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	<title>Artikel &#8211; Landesjugendring NRW</title>
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	<description>Die Arbeitsgemeinschaft der Kinder- und Jugendverbände in NRW</description>
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	<title>Artikel &#8211; Landesjugendring NRW</title>
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		<title>Neue lokale Kooperationen und mehr Verantwortung für junge Menschen als Strategien gegen Einsamkeit?</title>
		<link>https://www.ljr-nrw.de/action-for-democracy-neue-strategien-gegen-einsamkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Kronenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 07:08:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie erreichen wir einsame junge Menschen? Wie müssen unsere Strukturen aussehen, damit wir sie gut in unsere Angebote einbinden können? Das sind die Fragen, auf die die Teilnehmenden des Workshops&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-437339 alignleft" src="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2026/06/Miriam-WS-169x300.jpg" alt="Workshop „Action for Democracy: Neue Strategien gegen Einsamkeit“ sich am 2. Juni 2026" width="169" height="300" srcset="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2026/06/Miriam-WS-169x300.jpg 169w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2026/06/Miriam-WS-576x1024.jpg 576w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2026/06/Miriam-WS-768x1365.jpg 768w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2026/06/Miriam-WS-864x1536.jpg 864w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2026/06/Miriam-WS.jpg 1080w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" />Wie erreichen wir einsame junge Menschen? Wie müssen unsere Strukturen aussehen, damit wir sie gut in unsere Angebote einbinden können?</em><br />
Das sind die Fragen, auf die die Teilnehmenden des Workshops <strong>„Action for Democracy: Neue Strategien gegen Einsamkeit“</strong> sich am 2. Juni 2026 in der Geschäftsstelle des Landesjugendrings NRW Antworten gesucht haben.</p>
<p>Eine fachliche Einordnung des Themas „Einsamkeit bei Kindern und Jugendlichen“ lieferte Claudia Laubstein, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. und Forscherin im Kompetenznetz Einsamkeit. In ihrem Fachvortrag schildert sie verschiedene Formen von Einsamkeit, die besondere Bedeutung von Einsamkeit im Jugendalter sowie bestimmte Risikofaktoren für Einsamkeit – darunter unter anderem Armutsbetroffenheit, Migrationshintergrund und das Erleben von schon wenigen Diskriminierungserfahrungen. Eine Kernerkenntnis für die Teilnehmenden war, dass Einsamkeit insbesondere im Jugendalter sehr schambehaftet ist, sodass es schwierig ist, sie anzusprechen.</p>
<p>Daraufhin hatten die Teilnehmenden in einer Austauschphase die Chance, ihre eigenen Erfahrungen und Herausforderungen mit Einsamkeit in ihren Verbandsstrukturen darzustellen und zu reflektieren. Die bedenklichen Nachrichten: Einsamkeit ist auf den ersten Blick schwer zu erkennen – oft müssen persönliche Beziehungen aufgebaut werden, bis junge Menschen von ihrer Einsamkeit berichten. Die guten Nachrichten: Jugendverbände machen schon sehr viel, um die Risikofaktoren für Einsamkeit zu bekämpfen. Sie setzen sich aktiv für Chancengleichheit und Teilhabe für alle jungen Menschen ein, unabhängig von ihrem Hintergrund.</p>
<p>Nach der umfassenden Standortbestimmung am Vormittag beschäftigten sich die Teilnehmenden am Nachmittag damit, Lösungsstrategien zu entwickeln.</p>
<p>Um den Teilnehmenden einige Tipps zur Begegnung von Einsamkeit aus der Praxis zu vermitteln, hat Moritz Jäger-Stabenow in einem Praxisinput den sozialen Gamer Treff „Core Gamer Treff“ vorgestellt. Dort wird das gemeinsame Gaming als Zugang genutzt, um soziale Kontakte und Gemeinschaftsbildung zu fördern. Das Angebot überzeugte die Teilnehmenden vor allem, weil es das Potenzial hat, die typische Zielgruppe für antidemokratische und rechtsextremistische Ansprachen abzugreifen und mittels sozialer Teilhabe aufzufangen.</p>
<p>Abschließend wurden vielfältige Inputs und Ideen des Tages in einer Strategiewerkstatt synthetisiert. In zwei Gruppen entwickelten die Teilnehmenden neue Handlungsempfehlungen und Ideen zur Bekämpfung von Einsamkeit, die sie in ihre Verbände zurücktragen konnten.<br />
Eine Gruppe beschäftigte sich mit der Erreichung von einsamen jungen Menschen. Klar war direkt: Angebote explizit für einsame junge Menschen entfremden eher, als dass sie die Zielgruppe erreichen. Stattdessen sollten Angebote geschaffen werden, die junge Menschen in der Breite ansprechen. Dafür ist es in der Perspektive der Teilnehmenden besonders wichtig, junge Menschen selbst zu fragen, welche Angebote sie sich wünschen. Auch die Aktivierung von neuen, lokalen Kooperationspartnern wie Offene Treffs oder Stufen-Accounts auf sozialen Medien kann helfen, um junge Menschen flächendeckender zu erreichen.<a href="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2026/06/WS-TN-scaled.jpeg"><img decoding="async" class="alignright wp-image-437340 size-medium" src="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2026/06/WS-TN-225x300.jpeg" alt="„Action for Democracy: Neue Strategien gegen Einsamkeit“ sich am 2. Juni 2026" width="225" height="300" srcset="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2026/06/WS-TN-225x300.jpeg 225w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2026/06/WS-TN-768x1024.jpeg 768w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2026/06/WS-TN-1152x1536.jpeg 1152w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2026/06/WS-TN-1536x2048.jpeg 1536w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2026/06/WS-TN-scaled.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a></p>
<p>In der zweiten Gruppe wurden vor allem die Strukturen der Jugendverbände kritisch reflektiert. Um einsame junge Menschen besser einzubinden ist es aus der Perspektive der Teilnehmenden wichtig, dass sie in den Verbandsstrukturen partizipieren und Verantwortung übernehmen können. Deswegen sollte darauf geachtet werden, wie und wie lange Vorstände besetzt werden. Auch die sukzessive Verantwortungsübergabe an neue und junge Mitglieder könnte eine Rolle spielen, um sie langfristig einzubinden.</p>
