Workshop: Action for Democracy – Neue Strategien gegen Einsamkeit


Jugendverbände haben sich als Werkzeug gegen die Einsamkeit junger Menschen über Jahrzehnte hinweg bewiesen – in den Verbänden können Kinder und Jugendliche nicht nur soziale Kontakte herstellen, sondern auch ein echtes Gemeinschaftsgefühl erleben. Zudem lernen sie wichtige persönliche Kompetenzen, um sich auch in anderen Lebensbereichen aktiv und selbstbewusst einzubringen.
Dennoch zeigen aktuelle Studien: Junge Menschen fühlen sich insbesondere seit der Corona-Pandemie, aber auch dank der wachsenden und wandelnden Bedeutung sozialer Medien, immer einsamer. Jedes zehnte Kind im Grundschulalter in NRW fühlt sich oft einsam, so eine aktuelle Studie.
Der eintägige Workshop soll Multiplikator_innen aus den Jugendverbänden befähigen und bestärken, diesen Entwicklungen standzuhalten. Wir bieten euch Raum zum Erfahrungsaustausch und gemeinsamen Strategiefindung:
- Wie erreichen wir einsame junge Menschen?
- Wie können wir sie gut in unsere Angebote einbinden?
- Wie können wir im Umgang mit Einsamkeit unsere eigenen Grenzen bewahren?
Um uns eine gemeinsame Grundlage für die Zusammenarbeit zu geben, wird es auch externe Inputs geben:
- Claudia Laubstein, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kompetenznetz Einsamkeit, wird einen Impulsvortrag zu aktuellen Entwicklungen und Ausprägungen von Einsamkeit bei Kindern und Jugendlichen halten.
- Moritz Jäger-Stabenow, Gründer des Core Gamer Treffs in Mönchengladbach, wird ein Praxisinput zu seinen Erfahrungen und Strategien im Umgang mit Einsamkeit geben.
Die Teilnahme am Workshop (inkl. Verpflegung) ist kostenfrei.
Anmeldeschluss ist der 29. Mai 2026.
Bei Rückfragen oder sonstigen Anliegen steht Miriam Gill (gill@ljr-nrw.de) zur Verfügung.