LJR RW http://www.ljr-nrw.de de_DE LJR NRW Sun, 23 Sep 2018 03:22:39 +0200 Sun, 23 Sep 2018 03:22:39 +0200 TYPO3 EXT:news news-750 Thu, 20 Sep 2018 09:54:18 +0200 Von Damaskus bis Bad Salzuflen – das Recht auf Bildung gilt überall! http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=750&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b667e4d762a2a6db031f147b68344fa0 Appell der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW zum Weltkindertag 2018 Das Potenzial unseres Landes kommt nicht nur aus Düsseldorf Bilk oder Gelsenkirchen Buer. Es kommt außerdem aus Homs, Kabul und Mossul. Junge Menschen mit Talenten sind in Willkommensklassen, Landesaufnahme-Einrichtungen oder in Booten auf dem Mittelmeer zu finden. Nordrhein-Westfalen als Land des Aufstiegs durch Bildung zu etablieren bedeutet auch, das Recht auf Bildung gemäß Artikel 28 der UN-Kinderrechtskonvention jungen Geflüchteten von Anfang an zu ermöglichen.

Mit dem Förderprogramm „Integration junger Geflüchteter durch Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit“ fördert das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW seit dem Jahr 2016 verstärkt den Zugang zu Angeboten der Jugend(sozial)arbeit für junge Menschen mit Fluchthintergrund. Mit niedrigschwelligen Freizeitangeboten zur Förderung des Spracherwerbs und der Sozialkompetenzen wurde das Fundament zur Integration von jungen Geflüchteten gelegt.

Getrübt wird diese positive Entwicklung dadurch, dass mehr als 1.000 Kindern und Jugendlichen in den Landesunterkünften das Recht auf Bildung und damit ihr Schulbesuch monatelang vorenthalten wird. Wir fordern, wie bereits 2017, die Schulpflicht von Anfang an und ein Ende solcher Verstöße gegen die UN-Kinderrechtskonvention. Zudem werden außerschulische Bildungsangebote noch zu selten in den Alltag der Aufnahmeeinrichtungen miteinbezogen. „Dass in Nordrhein-Westfalen die Integration geflüchteter Kinder und Jugendlicher gelingen kann, zeigt der Beitrag der Jugendarbeit in aller Deutlichkeit. Trotz dieser Erfolge können wir nicht über die Lage der Kinder und Jugendlichen in den Landesunterkünften hinwegsehen. Hier wird das Kinderrecht auf Bildung mißachtet.“, erklärt Ilka Brambrink, Sprecherin der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW.

Die Landesregierung darf nicht nachlassen, in die Bildung aller Geflüchteter von Anfang an zu investieren und diese systematisch weiterzuentwickeln. Es fehlen Strategien, die Lücken in den Bildungsbiographien Geflüchteter zu überbrücken. Als Zusammenschluss von Trägern der außerschulischen Bildungsarbeit sind wir gerne bereit, unsere Expertise für die Entwicklung geeigneter Maßnahmen einzubringen.

Münster, den 20. September 2018

 

Die Mitgliedsorganisationen:
Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in NRW, Arbeitsgemeinschaft Offene Türen Nordrhein-Westfalen e.V., Bund der Deutschen Katholischen Jugend NRW e.V., Deutscher Kinderschutzbund
Landesverband NRW e.V., Diözesancaritasverbände in NRW, Jugendliche ohne Grenzen NRW (JOG), Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder-und Jugendschutz NRW e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit NRW, Landesjugendring Nordrhein-Westfalen e.V., Paritätisches Jugendwerk NRW

]]>
news-749 Thu, 13 Sep 2018 11:20:17 +0200 Fachkraftoffensive starten! Qualität in der frühkindlichen Bildung steigern! http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=749&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fc0daf397c10f9541da1ddeb9382024a Stellungnahme des Landesjugendrings NRW zur Anhörung im Landtag (Drs.17/2549) Bildung – vom Kind her gedacht!

Als Jugendverbände sehen wir es als unsere Aufgabe, die Perspektive von Kindern und Jugendlichen einzubringen. Vor diesem Hintergrund stellen wir fest, dass die Betreuung immer noch von den Sorgeberechtigten her gedacht wird – und das bedeutet häufig: von den Ansprüchen der Arbeitgeber_innen. Von den Kindern aus gedacht ist eine hochwertige, partizipativ gestaltete Kinderbetreuung sinnvoll – es ist allerdings nicht sinnvoll, dass Arbeitgeber_innen die Taktgeber_innen schon für Kleinkinder sind. Der Faktor Zeit ist in Familien der höchste Stressfaktor (Belastungen und Bewältigungsstrategien von Eltern). Dies kann sich auch negativ auf die Gesundheit der Kinder auswirken. So haben „knapp ein Viertel der Mütter und Väter, die sich zeitlich stark oder sehr stark belastet fühlen, Kinder mit gesundheitlichen Problemen […]. Kindern geht es besser, wenn ihre Eltern weniger unter Zeitdruck stehen. Daraus lässt sich folgern, dass sich ausreichend freie und selbstbestimmte Zeit positiv auf die Gesundheit der ganzen Familie auswirkt“, so eine Krankenkasse.

Diese grundsätzliche Überlegung setzt neben dem Land und den Trägern auch Arbeitgeber_innen in der Pflicht. Hier gibt es immer wieder gute Beispiele und Ansätze, Arbeit so zu organisieren, dass mehr Zeit für Freizeit bleibt – und damit auch für Familie (Zeit Spezial).

Dessen ungeachtet ist eine qualitativ hochwertige frühe Bildung für Kinder von großer Bedeutung und hat den Anspruch, die Durchlässigkeit und Chancengleichheit in unserer Gesellschaft zu erhöhen. Als Landesjugendring NRW möchten wir dabei besonders auf das Kindeswohl (§ 2 KIBIZ) und das Recht des Kindes auf Partizipation (§ 13.6 KIBIZ) verweisen (Erkenntnisse aus der Praxis von Prof. Sturzenhecker).

Hier gehts weiter zur Stellungnahme

]]>
news-747 Wed, 05 Sep 2018 14:29:00 +0200 buntblick 2018 – jetzt bewerben! http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=747&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=aa3f2d880ee67155fdfd673013f9782b Bewerbungsschluss ist der 25. September 2018. Noch zwei Wochen könnt ihr euch auf der Internetseite des Landesjugendrings NRW mit euren Projekten für den buntblick 2018 bewerben.
Ladet einfach ein Bild, Video oder eine Audiodatei eurer tollen Projekte, die ihr im Sommer gemacht habt hoch, dann noch kurz beschreiben und schon seid ihr dabei.

Eingereicht werden können sowohl Projekte aus dem Jahr 2017 als auch aus 2018. Es gibt Preise im Wert von über 1.000 € zu gewinnen.

Bewerbungsschluss ist der 25. September 2018.


Vom 1. - 12. Oktober 2018 findet die Abstimmung für den Publikumspreis statt.
Die Preisverleihung findet am 22. November 2018 in Dortmund statt.

Hier geht’s zur Teilnahme   

]]>
news-746 Wed, 05 Sep 2018 09:40:00 +0200 Juleica-Schulung – Qualifiziere dich als Jugendgruppenleiter_in! http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=746&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0ab104787d6d1bcc6c690f4c398baa6c Ausbildung in zwei Modulen an zwei Wochenenden Seit einigen Jahren bietet der Landesjugendring NRW jungen engagierten Menschen, deren Träger keine Juleica-Kurse anbieten können, die Möglichkeit, sich über den Landesjugendring NRW zu qualifizieren.

Auf dem Programm der Schulung stehen neben der Vermittlung pädagogischer Fachkompetenz u.a. auch die Themen „Rechte und Pflichten“ oder „Planung und Organisation“.

Darüber hinaus werden Methoden vorgestellt, wie in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Inhalte möglichst spielerisch und praxisnah umgesetzt werden können.

Weiterhin lernen die Teilnehmenden, ihre Rolle als Gruppenleiter_in zu reflektieren und Streitigkeiten in der Gruppe zu schlichten. Und natürlich wird auch der Spaß nicht zu kurz kommen!

Die Ausbildung findet in zwei Modulen an zwei Wochenenden statt:
    26. bis 28. Oktober 2018
    23. bis 25. November 2018

Die Blöcke beginnen jeweils am frühen Abend des Freitags, ca. 18.00 Uhr und enden am Sonntagnachmittag.

Wer an beiden Wochenend-Terminen teilnimmt, geht anschließend gestärkt und qualifiziert in den eigenen Verein zurück und kann nach erfolgreicher Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs die bundesweit anerkannte Juleica (Jugendleiter_in card) beantragen und mit dieser viele Vergünstigungen erhalten.