<p>Die Gruppe hat aber auch den politischen Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle zugeschrieben. Jugendverbände sind Orte, an denen einsame junge Menschen schon aufgefangen und eingebunden werden. Die wichtige gesellschaftliche Arbeit, die Jugendverbände – oft ehrenamtlich – leisten, muss wertgeschätzt werden. Dazu gehört vor allem auch, die Orte und Angebote, die es für junge Menschen gibt, zu verteidigen und auszubauen, statt zu kürzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Die Workshopreihe „Action for Democracy: Neue Strategien für unsere Werkstätten der Demokratie“ läuft bis 2028 mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen. Meldet euch für unseren <a href="https://www.ljr-nrw.de/newsletter-anmeldung/">Newsletter</a> an und folgt uns auf <a href="https://www.instagram.com/landesjugendring_nrw/">Instagram</a>, um über neue Termine informiert zu werden.</strong></em></p>
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		<title>Jugendpolitischer Fachtag des Landesjugendring NRW</title>
		<link>https://www.ljr-nrw.de/jugendpolitischer-fachtag-des-landesjugendring-nrw/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kerstin Schüürmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 12:18:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Einmischende Jugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendverbandsarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Landesjugendring NRW veranstaltet seinen Jugendpolitischen Fachtag: 2. Dezember 2025   Townhouse Düsseldorf Bilker Straße 36 40213 Düsseldorf Gemeinsam mit NRW-Jugendministerin Josefine Paul und spannenden Referent_innen werden wir darauf schauen,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Landesjugendring NRW veranstaltet seinen Jugendpolitischen Fachtag:</p>
<p><strong>2. Dezember 2025  </strong><br />
<strong>Townhouse Düsseldorf</strong><br />
<strong>Bilker Straße 36</strong><br />
<strong>40213 Düsseldorf</strong></p>
<p>Gemeinsam mit NRW-Jugendministerin Josefine Paul und spannenden Referent_innen werden wir darauf schauen, was uns stark macht in diesen herausfordernden Zeiten. Und wir wollen mit Euch sprechen, Eure Perspektiven einholen, uns schlauer, stärker und verbundener machen. Durch den Tag führt Ouassima Laabich.</p>
<p><a href="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2025/10/2025_12_02_Einladung_Jugendpolitischer-Fachtag.pdf"><strong>Hier geht es zur Programmübersicht:</strong></a></p>
<p><a href="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2025/10/2025_12_02_Einladung_Jugendpolitischer-Fachtag.pdf"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-436110 size-medium" src="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2025/11/Einladung-Fachtag-2.12.2025-Seite-1-Bild-211x300.png" alt="Eine Abbildung des PDFs Einladung zum Fachtag Seite 1" width="211" height="300" srcset="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2025/11/Einladung-Fachtag-2.12.2025-Seite-1-Bild-211x300.png 211w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2025/11/Einladung-Fachtag-2.12.2025-Seite-1-Bild-721x1024.png 721w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2025/11/Einladung-Fachtag-2.12.2025-Seite-1-Bild-768x1091.png 768w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2025/11/Einladung-Fachtag-2.12.2025-Seite-1-Bild-1081x1536.png 1081w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2025/11/Einladung-Fachtag-2.12.2025-Seite-1-Bild.png 1303w" sizes="(max-width: 211px) 100vw, 211px" /></a><a href="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2025/10/2025_12_02_Einladung_Jugendpolitischer-Fachtag.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-436111" src="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2025/11/Einladung-Fachtag-2.12.2025-Seite-2-Bild-209x300.png" alt="Eine Abbildung des PDFs Einladung zum Fachtag Seite 2" width="209" height="300" srcset="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2025/11/Einladung-Fachtag-2.12.2025-Seite-2-Bild-209x300.png 209w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2025/11/Einladung-Fachtag-2.12.2025-Seite-2-Bild-714x1024.png 714w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2025/11/Einladung-Fachtag-2.12.2025-Seite-2-Bild-768x1101.png 768w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2025/11/Einladung-Fachtag-2.12.2025-Seite-2-Bild-1072x1536.png 1072w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2025/11/Einladung-Fachtag-2.12.2025-Seite-2-Bild.png 1290w" sizes="auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px" /></a></p>
<h3><strong>9:30 Uhr &#8211; 11:00 Uhr Welcome und Check-In</strong></h3>
<p><strong>Begrüßung Landesjugendring NRW</strong></p>
<p><strong>Begrüßung NRW-Jugendministerin Josefine Paul</strong></p>
<p><strong>Reflexionen und Austausch</strong><br />
Großgruppenmethode: Wissen teilen in Learning Circles – Womit sehen wir uns jugendpolitisch konfrontiert? Wen brauchen wir als Verbündete?</p>
<p><strong>Referent_in:</strong> Ouassima Laabich ist Politikwissenschaftlerin, Moderatorin und Gründerin von Muslim Futures. Seit vielen Jahren arbeitet sie an der Schnittstelle von kritischem Zukünfte Denken, Kunst und Digitalisierung &#8211; mit einem Fokus auf dekoloniale, community-zentrierte Perspektiven. Sie promoviert an der Freien Universität Berlin zu karzeralen Kulturen und Überwachungslogiken im Kontext muslimischer Jugendarbeit und war Fellow an der Yale University.</p>
<p>Mit <a href="https://eur04.safelinks.protection.outlook.com/?url=http%3A%2F%2Fwww.muslimfutures.de%2F&amp;data=05%7C02%7Cblume-amosu%40ljr-nrw.de%7C61952babf4b742d0c7eb08de21fe6df2%7Cf8ae3fa3c7754360a521b48506b38e08%7C0%7C0%7C638985573828224152%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=4d%2FHCGT5nYiroAbMQqIl9C53W6Pp1CNb6phvaZXIdQA%3D&amp;reserved=0">Muslim Futures</a> hat sie ein vielfach beachtetes Archiv und Plattformprojekt aufgebaut, das Visionen gerechter Zukünfte sichtbar macht und nun in den Niederlanden repliziert wird. Als Rednerin und Moderatorin schafft sie Räume für Reflexion und Community Building &#8211; stets mit dem Ziel, politische Imagination und Transformation miteinander zu verweben.</p>
