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NRW wählt ab 16

Jugendbeteiligung Themenkreis

Der Landesjugendring NRW setzt sich seit vielen Jahren für eine strukturelle Verankerung von Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ein. Was lange Zeit „Jugendstrategie“ hieß, heißt jetzt „Aktionsplan Jugendbeteiligung“. Die Landesregierung in NRW hat den Aktionsplan Jugendbeteiligung in den Koalitionsvertrag aufgenommen.

  • Wahlalterabsenkung
    Ein Bestandteil einmischender Jugendpolitik auf Landesebene ist das Wahlrecht von jungen Menschen. Zur Landtagswahl 2022 hat der Landesjugendring NRW deswegen seine kontinuierliche Forderung nach einer Absenkung des Wahlalters erneuert. Hierzu wurde die Kampagne #ichwillwählen mit einem jungen Kampagnenteam aus Mitgliedern des Redaktionsteams „jung genug“ der Bundesjugendstrategie umgesetzt. Zum ersten Mal gab es in diesem Zuge eine Kooperation mit der Landesseniorenvertretung NRW. Es wurden Social Media Reels verbreitet, die eine sehr große Reichweite erzielten. Thema waren Solidaritätsbekundungen alter Menschen mit den Jugendlichen und Entkräftungen von Gegenargumenten zur Wahlalterabsenkung.

 

Reel zur Wahlalterabsenkung

Unser Einsatz hat sich ausgezahlt: Die schwarz-grüne Koalition wird das Wahlalter in dieser Legislatur auf 16 Jahre senken.

 

 

 

 

 

 

 

 

Junge und alte Menschen haben unter dem Hashtag #ichwillwählen erzählt, warum sie selbst wählen wollen - oder warum sie solidarisch sind mit der Forderung nach einer Wahlalterabsenkung.

 

#ichwillwählen - Thumbnail

Unsere Beschlüsse zum Aktionsplan Jugendbeteiligung Wir haben auch schon Beschlüsse gefasst, dass eine Jugendstrategie/ein Aktionsplan Jugendbeteiligung in NRW eingeführt werden soll.

Fachtage zum Aktionsplan Jugendbeteiligung

Wir haben Ende 2020 einen Fachtag "Eine Jugendstrategie für NRW" veranstaltet.

 

Beim digitalen jugendpolitischen Fachtag am 13. Dezember 2022 hat der Landesjugendring NRW  den Aktionsplan Jugendbeteiligung besprochen und diskutiert, welche Instrumente junge Menschen in verschiedenen Politikbereichen als gleichwertige Partner_innen integrieren können. In fünf Workshops wurden verschiedene Aspekte eines Aktionsplans miteinander diskutiert, und die Teilnehmenden diskutierten auch die Frage, wie Jugendbewegungen und Jugendverbände zusammengehören. Jugendministerin Josefine Paul betonte in ihrem Grußwort, dass es wichtig sei, das Bewusstsein zu schaffen, dass junge Menschen eigenständige politische Akteur_innen sind.

Kommunale Echokammern

Junge Menschen sitzen an einem Tisch bei der Echokammer Dortmund, 15.06.2023

Als Zusatz zum landesweiten Fachtag wurden kommunale Austauschräume in Münster, Bielefeld und Dortmund zum Aktionsplan Jugendbeteiligung angeboten. Zu diesem Zeitpunkt waren nur wenige offizielle Informationen zum Aktionsplan Jugendbeteiligung seitens der Landesregierung bekannt. Die Teilnehmenden sammelten, was bei ihnen vor Ort anders laufen müsste, damit die Ideen und Forderungen junger Menschen zu ihrer Realität werden.

Der Aktionsplan Jugendbeteiligung und die Landtagsfraktionen

Wir haben Bezug genommen auf Anträge, dass es eine Jugendstrategie geben soll.

Wenn Landtagsfraktionen sich zu einem Aktionsplan Jugendbeteiligung oder einer Jugendstrategie äußern, nehmen wir als Teil der Sachverständigen Stellung. Wir veröffentlichen hierzu Stellungnahmen, die wir in der entsprechenden Sitzung im Landtagsplenum oder in den zuständigen Ausschüssen vortragen.

Die Fachzeitschrift THEMA JUGEND erscheint vier Mal im Jahr und bietet grundlegende Informationen zu Themen des Kinder- und Jugendschutzes. Hier haben wir einen Artikel veröffentlicht, warum NRW dringend eine Jugendstrategie braucht.

Hier geht es zum ganzen Artikel. 

 

Zuständig im Vorstand

Annika Jülich

Marei Schmoliner

Ihre Ansprechpartnerin

Jil-Madelaine Blume-Amosu
Referentin für Jugendpolitik
Telefon: 0211 49 76 66-25
E-Mail: blume-amosu(at)ljr-nrw.de
Bürozeiten: Montag – Donnerstag

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