Anmeldung Jugendleiter_innen-Schulung für ehrenamtlich Aktive aus MJSO, Initiativen und Vereinen

Anmeldeschluss ist der 11. September 2018.

]]>
news-748 Wed, 15 Aug 2018 14:41:00 +0200 Wie kann Jungdenken gelingen? Politische Bildung im Fokus http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=748&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1eb60a85e286c00ecb6b1fd2935bde73 Fach- und Praxisworkshop am 12. September 2018 in Düsseldorf Politische Bildung ist wie ein Wundermittel in aller Munde - "politikferne" Jugendliche sollen für Demokratie begeistert, menschenverachtende Einstellungen abgebaut und im besten Fall die Wahlbeteiligung erhöht werden.

Aber: Wie geht gute politische Bildung im Kontext von Schule, Politik und Jugend(verbands)arbeit?

Diskutieren Sie mit uns neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und Praxisbeispiele.

Die Teilnahme ist kostenfrei.


Hier gehts zur Anmeldung 
Anmeldeschluss ist der 5. September 2018.


]]>
news-745 Tue, 14 Aug 2018 12:00:00 +0200 Offenes Treffen „Juleica – Politisch gedacht“ und Juleica-Austauschtreffen http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=745&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b2eaa44994681f6ecd39040cd1da952c Ein Tag, zwei Veranstaltungen - 17. September 2018 in Dortmund Der Landesjugendring NRW lädt am 17. September 2018 zu zwei Juleica-Veranstaltungen ein.
Zum einen soll die Juleica in einem offenen Treffen politisch und qualitativ weitergedacht werden.

Im Anschluss findet dann nach einer halbstündigen Pause das Juleica-Austauschtreffen zu ehrenamtsfreundlicher Zeit im selben Haus statt.

Dieses Jahr konzentrieren wir uns beim Austauschtreffen auf einen der wichtigsten Schwerpunkte in jeder Juleica-Schulung: Das Thema Recht.

Anmeldeschluss ist der 3. September 2018.

Termin und Ort:
17. September 2018 im Jugendgästehaus Dortmund, Raum Kolping

    13:00 bis 16:00 Uhr – Offenes Treffen: „Juleica – politisch gedacht“
    16:30 bis 20:00 Uhr – Juleica-Austauschtreffen  

Wir würden uns freuen, euch zu beiden Veranstaltungen begrüßen zu dürfen. Solltet ihr euch jedoch nur für eine der beiden Veranstaltungen interessieren, ist das ebenso möglich. Kreuzt einfach in der Anmeldung die gewünschte Variante an.

Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch mit euch!


Ablaufplan für beide Treffen und Anmeldung  

]]>
news-743 Tue, 03 Jul 2018 12:19:00 +0200 Jugendlandtag für ein #jungesnrw http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=743&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=697d2c1d545c9b0911006afd46332f06 Engagement junger Menschen braucht Räume, Anerkennung und Wertschätzung Im 9. Jugendlandtag wurden die echten Abgeordneten von jungen Menschen aus ganz NRW vertreten und haben drei Tage lang diskutiert und Politik hautnah erlebt.

In den Sachverständigenanhörungen am Donnerstag, den 28. Juni 2018 brachten sich die Jugendverbände in den Themen Digitalisierung und Mobilität in die Diskurse ein.

Beim Parlamentarischen Abend des Jugendlandtags am Freitag, den 29. Juni 2018 informierte der Landesjugendring NRW über Freiräume, den Jugendcheck und Partizipation. Im Gespräch mit den Jugendlichen und den Landtagsabgeordneten wurde deutlich, dass das Engagement gerade der jungen Demokrat_innen Räume, Anerkennung und Wertschätzung durch die ältere Generation erfahren muss.

Stellungnahme der DGB-Jugend NRW zum ÖPNV-Ticket für Azubis

Stellungnahme der AEJ-NRW und des Landesjugendrings NRW zum Fach Informatik    

]]>
news-740 Mon, 30 Apr 2018 16:23:00 +0200 Jugendwettbewerb buntblick gegen Rassismus - Bewerbungsphase gestartet! http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=740&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9dd6d3afcaefefa0c8742a284b11b2aa Zum dritten Mal schreibt der Landesjugendring NRW den Jugendwettbewerb „buntblick – Jugendliche für Demokratie, Vielfalt und Toleranz“ aus. Ausgezeichnet werden herausragende Jugendprojekte gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Schirmherr ist Jugendminister Dr. Joachim Stamp. Angesichts von gesellschaftlichem Rassismus und aktueller Debatten um Zuwanderung will der Landesjugendring NRW ein deutliches Zeichen setzen gegen Diskriminierung, gesellschaftliche Spaltung und Ausgrenzung. Er verleiht den Preis buntblick in den Kategorien Jurypreis, Publikumspreis und Sonderpreis. Im Rahmen des Jugendwettbewerbs buntblick zeichnet der Landesjugendring NRW deshalb Jugendprojekte aus, die sich für eine vielfältige Gesellschaft und gegen Rassismus einsetzen. Schirmherr ist Dr. Joachim Stamp, Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW.

„Wir sind immer wieder beeindruckt, wie kreativ und durchdacht die Projekte und Ideen der Jugendlichen sind.“, sagt Juliane Schulz, stellvertretende Vorsitzende des Landesjugendrings NRW. „Und der Wettbewerb insgesamt zeigt: Kinder und Jugendliche in NRW setzen sich selbstbewusst und kreativ für gesellschaftliche Vielfalt ein. Sie leisten mit ihren Projekten und Aktionen einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag gegen Rechtsextremismus und Rassismus.“

Eine Bewerbung ist ab sofort hier möglich: ljr.nrw/buntblick-bewerbung. Insgesamt gibt es 1.000 Euro Preisgeld sowie Überraschungspreise zu gewinnen. Bewerben können sich Jugendliche bis 27 Jahren mit ihren Projekten für eine vielfältige Gesellschaft. Teilnahmeschluss ist der 25. September 2018, die Preisverleihung findet im Rahmen einer Abendveranstaltung am 22. November 2018 statt.

Unter den Gewinner-Projekten 2016 gab es in der Kategorie Jurypreis auf dem 3. Platz ein Fotoprojekt, mit dem junge Geflüchtete die wichtigsten Anlaufstellen und Plätze in Kevelaer kennenlernten. Ein Comedyprogramm aus dem Kreis Unna, bei dem junge Künstler_innen mit Migrationshintergrund rassistische Klischees auf den Arm nehmen, landete auf dem 2. Platz. Den 1. Preis gewann ein Projekt aus Alsdorf, das Geflüchteten das Ankommen erleichtert – zum Beispiel mit einer Fahrradwerkstatt. Die ausgezeichneten Beiträge aus 2016 gibt es hier: ljr.nrw/buntblick-preisverleihung

In diesem Jahr wird es auch wieder einen Publikumspreis mit Online-Voting geben – 2016 hatten hier knapp 2.000 Stimmen das Projekt "Ramadan Segen für Deutschland. Ein Monat, ein Land, eine Gemeinschaft" der Muslimischen Jugend in Deutschland auf den ersten Platz gewählt.

Weitere Informationen:
ljr.nrw/buntblick   

]]>
News LJR Aktuell LJR News LJR Kurzmeldung
news-739 Tue, 10 Apr 2018 10:43:20 +0200 Veranstaltung "Kommunale Jugendförderpläne – Wahrnehmung und Wirklichkeit" http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=739&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0c904c7f4ac6a88911583fc4f4aa4822 Der Landesjugendring NRW lädt zum Workshop ein. Der Landesjugendring NRW hat die kommunalen Kinder- und Jugendförderpläne einem Check unterzogen. Dabei sind Potentiale und Herausforderungen identifiziert worden und Good-Practice-Beispiele aufgetaucht.

Jetzt wollen wir mit Vertreter_innen aus den Jugendverbänden und Jugendringen auf die Erhebung schauen und die Analyse um die Erfahrungen vor Ort bereichern.

Wir laden Euch zum Workshop mit dem Ausgangspunkt der Landesjugendring-Erhebung kommunaler Kinder- und Jugendförderpläne ein.

Datum: 4. Juni 2018, 18:00 - 21:00 Uhr
Ort: DJH Jugendherberge Düsseldorf, Düsseldorfer Str. 1, 40545 Düsseldorf

Anmeldeschluss ist der 25. Mai 2018.


Hier gehts zur Anmeldung  

]]>
news-736 Thu, 29 Mar 2018 10:00:00 +0200 Fachtag „Juleica – im Fokus“ 2018 http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=736&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=05163729d50b4f2dcf7b72729957372d Erlebnisse schaffen – und die Krux mit dem Recht – Juleica-Verlängerung Stand der Dinge & Methodenaustausch

In den vergangenen Jahren hat sich der Fachtag „Juleica im Fokus“ als Kooperationsveranstaltung zwischen dem Landesjugendring NRW und dem LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho zu einer festen Größe entwickelt und richtet sich an Juleica-Interessierte und Ausbildende aus den Jugendringen, Jugendverbänden und Jugendämtern.