<p><strong>Worum geht&#8217;s? </strong><br />
In den Learning Circles kommen Vertreter_innen unterschiedlicher Jugendverbände, -ringe,  Organisationen, Politik und Verwaltung zusammen, um voneinander zu lernen, Erfahrungen zu teilen und sich gegenseitig zu stärken. Ausgehend von der eigenen Geschichte, denjenigen, die uns geprägt haben, und den Hoffnungen, die uns weitertragen, schaffen wir einen Raum für kollektives Erinnern und gemeinsames Zukunftsentwerfen.</p>
<p>Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:</p>
<ul>
<li>Was lässt mich weitermachen?</li>
<li>Wem folge ich – und wer folgt mir?</li>
<li>Wie materialisiert sich Hoffnung in unserer Arbeit?</li>
</ul>
<p>Die Learning Circles würdigen vielfältige Wissensbestände: historisches Wissen, gelebte Praxis und visionäre Vorstellungen zu gerechterer Jugendpolitik. Sie laden dazu ein, Perspektiven zu verweben, Resonanzen zu entdecken und gemeinsam zu erkunden, wie solidarische Jugendpolitik heute und morgen aussehen kann.</p>
<h3>11:30-12:30 Uhr<br />
BLOCK I: The Weight of History &#8211;<br />
Historische Jugendverbandsarbeit</h3>
<p><strong>Impuls von Prof. Dr. (em.) Benno Hafeneger</strong></p>
<p><strong>Workshops</strong></p>
<p><strong>Workshop 1: Fragerunde mit Prof. Dr. (em.) Benno Hafeneger </strong></p>
<p><strong>Referent_in:</strong> Prof. Dr. (em.) Benno Hafeneger wird einen Impuls zu historischer Jugendverbandsarbeit geben. In diesem Workshop können die Teilnehmenden die Inhalte gemeinsam vertiefen.</p>
<p><strong>Workshop 2:</strong><br />
<strong>Kampf gegen Faschismus – Geschichte(n) widerständiger Jugend seit dem frühen 20. Jahrhundert</strong></p>
<p><strong>Referent_in:</strong> Maria Daldrup, Leiterin des Archivs der Arbeiterjugendbewegung mit Sitz in Oer-Erkenschwick.</p>
<p><strong>Worum geht&#8217;s?</strong> Seit über 100 Jahren sind es immer wieder junge Menschen, die sich mutig gegen Faschismus zur Wehr setzen. Wir tauchen ein in ihre Geschichten, stöbern in Bildern, Liedern und Plakaten aus dem Archiv der Arbeiterjugendbewegung und fragen gemeinsam: Wie sah Widerstand damals aus? Und welches Gewand hat Widerstand heute?</p>
<p><strong>Workshop 3: </strong><br />
<strong>Eigenständigkeit und Mitsprache. Katholische Jugend in der NS-Zeit und der Bundesrepublik Deutschland</strong></p>
<p><strong>Referent_in:</strong> Maria Wego betreut das Archiv des Jugendhauses Düsseldorf, der Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit. Im Archiv sind u.a. Unterlagen der Bundesstelle des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und des DJK-Sportverbandes</p>
<p><strong>Worum geht&#8217;s?</strong> Der Workshop beschäftigt sich mit zwei unterschiedlichen Themen, die verdeutlichen, wie sehr das politische System die Arbeit der Jugendverbände beeinflusst.</p>
<ul>
<li>„Ich befolge das Gesetz“ oder wenn der Staat die Kleidung regelt (Mitte 1930er Jahre)</li>
<li>Armee – ja oder nein und wenn ja, wie? Die Jugendverbände der Bundesrepublik Deutschland und die Errichtung der Bundeswehr (1952-1953)</li>
</ul>
<p><strong>Workshop 4: Archivarbeit für Einsteiger_innen</strong></p>
<p><strong>Referent_in: </strong>Annika Triller, MA, Jugendverbandlerin und Historikerin</p>
<p><strong>Worum geht&#8217;s? </strong><br />
In diesem Workshop holen wir alle ab, die kein eigenes Archiv haben, aber gerne damit anfangen wollen. Mal angenommen, es gäbe ein Archiv eures Engagements: Was wäre darin zu finden: Stimmen, Fotos, Entscheidungen, Konflikte?</p>
<p>Wie soll euer Engagement in 50 Jahren erinnert werden und von wem?<br />
Welche kleinen Schritte könnt ihr heute tun, damit eure Praxis Spuren hinterlässt?<br />
Wenn ihr nur eine Sache für die Zukunft aufbewahren könntet: Was wäre das Symbol eurer Arbeit?</p>
<p><strong><em>12:30 &#8211; 13:30 Uhr Mittagspause </em></strong><strong><em>mit Verpflegungsangebot</em></strong></p>
<h3>13:30 Uhr &#8211; 15:30 Uhr<br />
BLOCK II: The Push of The Present</h3>
<p><strong>Workshops</strong></p>
<p><strong>Workshop 1: Embodied Democracy &#8211; Demokratie verkörpern, Handlungsmacht stärken</strong></p>
<p><strong>Referent_in:</strong> Nina-Kathrin Wienkoop und Emily Poel</p>
<ul>
<li>Seit über fünfzehn Jahren unterrichtet Emily Poel Embodiment in Berlin. Sie kommt ursprünglich aus Michigan und hat einen Abschluss in zeitgenössischem Tanz und Tanzgeschichte. Sie hat international als Tänzerin, Choreografin und kreative Beraterin gearbeitet. 2004 hat sie ihren Schwerpunkt auf Embodiment-Training verlagert und seitdem nicht mehr aufgehört. In den letzten zehn Jahren hat sie eine große Sammlung von Aktivitäten entwickelt, bei denen sie Werkzeuge zur Körperwahrnehmung und Bewegungstraining einsetzt, um besser zu verstehen, wie Kreativität, Lernen und Denken tatsächlich funktionieren. Als begeisterte Leserin ist sie eine große Befürworterin davon, Theorie in die körperliche Praxis umzusetzen.</li>
<li>Nina-Kathrin Wienkoop ist promovierte Politikwissenschaftlerin und Ethnologin, Autorin, Trainerin, Beraterin und politische Bildnerin. Sie ist Vorstandsmitglied am Institut für Protest- und Bewegungsforschung in Berlin und Dozentin an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg. Ihre Leidenschaft sind Fragen der Transformation für eine Gesellschaft, in der Vielfalt, Toleranz, Kollaboration und Zusammenhalt gelebt werden. Ihre Expertise dreht sich um kollektive Handlungsmacht, Selbstwirksamkeit, Demokratie, Protest und Staatsreform. Mit Menschen in Verbindung kommen und Menschen miteinander vernetzen, diese Allianzen halten, sowie Menschen zum Wandel zu motivieren sind ihre Superkräfte.</li>
</ul>
