Einmischende Jugendpolitik

Kinder die sich auf Handout informieren

Ein gutes Aufwachsen und gute Lebensbedingungen für junge Menschen – jetzt und in Zukunft. Das ist das wesentliche Ziel einer einmischenden Jugendpolitik. Dazu gehört, dass die Meinungen und Interessen junger Menschen gehört und berücksichtigt werden – in allen relevanten Politikfeldern.

„Jugend“ – das ist ein eigenständiger, besonderer Lebensabschnitt, voller Hoffnungen und Unsicherheiten. Dabei geht es um mehr als um Qualifizierung für den Arbeitsmarkt. Es geht auch darum, sich eine Meinung zu bilden und herauszufinden, wer wir sein wollen. Der Landesjugendring NRW setzt sich mit der einmischenden Jugendpolitik dafür ein, dass junge Menschen Teilhabe und Mitwirkung erleben. Dazu gehört, dass sie gute Lebensbedingungen vorfinden und gestalten können.
Um diesem Ziel gerecht zu werden, muss sich in vielen Politikfeldern etwas ändern. Entscheidungen über Stadtentwicklung, Mobilität, Klimaschutz und Arbeitsmarktpolitik haben Auswirkungen auf junge Menschen. Junge Menschen werden hierbei viel zu selten berücksichtigt. Wenn sie sich einmischen wollen, werden sie zudem viel zu häufig nicht verstanden oder nicht ernstgenommen. Das wollen wir ändern!

 

„Als Jugendverbände, in denen junge Menschen sich selbst organisieren, wissen wir, wie wichtig es für eine menschliche und demokratische Gesellschaft ist, dass junge Menschen sich in Gruppen ausprobieren, Standpunkte entwickeln und Haltungen einüben können.“

Aus: "Jugend ermöglichen – Zukunft denken. Jugendpolitische Leitlinien des Landesjugendrings NRW"

 

Dass junge Menschen ihre Bedürfnisse erkennen und die daraus entstehenden Forderungen politisch formulieren können, ist die Grundvoraussetzung zur Entwicklung einer lebendigen, wirksamen Demokratie. Darüber hinaus hat die Vollversammlung des Landesjugendrings NRW folgende Kriterien einer einmischenden Jugendpolitik beschrieben:

  • Einmischende Jugendpolitik erfasst die Bedürfnisse, Interessen und Themen aller jungen Menschen in NRW
  • Einmischende Jugendpolitik beinhaltet eine Förderung von Befähigung und eine starke, wirksame Beteiligungsstruktur, die sich auch unabhängig von Politik und Verwaltung organisieren können muss.
  • Einmischende Jugendpolitik muss strukturell verankert werden.
  • Einmischende Jugendpolitik bedeutet, dass alle Entscheidungen der Politik auf ihre Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche überprüft werden.
  • Einmischende Jugendpolitik schafft und braucht gute Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche.

Der Landesjugendring NRW arbeitet mit vielfältigen jugendpolitischen Akteur_innen zusammen und organisiert Fachveranstaltungen und Kampagnen zur Umsetzung einer einmischenden Jugendpolitik.

Zuständig im Vorstand

Sarah Primus

Landesjugendring NRW
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Ihre Ansprechpartnerin

Sarah van Dawen-Agreiter
Referentin für Jugendpolitik

Telefon: 0211 49 76 66-25
E-Mail: vandawen(at)ljr-nrw.de
Bürozeiten: Montag – Donnerstag

Ihr Ansprechpartner

Christian Brüninghoff
Referent für kommunale Jugendpolitik
Projekt #jungesnrw Perspektiven vor Ort

Telefon: 0211 49 76 66-20
E-Mail: brueninghoff(at)ljr-nrw.de
Bürozeiten: Montag – Freitag

Jugendpolitik steckt in vielen Kommunen NRWs in den Kinderschuhen. Wir setzen uns für einen Paradigmenwechsel ein: mit dem Projekt
#jungesnrw – Perspektiven vor Ort, dem Netzwerk Jugendpolitik NRW, der U18-Wahl und gemeinsam mit den Stadt- und Kreisjugendringen.
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