Auch in diesem Jahr laden wir am 26. April 2018 zum Fachtag nach Vlotho ein; erlebnispädagogische Inputs und das Juleica-relevante Thema „Recht und Kindesschutz“ sollen als Schwerpunktthemen behandelt werden.

Anmeldeschluss ist der 5. April 2018.

Termin und Ort: 26. April 2018, 9:30 - 16:30 Uhr, Jugendhof Vlotho

Inhalte des Fachtags und Anmeldeformular im Flyer

]]>
news-737 Tue, 06 Mar 2018 18:55:00 +0100 Antisemitismus zum Thema gemacht http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=737&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e0795cbfce301003e5e2a87bfc685cfd 100 Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendarbeit diskutierten den Umgang mit Antisemitismus – und wie schwer es ist, das Bewusstsein für die Brisanz des Themas zu schärfen „Was geht mich das an? Die Schwierigkeit Antisemitismus zu thematisieren“ – unter diesem Titel hat der Landesjugendring NRW in einer breiten Kooperation zur Diskussion eingeladen und sichtbar gemacht, wie aktuell Hass auf jüdische Menschen 2018 ist. Bei der breit aufgestellten Kooperationsveranstaltung gab es viel Raum für den Austausch zwischen den Expert_innen aus der Kinder- und Jugendarbeit.

Im Jahr 2017 stellte die Polizei in Deutschland insgesamt 1.453 antisemitische Delikte fest, das sind etwa so viele wie 2016 und mehr als im Jahr 2015. Jüngst brannten im Dezember 2017 auch in Deutschland Israelflaggen, nachdem US-Präsident Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt hatte – 33 Verfahren wurden eingeleitet. Angriffe auf jüdische Menschen und Einrichtungen sind also keinesfalls Phänomene, die mit den Schrecken der NS-Zeit verschwunden sind.

„Wir wollen heute zeigen: Antisemitismus besteht in Deutschland auch nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges fort und beeinflusst Kinder und Jugendliche. Es muss einen Perspektivwechsel geben, der auch in den Schulen NRWs ankommt: In den Lehrbüchern kommt Antisemitismus als abgeschlossenes Kapitel der Geschichte vor - nicht als aktuelles gesellschaftliches Problem“, kritisiert Juliane Schulz, stellvertretende Vorsitzende des Landesjugendrings NRW.
Prof. Dr. Astrid Messerschmidt, Professorin für Erziehungswissenschaft, leitete die Veranstaltung als Gastrednerin ein und nahm die verschiedenen Akteur_innen der Kinder- und Jugendarbeit in die Pflicht: „Antisemitismus geht alle an! Das Wissen über Antisemitismus gehört zur Allgemeinbildung und zum Verstehen der Gesellschaft.“

In vier Workshops thematisierten die 100 anwesenden Fachkräfte außerdem die Schwierigkeiten, Antisemitismus in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen anzusprechen. Als besonders problematisch wurde eingestuft, Jugendliche für Inhalte in den sozialen Medien zu sensibilisieren – hier seien antisemitische Inhalte nicht auf den ersten Blick zu erkennen. In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die sich selbst antisemitisch äußern, sei wichtig nachzuforschen, welche Vorurteile und tiefer liegenden Ängste hinter diesen Äußerungen stünden, um diese gemeinsam abzubauen.

Der Fachtag war eine gemeinsame Veranstaltung des Landesjugendrings NRW, der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW (AJS NRW), des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit in NRW (IDA NRW) und des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL).

]]>
news-735 Thu, 22 Feb 2018 13:57:00 +0100 Förderung #jungesnrw 2018 http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=735&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=044ab8fd663179f3b6839c44e586dd22 Jugendverbände und Jugendringe sind weiter aktiv für ein #jungesnrw! Der Landesjugendring NRW fördert auch 2018 im Rahmen von #jungesnrw Projekte und Veranstaltungen vor Ort mit max. 1.000,- €.

Bedingungen, Themen und Details zur Förderung gibt es hier     

]]>
news-727 Tue, 30 Jan 2018 17:49:00 +0100 Was geht mich das an? Die Schwierigkeit, Antisemitismus zu thematisieren http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=727&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=da33db459ec19ce4f3491abac8a9dbc7 Fachtagung des Landesjugendring NRW gemeinsam mit IDA NRW und der AJS NRW am 6. März 2018 in Münster

Auch in diesem Jahr veranstaltet der Landesjugendring NRW gemeinsam mit IDA NRW und der AJS NRW eine Fachtagung.
Thematisch widmet sich die Tagung dieses Jahr dem Antisemitismus. 

Antisemitismus im Alltag zu thematisieren, fällt nicht leicht. Gerade in Deutschland bestehen aus historischen Gründen besondere Berührungsängste mit dem Begriff. Es fehlt an Bewusstsein, dass Antisemitismus ein sowohl gesamtgesellschaftliches als auch (stets) aktuelles Problem ist.

Doch wie kann eine antisemitismuskritische Bildungsarbeit aussehen, die sich sowohl mit der Geschichte als auch der Aktualität des Antisemitismus in Europa auseinandersetzt?
Wie können verschiedene Zielgruppen und somit verschiedene Formen des Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft angemessen thematisiert werden?
Und welches Wissen benötigen Fachkräfte für den pädagogischen Umgang mit Antisemitismus?

Die Zahl der Teilnehmenden bei der Fachtagung ist auf einhundert Personen beschränkt.

Termin und Ort:
6. März 2018, 10:00 – 16:00 Uhr, LWL-Landeshaus Münster

Einladung

Anmeldung hier   

]]>
news-724 Tue, 21 Nov 2017 15:47:00 +0100 Projekte mit jungen Geflüchteten unter die Lupe genommen http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=724&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=419800e7010e9f58caf46850dde96937 Beim Fachtag „Junge Geflüchtete in Jugendverbänden“ zieht der Landesjugendring NRW Bilanz aus über 500 umgesetzten Projekten seit 2016 2016 gab es für junge Geflüchtete vor allem Projekte der ersten Orientierung - 2017 sind aus diesen Angeboten viele Projekte entstanden, die junge Geflüchtete selbst organisieren. Beim Fachtag stellten die Jugendlichen den rund 150 Gästen ihre Projekte vor und diskutierten mit Jürgen Schattmann vom Jugendministerium über die Perspektiven junger Geflüchteter in NRW.

Beim Fachtag „Jugendverbandsarbeit mit jungen Geflüchteten“ am 20. November 2017 im Wissenschaftspark in Gelsenkirchen präsentierten die Jugendverbände des Landesjugendrings NRW ihre Arbeit der letzten eineinhalb Jahre in Kurzvorträgen und einer Broschüre. 2016 gab es viele kurzfristige Angebote wie Fußballspiele oder Zoobesuche – Aktionen, bei denen die Jugendlichen die neue Umgebung und lokale Jugendverbände kennenlernen konnten. 2017 war hingegen geprägt von dem Ansatz des Empowerments junger Geflüchteter, also der Unterstützung beim Entwickeln eigener Ideen und Projekte.
Felix Becker und Kawa Eibesh von der BUNDjugend NRW berichteten hierzu von der "Multischulung Flucht". Hier werden geflüchtete und nicht geflüchtete Menschen ausgebildet, um selbst Workshops zu leiten, zum Beispiel Antirassismus-Workshops. Für Kawa Eibesh aus Syrien war die Weiterbildung eine wichtige Erfahrung: "Es wird viel über uns geredet, aber wir haben wenige Möglichkeiten zur Teilhabe. Wenn ich neue Menschen getroffen habe, war ich oft nur Kawa aus Syrien und dann haben die Leute gesagt: ‚Ah, ich kenne auch einen Flüchtling, mein Nachbar, oder der aus meinem Fußballclub‘, aber ich war gar kein Individuum mehr. Das ist jetzt anders."
Felix Becker erlebte das Projekt als sehr bereichernd für einen Perspektivwechsel: "Empowerment-Arbeit ist wichtig. Geflüchtete müssen in Rollen kommen, in denen sie selbst leiten, nicht nur annehmen müssen."