<p><strong>Worum geht&#8217;s? </strong>In diesem Workshop erforschen die Teilnehmenden, wie Vertrauen, Demokratie und Embodiment zusammenwirken können, um persönliche und gesellschaftliche Transformation zu ermöglichen. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass Demokratie nicht nur ein politisches System ist, sondern auch ein körperlich erfahrbares Prinzip: Wie wir stehen, sprechen, atmen und zuhören, beeinflusst, wie wir uns in der Welt bewegen – und wie wir gemeinsam handeln.</p>
<p>Der Workshop schafft einen geschützten Raum, um Emotionen wie Ohnmacht und Angst wahrzunehmen und konstruktiv zu bearbeiten. Durch angeleitete Körperübungen, Partner*innenarbeit, Achtsamkeitssequenzen und interaktive Gruppenprozesse erleben die Teilnehmenden, wie sich aus individuellen Empfindungen Schritt für Schritt kollektive Handlungsmacht entwickeln kann.</p>
<p>Kurze theoretische Inputs aus Politikwissenschaft, Sozialpsychologie und Embodiment-Forschung bilden den Rahmen, doch der Schwerpunkt liegt klar auf dem praktischen Erfahren.</p>
<p>Im Verlauf des Workshops lernen die Teilnehmenden:</p>
<ul>
<li>wie emotionale Reaktionen im Körper entstehen und auf politische Situationen wirken,</li>
<li>wie sich Ohnmacht körperlich zeigt – und wie man sie in Energie und Klarheit transformieren kann,</li>
<li>wie Vertrauen durch verkörperte Präsenz wächst,</li>
<li>wie gemeinsames Bewegen, Sprechen und Zuhören demokratische Qualitäten im Miteinander stärkt.</li>
</ul>
<p>Durch die Kombination aus Theorie und vielen erlebnisorientierten Übungen kommen die Teilnehmenden spürbar in ihre Selbstwirksamkeit. Sie erfahren unmittelbar, dass sie nicht nur Beobachtende, sondern aktiv Handelnde sind – im eigenen Körper, im sozialen Raum und letztlich auch in der Demokratie. So entsteht ein nachhaltiges Gefühl von innerer Stärke und geteilter Verantwortung, das weit über den Workshop hinaus wirkt.</p>
<p><strong>Workshop 2: Kernbotschaften und Narrative </strong></p>
<p><b><span data-contrast="none">Referent_in:</span></b><span data-ccp-props="{&quot;335559738&quot;:240}"><br />
</span><span data-contrast="none">Emily Laquer, Die Aktivistinnen-Agentur e.V.</span><span data-ccp-props="{&quot;335559739&quot;:60}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="none">Kurzinfo zu Referent_in / Organisation:</span></b><span data-ccp-props="{&quot;335559738&quot;:240}"><br />
</span><span data-contrast="none">Die Aktivistinnen-Agentur e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der soziale Bewegungen und engagierte Menschen mit Medien- und Kommunikationstrainings stärkt, damit ihre Stimmen in der Öffentlichkeit gehört werden. Emily Laquer ist Medientrainerin und Coach für soziale Bewegungen, NGOs und Jugendverbände. </span><span data-ccp-props="{&quot;335559739&quot;:60}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="none">Kurzzusammenfassung/ Werbetext Workshop:</span></b><span data-ccp-props="{&quot;335559738&quot;:240}"><br />
</span><span data-contrast="none">Ihr habt wichtige Anliegen, die es verdient haben, gehört zu werden.</span> <span data-contrast="none">Doch wie gelingt es, eure Positionen überzeugend auf den Punkt zu bringen?</span><br />
<span data-contrast="none">Die Aktivistinnen-Agentur hat über 4.000 Haupt- und Ehrenamtliche trainiert, ihre Botschaften und Forderungen in die Nachrichten zu bringen.</span> <span data-contrast="none">Darunter: Kinder- und Jugendorganisationen, soziale Träger, Aktive aus Kultur, Theater und der Festivalszene, Politiker*innen, Armutsbetroffene, Trans*- und Queer-Verbände und Initiativen gegen Rechts.</span></p>
<p><span data-contrast="none">Emily Laquer, Interview-Trainerin und Talkshow-Coach unterstützt euch mit den wichtigsten Profi-Tipps:</span></p>
<p><span data-contrast="none">* Die 3 Regeln politischer Kommunikation</span><br />
<span data-contrast="none">* Eigene Themen gekonnt auf den Punkt bringen</span><br />
<span data-contrast="none">* Kernbotschaften entwickeln, die überzeugen und begeistern</span><br />
<span data-contrast="none">* Was ist ein Narrativ? Und wie bekomme ich eins?</span><br />
<span data-contrast="none">* Souverän auf kritische Fragen antworten</span><br />
<span data-contrast="none">* Mit Tipps und Tricks der Talkshow-Profis</span></p>
<p><span data-contrast="none">Dieser Workshop eignet sich für alle, die die Themen von Jugendverbänden noch besser kommunizieren wollen.</span><span data-ccp-props="{&quot;335559739&quot;:60}"> </span></p>
<h3>15:30 Uhr &#8211; 16:30 Uhr:<br />
BLOCK III: The Pull of the Future</h3>
<p>Welche Jugendpolitik wollen wir?<br />
Was wäre, wenn?</p>
<p><strong>Abschluss</strong></p>
<p><a href="https://forms.office.com/e/61gc9EDrNw"><strong>Bitte meldet Euch bis zum 14. November 2025 hier an.</strong></a></p>
<p>Wir freuen uns auf Euch!</p>
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		<item>
		<title>Neues Dossier der ndo zum Thema Jugendpolitik in der postmigrantischen Gesellschaft</title>
		<link>https://www.ljr-nrw.de/neues-dossier-der-ndo-zum-thema-jugendpolitik-in-der-postmigrantischen-gesellschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kerstin Schüürmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jul 2024 07:14:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die ndo &#8211; neue deutsche organisationen &#8211; sind ein Netzwerk aus postmigrantischen Akteur_innen, die sich gegen Rassismus und für ein inklusives Deutschland engagieren. Sie wollen der Spaltung der Gesellschaft etwas&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die ndo &#8211; neue deutsche organisationen &#8211; sind ein Netzwerk aus postmigrantischen Akteur_innen, die sich gegen Rassismus und für ein inklusives Deutschland engagieren. Sie wollen der Spaltung der Gesellschaft etwas entgegensetzen und engagieren sich für mehr Sichtbarkeit, Teilhabe und Chancengerechtigkeit ihrer Mitglieder. Ihre Kernforderungen machen sie mit Veranstaltungen, Pressegesprächen und Positionspapieren deutlich. Für ihr neustes Dossier zum Thema Jugendpolitik in der postmigrantischen Gesellschaft haben sie auch den Landesjugendring NRW nach einem Beitrag aus Sicht von Migrant_innenjugendselbstorganisationen angefragt. Daraufhin haben sich vier Vertreter_innen der AG Rassismuskritische Öffnung zusammengetan und einen Beitrag mit dem Titel „Hürden für Migrant_innenjugendselbstorganisationen in der Jugendverbandsarbeit im Kontext von Rassismuskritik“ verfasst. Dieser ist ab Seite 24 des Dossiers zu finden.</p>
