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Projekt & Kommunalwahl-
kampagne

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Der Landesjugendring NRW ist ein Motor für einmischende Jugendpolitik in NRW.

Dabei besteht Jugendpolitik im Wesentlichen aus zwei Säulen: Zum einen müssen junge Menschen überall Beteiligungsmöglichkeiten und -strukturen erhalten – insbesondere, wenn sie nicht wahlberechtigt sind.
Zum anderen ist jedes Thema Jugendpolitik: Wirtschaftsförderung betrifft junge Menschen durch Arbeits- und Ausbildungsplätze, Infrastrukturpolitik betrifft junge Menschen, wenn die Entscheider_innen ihnen schlechte Möglichkeiten zur Mobilität einräumen oder nur schlechte Internetversorgung ermöglichen. Das bedeutet, Politik muss junge Menschen in allen Bereichen bewusst mitdenken.

Beteiligung braucht Struktur – Ehrenamt braucht Basis
Der Gesetzgeber spricht in § 12 SGB VIII Jugendverbänden und ihren Zusammenschlüssen die Aufgabe
zu, die Interessen junger Menschen zum Ausdruck zu bringen. Jede Kommune ist verpflichtet, Jugendverbände u.a. für diese Aufgabe anlasslos strukturell zu fördern. Hauptamt bindet oder entlastet
Ehrenamt – doch die Zahl der Vollzeitstellen in der Jugendarbeit und insbesondere bei den Trägern vor Ort nimmt kontinuierlich ab.

Partizipation – partem capere
Ein Schlüssel zu aktiver Jugendpartizipation ist die kommunale Kinder- und Jugendförderplanung. Im Rahmen des Projekts #jungesnrw unterstützen wir Akteur_innen im Feld der Jugend(verbands)arbeit,
diesen Prozess aktiv zu gestalten und die Belange junger Menschen besser und in neuen Formen in die Planaufstellung einzubringen.

Einmischende Jugendpolitik
Wenn es gelingt, in der Jugendhilfeplanung gute strukturelle Grundlagen zu etablieren, dann können aus der Jugendhilfe heraus auch Themen und Interessen junger Menschen in andere Politikfelder (z.B.
Schule, Umwelt, Verkehr) deutlicher eingebracht werden. Dann entwickelt sich Jugendhilfepolitik im Sinne junger Menschen zu einmischender Jugendpolitik.

Kommunalwahl 2020
Ein Meilenstein unseres Projekts ist die Kommunalwahl 2020. Wir möchten erreichen, dass auch junge (noch) Nicht-Wähler_innen und ihre Bedürfnisse in den Wahlkämpfen vor Ort thematisiert werden. Parteien sollen auch Erstwähler_innen Angebote machen. Gleichzeitig begleiten wir Akteur_innen der freien Träger vor Ort in den Prozessen der Besetzung des Jugendhilfeausschusses. Ausgehend vom Jugendhilfeausschuss kann Jugendpolitik gelebt werden.

Das Projekt setzen wir in der Fläche mit Kooperationspartner_innen und 6 regionalen Referent_innen um. Die Kontakte findet ihr hier: Regionale Ansprechpartner_innen

Zuständig im Vorstand

Max Pilger

Max Pilger

 

Ihr Ansprechpartner

Christian Brüninghoff
Referent für kommunale Jugendpolitik

Telefon: 0211 49 76 66-20
E-Mail: brueninghoff(at)ljr-nrw.de
Bürozeiten: Montag – Freitag

Bausteine

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zur U16-Wahl und Kommunalwahlkampagne
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