Auch Jürgen Schattmann (Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration) lobte das Engagement der Verbände als wichtigen Beitrag zur Integration junger Geflüchteter und dankte den Verbänden für ihr Engagement. In der Diskussion mit der Politik wurden aber auch kritische Stimmen laut: Maya Yoken von der djo-Deutsche Jugend in Europa (djoNRW) kritisierte: „Viele dieser Jugendlichen, die bei uns stark engagiert sind, leben in Angst. Wenn diese Jugendlichen abgeschoben werden, gehen uns die Motoren der lokalen Gruppen verloren.“

Das kulturelle Rahmenprogramm des Fachtags gestalteten Initiativen des Assyrischen Jugendverbands Mitteleuropa e.V., Landesverband NRW (Mitgliedsverband der Deutschen Jugend in Europa, djoNRW). Sie zeigten traditionelle Tänze, Choreinlagen und einen 20-köpfigen Spielmannszug. Das Besondere an diesen Gruppen: sie alle sind aus Initiativen junger Geflüchteter hervorgegangen.
Außerdem begleitete Dr. Mohammad Heidari, Trainer, Coach und Berater für interkulturelle Thematiken, die Veranstaltung aus wissenschaftlich-empirischer Perspektive. Er meint, es sei zu früh für eine abschließende Evaluation der Projekte mit jungen Geflüchteten: „Wir haben seit zwei Millionen Jahren Migration, nach zwei Jahren können Sie nicht evaluieren. Aber nach etwa fünf Jahren können Sie sehen, ob sich ein junger Mensch selbst versorgen kann.“ Auch Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW, richtete den Blick auf die Zukunft: „Es darf nicht sein, dass wir unsere Arbeit jetzt nach zwei Jahren einstellen und denken, es kämen ja eh nicht mehr so viele. Die Verbände haben immer noch große Herausforderungen zu bewältigen, darum freut es mich, zu sehen und zu hören, dass wir als Landesjugendring NRW diese Herausforderungen weiterhin gemeinsam anpacken wollen.“ Außerdem kritisierte sie, dass in Bezug auf die Umsetzung von Kinderrechten politisch noch nicht viel erreicht worden sei.

Einen Überblick über die umgesetzten Projekte bietet eine anschauliche Broschüre, die der Landesjugendring NRW beim Fachtag präsentierte. Hier gibt es viele Beispiele mit Gelingensfaktoren und Stolpersteinen in der Arbeit mit jungen Geflüchteten.
Auf einer NRW-Karte gibt es auf ljr.nrw/JuGe-Projektkarte die Möglichkeit, Projekte in Ihrer Region zu finden.

Die Förderung
Der Landesjugendring NRW förderte aus Landesmitteln zwischen Mai 2016 und Ende 2017 über 500 Mikroprojekte und Angebote für junge Geflüchtete. Gefördert wurden hier 32 Verbände sowie Stadt- und Kreisjugendringe, die ihrerseits die Förderung an ihre Unterverbände weiterleiteten.


Weitere Informationen:
ljr.nrw/junge-gefluechtete 
Broschüre mit Überblick zu den geförderten Projekten: ljr.nrw/JuGe-Broschuere  
NRW-Karte mit Suchfunktion nach Projektstandorten und –themen: ljr.nrw/JuGe-Projektkarte  

]]>
news-719 Thu, 16 Nov 2017 16:08:00 +0100 Wetteinlösung im Landtag http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=719&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0ff60730cd7d2ecdfcfad3c39d3e9c34 Landesjugendring NRW verliert Wette gegen Abgeordnete Mehr als die Hälfte der Landtagsabgeordneten hat vor der Landtagswahl im Mai einen Jugendverband in NRW besucht. Der Landesjugendring NRW hatte vorab gewettet, dass die Abgeordneten dieses Ziel verfehlen würden und wurde gerne eines Besseren belehrt. Als Wettschuld lädt der Landesjugendring NRW im nächsten Jahr zum jugendpolitischen Training ein und vergab heute im Landtag den Sonderpreis an die engagierteste Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

„Die Abgeordneten haben unsere Wette gewonnen und damit gezeigt, dass sie sich für die Belange von Kindern und Jugendlichen interessieren. Sie haben in Gruppenstunden, Gremiensitzungen, beim Lagerfeuer und Diskussionsrunden die tägliche Arbeit der Jugendverbände und die jungen Lebenswelten kennengelernt. Das ist wichtig, denn Kinder und Jugendliche sind mit ihren Themen und Bedürfnissen im Politikbetrieb unzureichend repräsentiert. Jetzt geht es darum, im Gespräch zu bleiben und die Interessen junger Menschen langfristig in politischen Entscheidungen sichtbar zu machen.“ Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW, lobte bei der Ergebnisverkündung der Landtagswette am 16. November 2017 den Einsatz der Abgeordneten. Das Besondere an dieser Aktion sei gewesen, dass die Abgeordneten mitten im Wahlkampf zwischen November 2016 und Mai 2017 explizit mit Bürger_innen zusammenkamen, die zur Landtagswahl keine Stimme abgeben durften – nämlich Kinder und Jugendliche.

Der Landesjugendring NRW löst deswegen gerne seine Wettschulden ein und veranstaltet 2018 ein jugendpolitisches Training mit den Abgeordneten der beteiligten Fraktionen. Hier können die begonnenen Gespräche fortgeführt werden und die Abgeordneten ihren Blick für die Belange von jungen Menschen weiter schärfen. Aus der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben sich prozentual die meisten Abgeordneten an der Wette beteiligt: Sie bekommen als Sonderpreis einen großen, gemütlichen Sitzsack. Dieses auffällige Sitzmöbel demonstriert: Hier haben Jugendliche einen Platz und werden mit ihren Interessen sichtbar. Eine wiederkehrende Forderung aus den Jugendverbänden ist nämlich, dem Bedürfnis nach Entschleunigung und Freiräumen für junge Menschen Rechnung zu tragen. Ihr Alltag wird besonders seit der Einführung von G8 und Ganztagsschulen zunehmend beschleunigt und fremdbestimmt.

Die Wette
Vor der Landtagswahl im Mai 2017 hatte der Landesjugendring NRW mit den Fraktionsvorsitzenden gewettet. Die Mehrheit der Landtagsabgeordneten, so die Wette, würden es nicht schaffen, eine Jugendverbandsgruppe zu besuchen und dazu unter dem Hashtag #jungesnrw einen Beitrag auf Facebook oder Twitter abzusetzen. Diese Wette hat der Landesjugendring NRW verloren und freut sich sehr, dass 58,9 Prozent der Landtagsabgeordneten sich selbst vor Ort ein Bild über die Arbeit der Jugendverbände gemacht haben.


Weitere Informationen: ljr-nrw.de/die-wette/  

]]>
news-713 Thu, 19 Oct 2017 11:11:00 +0200 Die Wette zur U18-Landtagswahl ... http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=713&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fa3e3ad1d6954d80d821783b4e14bf68 Wetteinlösung Vor der Landtagswahl hat der Landesjugendring NRW mit den Fraktionsvorsitzenden gewettet, dass es die Mehrheit der Landtagsabgeordneten nicht schafft, eine Jugendverbandsgruppe zu besuchen und dazu unter dem Hashtag #jungesnrw einen Post abzusetzen.

Diese Wette haben wir verloren.

Wir freuen uns sehr, dass 58,9 % der Landtagsabgeordneten sich selbst vor Ort ein Bild über die Arbeit der Jugendverbände gemacht haben (Ergebnisse zur U18-Landtagswahl-Wette).

Die Einlösung unserer Wettschulden findet am 16. November 2017 ab 15:00 Uhr in der Wandelhalle des Landtags NRW statt.

Für weitere Informationen steht Christian Brüninghoff per E-Mail zur Verfügung.

]]>
news-707 Mon, 16 Oct 2017 18:39:00 +0200 Jugendminister Joachim Stamp betont Wichtigkeit der Jugendverbandsarbeit http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=707&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a1d0b81013ef501be04fff241bc1a8c1 Bei der diesjährigen Vollversammlung beschließt der Landesjugendring NRW seine jugendpolitischen Leitlinien für die laufende Legislaturperiode Jugendminister Joachim Stamp (FDP) sprach sich als Teil der neuen NRW-Landesregierung für eine nachhaltige Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in NRW aus. Er sagte eine Erhöhung des Jugendförderplans zu und bedankte sich in seiner Doppelfunktion als Minister für Flüchtlinge und Jugend für das Engagement der Jugendverbände.

In seiner Vollversammlung am 14. Oktober 2017 in Duisburg hat der Landesjugendring NRW seine jugendpolitischen Leitlinien 2017 – 2022 für die aktuelle Legislaturperiode beschlossen. Hier wurden langjährige Forderungen wie die Umsetzung einer eigenständigen, einmischenden Jugendpolitik verankert, aber auch neue Forderungen aufgenommen – etwa zum Thema Digitalisierung. Der Landesjugendring NRW kritisierte auf der Vollversammlung auch die finanziellen Belastungen junger Menschen. Er fordert ein umfassendes kostenloses Nahverkehrsticket für Kinder und Jugendliche in NRW und spricht sich gegen die Erhebung jeglicher Studiengebühren aus, auch für junge Menschen aus Nicht- EU Ländern und junge Geflüchtete.