<p><a href="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2024/07/20240528_Dossier_Jugendpolitik_Artikel-RKOe.pdf"><strong>Hier geht es zum Artikel der AG RKÖ in dem Dossier.</strong></a></p>
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		<title>Projekt #jungesnrw zieht auf Fachtagung Bilanz</title>
		<link>https://www.ljr-nrw.de/projekt-jungesnrw-zieht-auf-fachtagung-bilanz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Kronenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Sep 2023 07:26:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[#jungesnrw]]></category>
		<category><![CDATA[#jungesnrw - Perspektiven vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunale Jugendpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen der Fachtagung kommunaler Jugendpolitik vom 22. &#8211; 23. September 2023 haben Vertreter_innen von Jugendringen und Jugendverbänden in Duisburg gemeinsam mit Ministerin Josefine Paul zum Ende des Projekts #jungesnrw&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2023/10/Foto-22.09.23-19-02-35-scaled.webp"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-427772 size-medium" src="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2023/10/Foto-22.09.23-19-02-35-300x200.webp" alt="Grußwort von Ministerin Josefine Paul bei der Fachtagung Kommunale Jugendpolitik 2023" width="300" height="200" /></a>Im Rahmen der Fachtagung kommunaler Jugendpolitik vom 22. &#8211; 23. September 2023 haben Vertreter_innen von Jugendringen und Jugendverbänden in Duisburg gemeinsam mit Ministerin Josefine Paul zum Ende des Projekts #jungesnrw – Perspektiven vor Ort Bilanz gezogen.<br />
„Wir haben im Rahmen von #jungesnrw nicht nur Jugendringe gegründet und begleitet,“ fasst Landesjugendring-Vorsitzender Max Holzer die Ergebnisse zusammen, „wir haben mit Qualifizierungsangeboten, Arbeitshilfen, jugendpolitischen Diskussionsveranstaltungen, Analysen und individuell zugeschnittener Begleitung von Fragestellungen vor Ort jugendverbandliche Perspektiven in kommunalen Diskursen gestärkt.“</p>
<p><a href="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2023/10/Foto-22.09.23-19-32-24_web-scaled.webp"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-427778 size-medium" src="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2023/10/Foto-22.09.23-19-32-24_web-300x200.webp" alt="Fachtagung Kommunale Jugendpolitik 2023" width="300" height="200" /></a>Auch Ministerin Josefine Paul lobte die Arbeit, die seit 2017 im Projekt geleistet worden ist. Sie hob hervor, dass mit der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Jugendringe in NRW aus dem Projekt auch eine Netzwerkstruktur erwachsen ist, die viele im Projekt verfolgten Ziele fortführen möchte.</p>
<p>An Thementischen wurden auch kritische Punkte diskutiert: Nicht immer läuft es mit der Verwaltung rund, manchmal liegen Hemmnisse auch auf Verbandsseite.<br />
Auch die U18-Wahlen als inhaltlicher Zugang zur Netzwerkaktivierung waren Thema, wie auch das Verhältnis von direkten und anwaltschaftlichen Beteiligungsformen.<br />
Der Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Jugendringe freut sich darauf, die im Projekt #jungesnrw angestoßenen Prozesse weiterführen zu können. Unter allen Anwesenden bestand große Einigkeit, wie wichtig Unterstützung für die oft ehrenamtlichen Strukturen vor<a href="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2023/10/Foto-22.09.23-18-18-46_web-scaled.webp"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-427780 size-medium" src="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2023/10/Foto-22.09.23-18-18-46_web-300x163.webp" alt="Teilnehmende auf der Fachtagung Kommunale Jugendpolitik 2023" width="300" height="163" /></a> Ort ist.</p>
<p>Der Samstag der Fachtagung stand unter dem Schwerpunktthema Kinder- und Jugendarmut und wie Verbände und Jugendringe damit in der Kommune umgehen können. Außerdem waren jugendpolitische Arbeit im Lokalfunk und das Verhältnis von Jugendparlamenten zu Jugendverbänden Thema.</p>
<p><a href="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2023/10/Foto-22.09.23-18-32-42_web-scaled.webp"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-427781 size-medium" src="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2023/10/Foto-22.09.23-18-32-42_web-300x180.webp" alt="Fachtagung Kommunale Jugendpolitik 2023" width="300" height="180" /></a>Zum Abschluss tagte noch die Delegiertenversammlung der LAG Jugendringe. Neben Berichten stand auch ein Wechsel im Vorstand an: So wurde Julian Lagemann vom Kreisjugendring Steinfurt mit Dank für seine geleistete Vorstandsarbeit verabschiedet. Neben Stefanie Schröder (Stadtjugendring Lüdenscheid), Marius Nisslmüller (Stadtjugendring Bad Honnef) und Pia Kötter (Arbeitskreis Jugend Essen) wählte die Versammlung Dirk Holtmann (Stadtjugendring Rheine) in den Vorstand.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-427782" src="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2023/10/Foto-22.09.23-19-20-55_web-300x200.webp" alt="Teilnehmende der Fachtagung Kommunale Jugendpolitik 2023 schauen sich die Broschüren an" width="300" height="200" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-427783" src="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2023/10/Foto-22.09.23-19-23-05_web-300x231.webp" alt="Fachtagung Kommunale Jugendpolitik 2023" width="300" height="231" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-427784" src="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2023/10/Foto-22.09.23-20-02-51_web-300x243.webp" alt="Teilnehmender auf der Fachtagung Kommunale Jugendpolitik 2023" width="300" height="243" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-427785" src="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2023/10/Foto-22.09.23-20-09-00_web-300x241.webp" alt="Podium auf der Fachtagung Kommunale Jugendpolitik 2023" width="300" height="241" /></p>
