themen/weitere-themen/mobilitaet/

 

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