Joachim Stamp lobt Jugendverbandsarbeit
Joachim Stamp, NRW-Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, ging in seinem Grußwort anerkennend auf die beschlossenen Leitlinien ein und betonte die Wichtigkeit der Arbeit von Jugendverbänden. Er sagte eine Erhöhung des Jugendförderplans zu und bedankte sich in seiner Rolle als Minister für Flüchtlinge und Jugend besonders für das Engagement im Rahmen der Jugendverbandsarbeit für junge Geflüchtete.
Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW, begrüßt den Zuspruch aus dem Jugendministerium: „Es ist schön zu sehen, dass wir im Jugendministerium Rückendeckung erfahren. Wir werden uns nun gemeinsam dafür einsetzen, die Position junger Menschen in NRW zu stärken – besonders angesichts des demografischen Wandels.“

Mit der Vollversammlung nimmt auch ein neu gewählter Vorstand seine Arbeit auf: Nach dem Ausscheiden von Roland Mecklenburg nach 18 Jahren Vorstandstätigkeit wurde Peter Bednarz als neuer stellvertretender Vorsitzender ins Amt gewählt. Im Amt bestätigt wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder mit Sarah Primus als Vorsitzender sowie Maja Tölke, Juliane Schulz und Jens Lübbe.

]]>
news-704 Thu, 12 Oct 2017 16:33:00 +0200 Junge Geflüchtete in Jugendverbänden – Bilanz und Perspektiven http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=704&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2eb6ac8a928cadc9f8c23dd997ae0c28 Fachtag des Landesjugendrings NRW am 20. November 2017 Bei dieser Fachtagung möchte der Landesjugendring NRW gemeinsam mit den beteiligten Verbänden die Projekte der Reihe "Jugendverbandsarbeit mit jungen Geflüchteten" vorstellen und einordnen.  

Dazu werden neben den Projektverantwortlichen auch Vertreter_innen aus Wissenschaft und Politik mitwirken, um einen externen Blick auf die umgesetzten Projekte in den Jahren 2016 und 2017 und deren Perspektiven zu werfen.  
Wie ist die Lage für junge Geflüchtete in NRW heute und in naher Zukunft?
Was können Politik und Jugendverbandsarbeit zu einer gelungenen Integration junger Geflüchteter beitragen?  

Termin der Fachtagung:
20. November 2017, 10:00 – 16:00 Uhr

Tagungsort:
Wissenschaftspark in Gelsenkirchen, Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen

Der Tagungsraum ist barrierefrei zu erreichen. Es stehen Behindertentoiletten zur Verfügung.
 

Anmeldeschluss ist der 30. Oktober 2017.


Anmeldung zum Fachtag 

]]>
news-701 Wed, 11 Oct 2017 09:42:00 +0200 Einmischen in Bildungspolitik - kann das gelingen? http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=701&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3ffcb40302ae408266d349a852435cd2 Ein Praxisworkshop im Rahmen der Reihe "Wie kann Jungdenken gelingen?" Einmischende Jugendpolitik kommunal selbst praktizieren – wie soll das angesichts der vielfältigen Herausforderungen, vor denen Akteure kommunal stehen, gelingen?

Der Landesjugendring NRW möchte den Austausch zwischen (kommunalen) Akteuren der Jugend(verbands)arbeit stärken und startete dazu eine Veranstaltungsreihe.

In der ersten Veranstaltung standen die Praxisprojekte, die durch den Landesjugendring NRW gefördert wurden, im Mittelpunkt sowie ein politikwissenschaftlicher Blick mit Tipps für die Jugendarbeit. Im Jahr 2016 wurde der Blick auf das Thema Beteiligung junger Menschen aus sozial marginalisierten Milieus gerichtet und das Sichtbarmachen von politischem Handeln junger Menschen diskutiert.

In diesem Jahr wollen wir uns dem Jungdenken im Bildungsort/in der Kommune widmen und freuen uns auf den Austausch mit Interessierten aus der Jugend(verbands)arbeit.


Termin:
15. November 2017, 15:00 – 18:30 Uhr

Anmeldeschluss ist der 8. November 2017.


Veranstaltungsort:

Jugendherberge Düsseldorf
Düsseldorfer Straße 1
40545 Düsseldorf

Hier geht es zur Anmeldung: umdenken-jungdenken.de/kongresse/praxisworkshop-2017    

]]>
LJR Aktuell
news-698 Thu, 05 Oct 2017 15:01:00 +0200 Argumentations- und Handlungstraining gegen Rechts http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=698&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2aedd19ad243b58aa8d45cc6a661d34a Anmeldeschluss ist der 16. Oktober 2017 Wie biete ich rechten Parolen und „Fake News“ die Stirn? Wie argumentiere ich überzeugend für etwas, dass mir wichtig ist?
Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren bekommen jetzt genau dafür Strategien und Methoden.

Mit erfahrenen Trainer_innen des Netzwerks für Demokratie und Courage im Landesjugendring NRW geht es gemeinsam ein Wochenende lang in die Nähe von Recklinghausen: Hier entkräften sie in Rollenspielen haltlose Positionen und tanken Mut zum Mitdiskutieren.

Anmeldeschluss ist der 16. Oktober 2017.

Termin und Ort: 4. - 5. November 2017, Oer-Erkenschwick
Mehr Infos und Anmeldung hier: ljr-nrw.de/demokratiefoerderungndc/aktuelles   

]]>
LJR Aktuell
news-692 Tue, 26 Sep 2017 13:27:00 +0200 Jugend wählt weltoffener als die Erwachsenen http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=692&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=880959bdac9baf5698085a90d5744ec4 Ergebnisse der U18-Bundestagswahl und der offiziellen Bundestagswahl im Vergleich

Die Ergebnisse der Bundestagswahl zeigen: Kinder und Jugendliche wählen bundesweit und in NRW tendenziell ähnlich wie die Erwachsenen. Aber: Sie wählen häufiger die Grünen und kleinere Parteien wie die Tierschutzpartei. Die FDP erzielt sehr viel schlechtere Ergebnisse und die AfD wäre bei den U18-Jährigen – jedenfalls für NRW – nicht in den Bundestag gekommen.

Durch die Auswertung der NRW-Endergebnisse von U18-Bundestagswahl und der offiziellen Bundestagswahl [1] zeigt sich: Jugendliche wählen ähnlich oft CDU (U18: 31,03 % vs. Erwachsene: 32,6 %) und SPD (24,24 % vs. 26 %), die Grünen fast doppelt so oft (13,78 % vs. 7,6 %) und etwas seltener die Linke (5,87 % vs. 7,5 %). Die FDP (7.96 % vs. 13,1 %) findet bei Kindern und Jugendlichen sehr viel weniger Anklang und die AfD wäre entgegen der Wahl der Erwachsenen nicht in den Bundestag eingezogen (4,99 % vs. 9,4 %). Auffällig ist auch, dass U18-Jährige mehr als doppelt so oft kleineren Parteien ihre Stimme geben, die kaum Chancen auf den Einzug in den Bundestag haben (insgesamt 9,75 % vs. 3,8 %), so etwa der Tierschutzpartei mit 3,34 % (vs. 0,7 %). 

Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW, hat eine Erklärung für diese Ergebnisse: „Kinder und Jugendliche wählen noch nicht so strategisch wie die Erwachsenen, sondern eher aufgrund ihrer Überzeugungen. Sie haben noch nicht die Enttäuschung erfahren, dass ihre favorisierte Partei schon einmal an der 5 %-Hürde gescheitert ist. Außerdem legen junge Menschen insgesamt mehr Wert auf Toleranz und Weltoffenheit und wählen daher auch nicht so oft die AfD. Gerade deshalb ist es skandalös, dass ihre Stimme in der offiziellen Bundestagswahl kein Gehör findet.“ 

Ziel der bundesweiten Kampagne der U18-Wahl ist es, auf das in der UN-Kinderrechtskonvention verankerte Recht auf Mitbestimmung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen aufmerksam zu machen. Der Landesjugendring NRW verbindet die Kampagne U18-Wahl mit der Forderung einer Wahlalterabsenkung auf 14 Jahre.

Weitere Informationen und Pressebereich: u18nrw.de   

[1] Auswertung auf Grundlage der jeweils abgegebenen Zweitstimmen

]]>
LJR Aktuell
news-689 Tue, 19 Sep 2017 09:59:00 +0200 Jungen Geflüchteten den Zugang zu Bildung ermöglichen! http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=689&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b0fc7f388d7db3af282aaba0c4853c97 Appell der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW zum Weltkindertag 2017 Flüchtlingskinder sollen möglichst schnell den Zugang zu Bildungseinrichtungen bekommen. Das fordert die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW anlässlich des Weltkindertags am 20. September 2017. Sie appelliert an die neue nordrhein-westfälische Landesregierung, ihr Koalitionsversprechen einzulösen und alle Kinder in NRW, unabhängig von der Herkunft der Eltern, bestmöglich und individuell zu fördern – so wie es im Koalitionsvertrag vereinbart ist.