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		<title>Bundesweiten Kahlschlag in der Kinder- und Jugendhilfe abwenden</title>
		<link>https://www.ljr-nrw.de/bundesweiten-kahlschlag-in-der-kinder-und-jugendhilfe-abwenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Kronenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2023 13:44:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendverbandsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Themen die Jugend bewegen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Landesjugendring NRW positioniert sich gegen Kürzungen beim Kinder- und Jugendplan des Bundes 19 Prozent weniger für Jugendverbandsarbeit, Kinder- und Jugendarbeit, Freiwilligendienste sowie außerschulische Bildung: Am heutigen Weltkindertag berät der&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-427419 alignleft" src="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2023/09/PXL_20230919_081806523_web-300x169.webp" alt="Konferenz der Landesjugendring im September 2023" width="336" height="189" />Der Landesjugendring NRW positioniert sich gegen Kürzungen beim Kinder- und Jugendplan des Bundes</h3>
<p><strong>19 Prozent weniger für Jugendverbandsarbeit, Kinder- und Jugendarbeit, Freiwilligendienste sowie außerschulische Bildung: Am heutigen Weltkindertag berät der Familienausschuss im Bundestag über Kürzungen um ein Fünftel des Etats beim Kinder- und Jugendplan (KJP), dem wichtigsten Instrument für Jugendförderung des Bundes. Gemeinsam mit der Konferenz der Landesjugendringe spricht sich der Landesjugendring NRW klar gegen diese Kürzungen aus.</strong></p>
<p class="flietextblocksatz">Der Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2024 sieht Kürzungen in Höhe von 44,6 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr vor. Massive Einschnitte durch den Wegfall von Aktivitäten, die Millionen junge Menschen in Deutschland erreichen, wären die Folge. Daher demonstrieren heute die freien Träger der Jugendarbeit und -hilfe gegen diesen kurzsichtigen Haushaltsplan der Bundesregierung.</p>
<p>„Gerade angesichts der aktuellen Herausforderungen für junge Menschen, eines Aufwachsens in Krisenzeiten und der Notwendigkeit der Demokratiebildung und des Engagements für eine demokratische Gesellschaft sind die geplanten Kürzungen des Kinder- und Jugendplans kein verantwortungsvolles Handeln mit Blick auf Kinder und Jugendliche“, sagt die stellvertretende Vorsitzende des Landesjugendrings Berlin, Eva Adams.</p>
<p>Wendelin Haag, Vorsitzender des Bundesjugendrings, warnt: „Seit Jahren berücksichtigt die Bundesregierung nicht die gestiegenen Kosten und Aufgaben der Jugendarbeit und -hilfe. Weitere Kürzungen führen zu einem Kahlschlag, der überall spürbar sein wird.“</p>
<p>„Am Ende wird bei den Kindern und Jugendlichen ankommen, dass Freizeiten und internationale Jugendbegegnungen ausfallen. Ebenso wären wichtige Formate der politischen Bildung gefährdet, weil sie nicht mehr finanziert werden können. Kinder und Jugendliche werden mal wieder von der Politik übersehen. Ich halte dies auch mit Blick auf ehrenamtliches Engagement junger Menschen für ein fatales Signal“, führt Mario Machalett, Vorsitzender des Hessischen Jugendrings aus.</p>
<p class="flietextblocksatz"><b><span style="font-family: 'HelveticaNeue LT 55 Roman';color: #ebcc23">Freiwilligendienste in Gefahr<br />
</span></b>Neben den fatalen Folgen für die Jugend(verbands)arbeit sieht der Landesjugendring NRW auch die negativen Konsequenzen für die Freiwilligendienste als besorgniserregend an. „Schon jetzt sind die Rahmenbedingungen für die Freiwilligen aufgrund der zu geringen Mittel unzureichend“, erläutert Maja Tölke, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW. „Durch weitere Kürzungen von insgesamt zu erwartenden 78 Millionen Euro fallen bis zu einem Drittel aller Freiwilligenstellen weg. Wir warnen davor, die hohe Engagementbereitschaft junger Menschen durch wenig nachhaltige Maßnahmen im Keim zu ersticken und dadurch letztendlich das demokratische Gemeinwesen zu gefährden.“</p>
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		<title>Die Stimme der Jugend auf dem BNE-Festival 2023</title>
		<link>https://www.ljr-nrw.de/die-stimme-der-jugend-auf-dem-bne-festival-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Kronenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Sep 2023 13:34:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Klimagerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem gemeinsamen Workshop auf dem BNE-Festival am 15. September 2023 behandelte der Landesjugendring NRW gemeinsam mit Germanwatch e.V. das Thema politische BNE am Praxisbeispiel des Jugendbeteiligungsprojekts #MitmischenNRW. Dabei wurde&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-427416 alignleft" src="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2023/09/5_quad_web-300x300.webp" alt="BNE-Festival am 15. September 2023" width="300" height="300" /></p>
<p class="Flietext">In einem gemeinsamen Workshop auf dem BNE-Festival am 15. September 2023 behandelte der Landesjugendring NRW gemeinsam mit Germanwatch e.V. das Thema politische BNE am Praxisbeispiel des Jugendbeteiligungsprojekts #MitmischenNRW. Dabei wurde Fragen nachgegangen wie: Was bedeutet transformative/politische BNE? Wie können meine Projekte transformativer werden? Und wie können wir die Jugend besser einbinden?</p>
<p class="Flietext">Der Workshop erhielt positives Feedback und viele konstruktive Arbeitsergebnisse.</p>
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		<title>Landesjugendring NRW und Germanwatch e.V. auf NRW-Nachhaltigkeitstagung</title>