Noch immer leben in Nordrhein-Westfalen viele Kinder und Jugendliche, die aufgrund von Kriegen, Diktaturen, Terror und Verfolgung aus ihren Heimatländern fliehen mussten, in Landesaufnahme-Einrichtungen. Bisher ist dort kein Schulunterricht vorgesehen – obwohl die Chancengleichheit für alle Kinder in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben ist.

Gegen diese bisherige Praxis spricht sich die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW gemeinsam mit anderen Fachorganisationen vehement aus. „Bereits in den Landesaufnahme-Einrichtungen sollten die jungen Geflüchteten vorübergehend beschult werden“, sagt Ilka Brambrink, Sprecherin der Aktionsgemeinschaft. „Wir plädieren gemeinsam mit dem Flüchtlingsrat NRW dafür, dass Lehrerinnen und Lehrer den Kindern bereits in den Landesaufnahme-Einrichtungen Unterricht erteilen, bis ein dauerhafter Schulplatz gefunden ist“, so Brambrink weiter. Grundsätzlich sollten aber gerade Familien mit schulpflichtigen Kindern zügig kommunal zugewiesen werden.

Eine kontinuierliche Schulbildung sorgt nach Auffassung der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW dafür, dass Bildungsbiografien geflüchteter Kinder und Jugendlicher nicht unterbrochen werden müssten. Nur so könnten gute Voraussetzungen für erfolgreiche Lebenswege geschaffen werden.

Münster, den 20.09.2017


Die Mitgliedsorganisationen der Aktionsgemeinschaft:
Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in NRW, Bund der Deutschen Katholischen Jugend NRW e. V., Deutscher Kinderschutzbund Landesverband NRW e.V., Diözesancaritasverbände in NRW, Jugendliche ohne Grenzen NRW (JOG), Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder-und Jugendschutz NRW e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit NRW, Landesjugendring Nordrhein-Westfalen e.V., Paritätisches Jugendwerk NRW

]]>
news-686 Sat, 16 Sep 2017 08:20:00 +0200 CDU gewinnt U18-Bundestagswahl in NRW http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=686&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=22bbaae1866876f2ac910a996b393042 Auf Bundesebene und in NRW wählen über 190.000 Kinder und Jugendliche mehrheitlich CDU Das vorläufige Ergebnis steht nach Rückmeldung von 2/3 der Wahllokale fest: Bei der U18-Bundestagswahl, neun Tage vor der Wahl der Erwachsenen, konnte die CDU bundesweit mit 28,37 Prozent die meisten Stimmen für sich gewinnen. Über 190.000 Kinder und Jugendliche hatten dafür in der gesamten Woche in über 1.650 bundesweiten Wahllokalen abgestimmt, allein in NRW waren es über 50.000 Minderjährige in 380 Wahllokalen. Dabei gliedern sich die Landesergebnisse wie folgt: CDU (30,96 %), SPD (23,8 %), GRÜNE (14,05 %) FDP (7,86 %), LINKE (5,78 %). Die AfD verpasst bei NRWs Jugend knapp den Einzug in den Bundestag mit 4,97 %. Die Piratenpartei erhält 2,7 %, Sonstige bekommen 9,87 %.

„Wir freuen uns sehr über die hohe Wahlbeteiligung bei der heutigen U18-Wahl – besonders in NRW“, betont Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW. Hier wurden noch einmal deutlich mehr Stimmen abgegeben als zur U18-Landtagswahl. „In NRW hatten die aktiven Ehrenamtlichen in den Wahllokalen bereits Erfahrung mit der U18- Landtagswahl im Mai. Davon haben viele jetzt auch wieder mitgemacht, kreative Wahlkabinen und -urnen aufgestellt und sich tolle Aktionen ausgedacht. Es zeigt sich: Wer einmal mitmischen darf, tut es gerne wieder. Wenn wir also politikinteressierte Erwachsene in Deutschland haben möchten, brauchen wir politische Kinder und Jugendliche. Und es zeigt sich: Sie interessieren sich für Politik und sie wollen ihre Meinung vertreten. Das bestärkt uns in unserer Forderung, das Wahlalter auf 14 Jahre zu senken.“

CDU ist Favorit bei jungen Menschen in NRW
Mit 30,96 % Prozent der Stimmen hat die CDU die U18-Wahl in NRW klar gewonnen. Gefolgt von SPD und Grünen zeigt diese U18-Wahl die hohe Gunst der jungen Wählenden für etablierte Parteien. „Dieses Ergebnis für NRW widerlegt die Befürchtung vieler Erwachsener und Politiker_innen, dass junge Menschen eher extreme Parteien wählen. Vielmehr zeigt das Ergebnis, dass die AfD bei jungen Menschen im Vergleich zu aktuellen Umfragen deutlich weniger beliebt ist als bei Erwachsenen“, erläutert Sarah Primus. „Es zeigt, dass für eine politische Meinung und eine Auseinandersetzung mit der bestehenden Demokratie nicht ein bestimmtes Alter erreicht werden muss. Vielmehr könnten junge Menschen durch ein Wahlrecht ab 14 Jahren ihre Zukunft mitbestimmen und für eine aktive Teilnahme im demokratischen Prozess gewonnen werden. Wir hoffen, dass unsere heutige U18-Wahl die Skepsis der Politik auch auf Bundesebene verringert und wir mit ihr in der neuen Legislaturperiode die Absenkung des Wahlalters neu diskutieren können.“
Das Wahlergebnis ist auch ein Auftrag junger Menschen an Politiker_innen, sich stärker um die Belange von Kindern und Jugendlichen zu kümmern.

Über die U18-Wahl
Bei der U18-Wahl können Kinder und Jugendliche bis zu neun Tage vor der eigentlichen Wahl ihre Stimme abgeben. Stimmberechtigt ist jedes Kind und jede_r Jugendliche unter 18 Jahren – egal wie alt, ob mit oder ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Auch sehbehinderte und blinde Kinder und Jugendliche können mithilfe einer Schablone für die Wahlzettel an der U18-Wahl teilnehmen.

Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für Politik und demokratische Prozesse zu wecken. Die U18-Wahl will Politiker_innen auf die Interessen von Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen und deren Bereitschaft wecken, sich für junge Menschen einzusetzen.


Weitere Informationen: www.u18nrw.de  

Pressebereich mit Fotos und Hochrechnungen: jungesnrw.de   

]]>
LJR Aktuell
news-680 Wed, 30 Aug 2017 11:41:00 +0200 Knapp 20 Prozent der Wahllokale zur U18-Bundestagswahl in NRW http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=680&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=432b15acec1dff50ebbb453be8f5e59b Schulen und Jugendzentren in NRW bereiten sich auf Abstimmung für Kinder und Jugendliche vor Der Landesjugendring NRW koordiniert nach der U18-Landtagswahl mit 35.000 Teilnehmenden nun auch die Bundestagswahl für Kinder und Jugendliche in NRW. Wahllokale können dabei Schulen, Jugendzentren, aber auch Cafés oder Vereinsbusse sein. Bundesweit gibt es aktuell 1.216 solcher Wahllokale, 230 davon in NRW.

In der Woche vom 11. – 15. September 2017 können alle Kinder und Jugendlichen unter identischen Bedingungen wie die Erwachsenen ihre Stimme abgeben. Das Ergebnis wird am 15. September um 21:30 Uhr verkündet und ist auf www.u18.org einsehbar. Aktuell werden in NRW noch weitere Wahllokale gesucht! Eine Anmeldung ist hier möglich: www.u18nrw.de

Warum U18-Wahl?
Kinder und Jugendliche sind die einflussschwächste Altersgruppe bei der politischen Entscheidungsfindung, stellt der Jugendbericht der Bundesregierung fest. Junge Menschen dürfen nicht wählen und können Interessen und Bedürfnisse nur in den Rahmen äußern, die ihnen von Erwachsenen zugebilligt werden.1 „Dabei wollen junge Menschen mitmischen“, bestärkt Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW: "50 Prozent aller Kinder und Jugendlichen engagieren sich ehrenamtlich2. Mit der U18-Wahl fordern wir ein Mitspracherecht für Kinder und Jugendliche ein, denn sie engagieren sich bereits stärker als jede andere Altersgruppe für ihre Gesellschaft."