		<link>https://www.ljr-nrw.de/landesjugendring-nrw-und-germanwatch-e-v-auf-nrw-nachhaltigkeitstagung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Kronenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 09:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Klimagerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 11. September 2023 hat der Landesjugendring NRW gemeinsam mit Germanwatch e.V. das Projekt #MitmischenNRW auf der NRW-Nachhaltigkeitstagung vorgestellt. Gleich in mehreren Programmpunkten war die Jugend prominent vertreten: So wurde&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-427407 alignleft" src="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2023/09/QPC80061_print_layout-300x200.webp" alt="9. NRW-Nachhaltigkeitstagung am 11. September 2023 im Landtag" width="300" height="200" /></p>
<p>Am 11. September 2023 hat der Landesjugendring NRW gemeinsam mit Germanwatch e.V. das Projekt #MitmischenNRW auf der NRW-Nachhaltigkeitstagung vorgestellt. Gleich in mehreren Programmpunkten war die Jugend prominent vertreten: So wurde das Projekt im Plenum präsentiert, aber auch in einem eigenen Themenforum und an einem eigenen Infostand vertreten.</p>
<p>Die über 100 Jugendforderungen des Jugendbeteiligungsprojekts wurden an diesem Tag an Herrn Umweltminister Oliver Krischer übergeben. <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-427410 alignright" src="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2023/09/IMG_20230911_153933_web-271x300.webp" alt="9. NRW-Nachhaltigkeitstagung am 11. September im Landtag" width="271" height="300" /></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Fachtagung Kommunale Jugendpolitik</title>
		<link>https://www.ljr-nrw.de/fachtagung-kommunale-jugendpolitik-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin LJR]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2022 09:29:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Engagierte aus Jugendringen und Verbänden haben sich vom 23. &#8211; 24. September 2022 zur Fachtagung kommunale Jugendpolitik in Duisburg getroffen. Inhaltlich wurde dabei mit Dr. Anna Grebe selbstkritisch auf die&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Engagierte aus Jugendringen und Verbänden haben sich vom 23. &#8211; 24. September 2022 zur Fachtagung kommunale Jugendpolitik in Duisburg getroffen.<br />
Inhaltlich wurde dabei mit Dr. Anna Grebe selbstkritisch auf die Herausforderungen der Jugendverbandsarbeit geschaut. Prof. Dr. Gunda Voigts stellte die Herausforderungen der Corona-Pandemie für junge Menschen und ihre Organisationen dar. Vertieft wurden Themen wie z.B. der Umgang mit Jugendparlamenten und die Herausforderungen für neue Aktive in den kommunalen Zusammenhängen. Außerdem eröffneten die Landesjugendämter einen Einblick in die Ergebnisse ihres Projekts zur kommunalen Jugendpolitik, das in diesem Jahr endet.<br />
Im Anschluss an die Tagung fand in Duisburg noch die Delegiertenversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft Kommunaler Jugendringe in NRW statt. Dabei stand vor allen Dingen das Thema Fortführung der Unterstützungsarbeit für kommunale Jugendringe im Vordergrund.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-423255" src="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/FKJ2022-00747-300x200.webp" alt="" width="869" height="579" srcset="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/FKJ2022-00747-300x200.webp 300w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/FKJ2022-00747-1024x681.webp 1024w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/FKJ2022-00747-768x511.jpg 768w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/FKJ2022-00747-1536x1022.jpg 1536w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/FKJ2022-00747-2048x1362.jpg 2048w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/FKJ2022-00747-scaled.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 869px) 100vw, 869px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-423256" src="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/FKJ2022-01610-300x200.webp" alt="" width="870" height="580" srcset="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/FKJ2022-01610-300x200.webp 300w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/FKJ2022-01610-1024x681.webp 1024w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/FKJ2022-01610-768x511.webp 768w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/FKJ2022-01610-1536x1022.jpg 1536w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/FKJ2022-01610-2048x1363.jpg 2048w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/FKJ2022-01610-scaled.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 870px) 100vw, 870px" /></p>
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		<title>FACHTAG „LEAVE IT ALL BEHIND“ – RASSISMUSKRITSCHE  JUGENDARBEIT</title>
		<link>https://www.ljr-nrw.de/fachtag-leave-it-all-behind-rassismuskritsche-jugendarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin LJR]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2022 14:39:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[#jungesnrw - Perspektiven vor Ort]]></category>
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		<category><![CDATA[Rassismuskritik]]></category>
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		<category><![CDATA[Themen die Jugend bewegen]]></category>
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					<description><![CDATA[100 Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendarbeit diskutierten die verschiedenen Facetten von Rassismus in der Jugend(verbands)arbeit Was hat Rassismus mit meinem Jugendverband, meiner Jugendeinrichtung zu tun? Wie kann man rassistische&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>100 Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendarbeit diskutierten die verschiedenen Facetten von Rassismus in der Jugend(verbands)arbeit</strong></p>