Die U18-Wahl findet immer neun Tage vor der Bundestagswahl in Deutschland statt. Im Vorfeld gibt es individuelle Veranstaltungen, zum Beispiel Diskussionsrunden, Workshops und Gespräche zwischen Jugendlichen und Politiker_innen. Bei ausgefallenen Aktionen geht es zusammen an den Grill oder aufs Riesenrad. So ist Zeit zum Austausch garantiert – mindestens, bis die Würstchen fertig sind.

Zeichen: 2.041 (mit Leerzeichen)

1 BMFSFJ (Hrsg.): Jugend ermöglichen! Jugendbroschüre zum 15. Kinder- und Jugendbericht, Berlin, 2017, S. 37
2 siehe 15. Kinder- und Jugendbericht, S. 235

Aktionen zur U18-Wahl in NRW:
http://www.jungesnrw.de/termine/

Übersicht der Wahllokale:
https://www.u18.org/bundestagswahl-2017/wahllokale/  

Weitere Informationen:
www.u18nrw.de   

]]>
LJR Aktuell
news-674 Wed, 30 Aug 2017 08:11:00 +0200 Mehr Freiraum für Kinder und Jugendliche! http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=674&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5654a1e41cac3cce057309db6de12d3b Das "Bündnis für Freiräume" des Landesjugendrings NRW fordert mehr freie Zeit für junge Menschen – auch nach den Sommerferien. In NRW geht heute die Schule wieder los. Für rund 2,5 Millionen Schüler_innen enden damit die "großen Ferien". Zum Schul- und Ausbildungsstart mahnt das "Bündnis für Freiräume", eine Initiative des Landesjugendrings NRW an: Kinder und Jugendliche brauchen Freiräume.

Der Ausbildungs- und Schulstart ist für Jugendliche in NRW mit großem Druck verbunden.
Durch volle Stundenpläne, verdichtete Lehrpläne und die Beschleunigung des Alltags stehen junge Menschen auch im kommenden Schul- und Ausbildungsjahr unter hohem Arbeitsdruck und Stress, was sich negativ auf das geistige, körperliche und soziale Wohlbefinden auswirkt.

„Wir fordern die Schulträger und Ausbildungsstätten in NRW dazu auf, verbindlich einen Nachmittag in der Woche ihre Tore zu schließen, damit Kinder und Jugendliche ihre Zeit an diesem Tag frei nutzen können. Denn Kinder und Jugendliche brauchen Zeit, um ihre Talente zu fördern und sich eine eigene Meinung zu bilden, eigene Erfahrungen zu machen und sich ehrenamtlich zu engagieren,“ fordert Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW. „Aber genauso wichtig ist: Sie brauchen Zeit zum Nichtstun und Erholen.“

Die geforderten Freiräume innerhalb der Schul- und Ausbildungszeit werden nun auch durch den Koalitionsvertrag zwischen CDU und FDP thematisiert – besonders fürs Ehrenamt. Dort heißt es: "Vor allem Kinder und Jugendliche wollen wir verstärkt motivieren, sich ehrenamtlich zu engagieren. An den Schulen werden wir dafür sorgen, dass die dafür nötigen zeitlichen Freiräume erhalten bleiben.“

Das Bündnis für Freiräume befürwortet eine Diskussion über die Vereinbarkeit von Ehrenamt und Schule bzw. Ausbildung und setzt sich für eine Entschleunigung des Alltags junger Menschen ein.
Es fordert von Politik und Schulträgern, im neuen Schul- und Ausbildungsjahr Kindern und Jugendlichen Freiräume für die eigene Entwicklung jenseits von Schule und Ausbildung zu geben.

Weitere Informationen: www.buendnis-fuer-freiraeume.de   

]]>
LJR Aktuell
news-660 Thu, 06 Jul 2017 10:19:00 +0200 Abschiebungen nach Afghanistan bundesweit stoppen http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=660&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d9a0d244a002219aaeafde70163ec65a Stellungnahme der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW fordert die neue Landesregierung auf, nicht nach Afghanistan abzuschieben und sich für einen bundesweiten Abschiebestopp nach Afghanistan einzusetzen.

Eine Abschiebung in Sicherheit und Würde ist in Afghanistan derzeit nicht gewährleistet. Afghanistan befindet sich momentan im Krieg mit 20 terroristischen Gruppierungen, und die Sicherheitslage hat sich – nicht nur durch den Anschlag auf die deutsche Botschaft in Kabul am 31. Mai 2017 - sehr verschlechtert. Die Zahl der zivilen Opfer in Afghanistan ist weiterhin sehr hoch. Vor allem beobachten wir mit großer Sorge eine starke Verunsicherung unter jungen Afghan_innen, die sich hier in Deutschland in Integrationsmaßnahmen befinden und auf ihre Anerkennung warten. Permanente Androhung einer Abschiebung und Unklarheit fördern einen Zustand der Angst und Hoffnungslosigkeit.

Die Sicherheitslage muss deshalb unter besonderer Berücksichtigung humanitärer Gesichtspunkte aktuell neu bewertet werden. Wir halten einen derzeitigen Abschiebestopp zum Schutz der Menschen für dringend geboten. Wir setzen uns für eine Bleiberechtsregelung für afghanische Staatsbürger_innen in Deutschland ein, die insbesondere jungen Menschen Integrationsperspektiven eröffnet.

Menschen Todesgefahr auszusetzen missachtet humanitäre Grundlagen sowie Flüchtlings- und Menschenrechte.

Beschluss der Trägerkonferenz der „Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW“ am 03. Juli 2017

 

---------------------------------------------------


Kontakt:
Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW
c/o Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V.
Ilka Brambrink
Schillerstr. 44a
48155 Münster
Telefon: 02 51/54027
Telefax: 02 51/518609
E-Mail: ilka.brambrink(at)thema-jugend.de
www.thema-jugend.de      


--------------------------------------------------------------

Zur Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW gehören:
Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in NRW, Bund der Deutschen Katholischen Jugend NRW e.V., Diözesancaritasverbände in NRW, Deutscher Kinderschutzbund Landesverband NRW e.V., Jugendliche ohne Grenzen NRW (JOG), Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder-und Jugendschutz NW e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit NRW, Landesjugendring Nordrhein-Westfalen e.V., Paritätisches Jugendwerk NRW

]]>
LJR Aktuell
news-657 Tue, 04 Jul 2017 15:44:00 +0200 Bestandsaufnahme kommunaler Kinder- und Jugendförderpläne in NRW http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=657&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=58eab900f29b2c40077eca5b0ac35a76 Neue Broschüre des Landesjugendrings NRW Der Landesjugendring NRW möchte die Bedeutung von kommunalen Kinder- und Jugendförderplänen
für die Beteiligung junger Menschen noch einmal hervorheben und hat sich hierfür selbst einen Überblick über die „bunte Landschaft“ der kommunalen Förderpläne in NRW verschafft.

Die Broschüre mit der Auswertung der Texte aller NRW-KJFP steht hier zum Download bereit.

Weitere Informationen gibt es bei Christian Brüninghoff im Referat Jugendpolitik.

]]>
LJR Aktuell
news-646 Fri, 05 May 2017 22:54:00 +0200 SPD gewinnt U18-Landtagswahl in NRW http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=646&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=90cc84da5dd8681ad150abf5d2381cf7 Landesjugendring NRW motiviert weit über 35.000 junge Menschen zur Stimmabgabe Das vorläufige Ergebnis steht nach Rückmeldung von 90 Prozent der Wahllokale fest: Bei der diesjährigen U18-Wahl, neun Tage vor der Landtagswahl in NRW, konnte die SPD mit 27,96 Prozent die meisten Stimmen für sich gewinnen. Weit über 35.000 Kinder und Jugendliche hatten dafür in der gesamten Woche in über 400 Wahllokalen im gesamten Bundesland abgestimmt. Dabei gliedern sich die Ergebnisse wie folgt: SPD (27,96 %), CDU (21,74 %), Bündnis 90/Die Grünen (15,46 %), Die Linke (6,77 %),FDP (6,24 %), Die Piraten (4,62 %), AfD (4,65 %), Sonstige (12,56 %).