<p>Was hat Rassismus mit meinem Jugendverband, meiner Jugendeinrichtung zu tun? Wie kann man rassistische Strukturen und Ereignisse im eigenen Verband entlarven? Wie kann innerhalb der eigenen Strukturen die Bereitschaft gefördert werden, die eigene Jugendarbeit im Hinblick auf Rassismus zu reflektieren? Diese und weitere Fragen diskutierten Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendarbeit gestern auf dem Fachtag zum Thema, den der Landesjugendring NRW gemeinsam mit der djo-Deutsche Jugend in Europa, Landesverband NRW organisiert hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-423181" src="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/Foto-21.09.22-11-28-56_hell_web-300x200.webp" alt="" width="551" height="367" srcset="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/Foto-21.09.22-11-28-56_hell_web-300x200.webp 300w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/Foto-21.09.22-11-28-56_hell_web-1024x683.webp 1024w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/Foto-21.09.22-11-28-56_hell_web-768x512.webp 768w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/Foto-21.09.22-11-28-56_hell_web-1536x1024.jpg 1536w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/Foto-21.09.22-11-28-56_hell_web-scaled.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 551px) 100vw, 551px" /></p>
<p>Rassismus ist kein Relikt der Vergangenheit und nicht nur ein Randphänomen rechter Gruppierungen. Er ist gesellschaftliche und strukturelle Realität und beeinflusst alle Bereiche der Gesellschaft – auch die Jugend(verbands)arbeit. „Daher ist es unabdingbar, dass Rassismuskritik fester Bestandteil moderner Jugend(verbands)arbeit wird“, erläutert Susanne Koch, stellvertretende Vorsitzende des Landesjugendrings NRW und geschäftsführende Bildungsreferentin der djoNRW. „Jugendverbände sollen und wollen für alle Jugendlichen offen sein und müssen zum Teil ihre Strukturen und Angebote überdenken, um alle jungen Menschen anzusprechen und zu erreichen.“</p>
<p><strong>Warum brauchen Jugendverbände Rassismuskritik?<br />
</strong>Jugendverbände verstehen sich selbst in der Regel als offen, tolerant und demokratisch – warum ist trotzdem eine kritische Auseinandersetzung mit rassistischen Strukturen, Haltungen und Äußerungen im eigenen Verband notwendig? Nach einführenden Keynotes von Roxanna-Lorraine Witt und Fariha Ngochi diskutierten auf dem Podium die rassismuskritische Bildungsreferentin Emilene Wopana Mudimu, Stephan Bundschuh, Professor für Kinder- und Jugendhilfe, Kai Sager vom Landschaftsverband Rheinland und Josefine Paul, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW. Außerdem wurde ein Open Chair von vielen Ehrenamtlichen aus der Jugendverbandsarbeit für eindrückliche Statements genutzt. Neben allen Unterschieden waren sich die Teilnehmenden der Diskussion darüber einig, dass noch viel getan werden muss, um alle Jugendlichen zu erreichen, miteinzubeziehen und bestehende Hürden abzubauen, um rassismuskritische Jugendarbeit umfänglich zu implementieren.</p>
<p><strong>Praxistest: Workshops zur rassismuskritischen Jugendverbandsarbeit<br />
</strong>Nach dem theoretischen Vormittag ging es am Nachmittag in die Praxisphase: Was sind die Grundlagen der rassismuskritischen Jugendarbeit? Was ist Ambiguitätstoleranz und warum ist sie wichtig für Jugendarbeit? Wie kann Rassismuskritik in die Jugendverbandsarbeit eingebunden werden? Die Teilnehmenden lernten unterschiedliche Wege einer rassismuskritischen Auseinandersetzung kennen und konnten sich über unterschiedliche Vorgehensweisen austauschen. Darüber hinaus trafen sich Menschen, die selbst Rassimuserfahrungen machen, in einem eigenen Workshop, um sich auszutauschen und zu empowern.</p>
<p>Anschließend bot ein Open Space die Möglichkeit, sich nach all den Inputs auszutauschen, zu vernetzen und verschiedene Arbeitsweisen und Materialien von Jugendverbänden zur Auseinandersetzung mit Rassismus kennenzulernen und auszuprobieren.</p>
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<p><strong><a href="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/011_2022_PM-Fachtag-rassismuskritische-Jugendarbeit.pdf">Die</a></strong><strong><a href="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/011_2022_PM-Fachtag-rassismuskritische-Jugendarbeit.pdf"> Pressemitteilung 011_2022 vom 22. September 2022 steht hier zum Download bereit</a></strong></p>
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		<title>Feierliche Gründungsveranstaltung des Netzwerks Bürgerschafltiches Engagement (NBE NRW) im Landtag</title>
		<link>https://www.ljr-nrw.de/feierliche-gruendungsveranstaltung-des-netzwerks-buergerschafltiches-engagement-nbe-nrw-im-landtag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Kronenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2022 11:48:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
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<p>Der Landesjugendring NRW trat dem NBE NRW als Gründungsmitglied bei. Aufgrund der pandemischen Lage fand die Gründung des NBE NRW am 4. Dezember 2021 in Form eines Arbeitstreffens digital statt. Der Festakt zur Feier des NBE NRW wurde nun am 7. September 2022 mit den Netzwerkmitgliedern im Plenarsaal des Landtags NRW nachgeholt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-423014 alignright" src="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/Jens-am-Mikro_quadr-300x300.webp" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/Jens-am-Mikro_quadr-300x300.webp 300w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/Jens-am-Mikro_quadr-1024x1024.webp 1024w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/Jens-am-Mikro_quadr-225x225.webp 225w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/Jens-am-Mikro_quadr-768x768.webp 768w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/Jens-am-Mikro_quadr-1536x1536.jpg 1536w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/Jens-am-Mikro_quadr-2048x2048.jpg 2048w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/Jens-am-Mikro_quadr-340x340.jpg 340w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/Jens-am-Mikro_quadr-680x680.jpg 680w, https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/09/Jens-am-Mikro_quadr-scaled.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Jens Lübbe warb in der Plenumsdiskussion für das Wahrnehmen jugendlichen Ehrenamts, für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an politischen und städtebaulichen Entscheidungen und sprach sich für ein 9-Euro-Ticket für ehrenamtlich Tätige aus.</p>
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