„Wir freuen uns sehr über die hohe Wahlbeteiligung bei der heutigen U18-Wahl“, betont Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW. „Damit zeigen die Kinder und Jugendlichen deutlich, dass sie sich durchaus für Politik interessieren und ihre Meinung vertreten wollen. Das bestärkt uns in unserer Forderung, das Wahlalter auf 14 Jahre zu senken.“

SPD ist Favorit bei jungen Menschen in NRW
Mit 27,96 Prozent der Stimmen hat die SPD die U18-Wahl klar gewonnen. Gefolgt von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke zeigt diese U18-Wahl die hohe Gunst der jungen Wählenden für etablierte Parteien. „Dieses Ergebnis widerlegt die Befürchtung vieler Erwachsener und Politiker_innen, dass junge Menschen eher extreme Parteien wählen. Vielmehr zeigt das Ergebnis, dass die AfD bei jungen Menschen deutlich weniger beliebt ist als bei Erwachsenen“, erläutert Sarah Primus. „Es zeigt, dass für eine politische Meinung und eine Auseinandersetzung mit der bestehenden Demokratie nicht ein bestimmtes Alter erreicht werden muss. Vielmehr könnten junge Menschen durch ein Wahlrecht ab 14 Jahren ihre Zukunft mitbestimmen und für eine aktive Teilnahme im demokratischen Prozess gewonnen werden. Wir hoffen, dass unsere heutige U18-Wahl die Skepsis der NRW-Politik verringert und wir mit ihr in der neuen Legislaturperiode die Absenkung des Wahlalters neu diskutieren können.“ Das Wahlergebnis ist auch ein Auftrag junger Menschen an Politiker_innen, sich stärker um die Belange von Kindern und Jugendlichen zu kümmern.

Über die U18-Wahl
Bei der U18-Wahl können Kinder und Jugendliche bis zu neun Tage vor der eigentlichen Wahl ihre Stimme abgeben. Stimmberechtigt ist jedes Kind und jede_r Jugendliche unter 18 Jahren – egal wie alt, ob mit oder ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Auch sehbehinderte und blinde Kinder und Jugendliche können mithilfe einer Schablone für die Wahlzettel an der U18-Wahl teilnehmen.

Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für Politik und demokratische Prozesse zu wecken. Die U18-Wahl will Politiker_innen auf die Interessen von Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen und deren Bereitschaft wecken, sich für junge Menschen einzusetzen.

Weitere Informationen: www.u18nrw.de

]]>
LJR Aktuell
news-631 Tue, 04 Apr 2017 10:17:00 +0200 20 Prozent mehr für die Jugendverbandsarbeit http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=631&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2729516e5c2e1a38d55b660e3fd86d51 Landesjugendring NRW fordert Erhöhung und Dynamisierung der Finanzmittel Mehr als Gruppenstunde und Ferienlager: In Jugendverbänden organisieren junge Menschen ihre Freizeit selbst, lernen dabei, ihre Interessen und Bedürfnisse zu formulieren und engagieren sich für eine Gesellschaft, in der alle gut leben können. Damit dies weiter gewährleistet werden kann, ist die Jugendverbandsarbeit finanziell abzusichern. Um die Kostensteigerungen seit dem letzten Kinder- und Jugendförderplan auszugleichen, fordern die NRW-Jugendverbände eine Erhöhung des Kinder- und Jugendförderplans um mindestens 20 Prozent. Außerdem sollen die KJFP-Mittel dynamisiert werden, um jährlich steigende Kosten wie Tariferhöhungen und Teuerungsrate ausgleichen zu können.

„In Nordrhein-Westfalen schaffen zahlreiche Jugendverbände und –organisationen den notwendigen Raum, damit engagierte junge Menschen ihren Standpunkt im Leben finden, ihre Freizeit selbst organisieren können und Verantwortung für sich selbst und in unserer Gesellschaft übernehmen können“, erläutert Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW. „Doch der bisherige Kinder- und Jugendförderplan lässt außen vor, dass auch die Jugendarbeit höhere Kosten verkraften muss - sei es der höhere Buspreis für die Fahrt ins Ferienlager oder teureres Moderationsmaterial. Daher ist es wichtig, diese wachsenden Kosten zu berücksichtigen, um eine hochwertige und vielfältige Jugendarbeit garantieren zu können.“

Was 20 Prozent mehr für Jugendverbandsarbeit bedeutet
Mit den 20 Prozent mehr wollen die Jugendverbände nicht nur gestiegene Kosten ausgleichen, sondern noch stärker in die Interessen junger Menschen investieren. So können weitere jugendverbandliche Angebote durchgeführt werden, um Stress abzubauen, sich auszuprobieren und Freiräume fern von Leistungsdruck zu genießen. Außerdem ist es so möglich, jungen Menschen mehr Mitbestimmung zu bieten. Ein weiteres wichtiges Thema für Jugendverbände ist Nachhaltigkeit. Sie machen sich für den nachhaltigen Ressourceneinsatz stark und betreiben ihre Jugendbildungsstätten nachhaltig.

Über #jungesnrw
Die im Landesjugendring NRW zusammengeschlossenen Verbände wollen im Rahmen der Kampagne „#jungesnrw …Perspektive für alle!“ mit den Abgeordneten insbesondere zu den Themen Mitwirkung, Freiräume, gegen Rechts, soziale Teilhabe, Jugendcheck, Nachhaltigkeit, Bildung und Jugendverbandsarbeit ins Gespräch kommen. Dazu heben sie mit der „Forderung des Monats“ jeweils ein Thema besonders hervor – im April ist es die Forderung für Jugendverbände für alle. Mit dieser Forderung betonen die Jugendverbände, dass sie für ihre Arbeit eine Erhöhung der Finanzmittel von mindestens 20 Prozent sowie eine positive Dynamisierung benötigen, um Kostensteigerungen auszugleichen.


Weitere Informationen: www.junges-nrw.de   

]]>
LJR Aktuell
news-303 Mon, 03 Apr 2017 10:59:00 +0200 Kommt mit! Zugangsbarrieren zu Jugendarbeit und Ferienfreizeiten für geflüchtete Kinder und Jugendliche abbauen http://www.ljr-nrw.de/aktuelles/news/news-detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=303&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=11d51889af2262bfd51f6467c927f182 Aufruf der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW Nach Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention sind die Vertragsstaaten der UN wie Deutschland aufgefordert, das Recht des Kindes auf volle Beteiligung am kulturellen und künstlerischen Leben sowie auf Spiel, Erholung und Freizeitbeschäftigung zu fördern. Die Praxis sieht jedoch leider noch immer oft anders aus.

Zwar wurde die Residenzpflicht innerhalb des Bundesgebiets gelockert, nicht jedoch für geflüchtete Menschen in Erstaufnahmeeinrichtungen oder Menschen aus sogenannten sicheren Herkunftsstaaten. Sie sind weiterhin räumlichen Aufenthaltsbeschränkungen unterworfen. Das Verlassen des zugewiesenen Bereichs, der oft nicht über eine Kommune oder einen Landkreis hinausgeht, ist nur aus „zwingenden Gründen“ im Ermessen der Behörden erlaubt.

Gerade nach traumatisierenden Fluchterfahrungen ist das Recht auf Spiel, Erholung und Freizeitbeschäftigung wichtiger denn je. Die Träger der Kinder- und Jugendarbeit in NRW leisten einen wichtigen Beitrag zur Hilfe und bemühen sich vielerorts um die Mitnahme und Teilhabe geflüchteter junger Menschen. Ihre Arbeit wird jedoch häufig aufgrund von asylrechtlichen Regelungen erschwert.

Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW fordert: Angebote für geflüchtete Kinder müssen, wie für alle jungen Menschen, auch außerhalb der Unterkünfte und ihres zugewiesenen Aufenthaltsbereiches möglich sein und dürfen nicht am Status des Asylverfahrens scheitern. Sie fordert die Anwendung der UN-Kinderrechte für alle Kinder, egal woher sie kommen und wo sie leben und ermuntert die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe ausdrücklich, geflüchtete Kinder und Jugendliche in ihre Aktivitäten einzuplanen - und sie zu besuchen!

Berichte aus der Praxis über die Behinderung der Reisefreiheit von geflüchteten jungen Menschen beunruhigen die Mitglieder der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW. Jugendgruppen, die in den Ferien von NRW aus ins Ausland reisen, müssen je nach Aufenthaltsstatus bei der zuständigen Ausländerbehörde oder beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) eine Genehmigung einholen. Der im Asylrecht geltende Satz, »Bedingungen und Auflagen können angeordnet werden«, wird von den Ausländerbehörden in der Praxis noch immer unterschiedlich gehandhabt. Die Aktionsgemeinschaft bittet alle kommunalen Ausländerbehörden um eine großzügige und transparente Auslegung des geltenden Rechts!

Die Aktionsgemeinschaft dankt allen haupt- und ehrenamtlich Engagierten, die Zeit und Energie in die Auseinandersetzung mit den zuständigen Ämtern investieren und für die geschenkte Teilhabe und Freude, die sie jungen geflüchteten Menschen damit ermöglichen.

März 2017

---------------------------------------------------


Kontakt:
Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW
c/o Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V.
Ilka Brambrink
Schillerstr. 44a
48155 Münster
Telefon: 02 51/54027
Telefax: 02 51/518609
E-Mail: ilka.brambrink(at)thema-jugend.de
www.thema-jugend.de      


--------------------------------------------------------------

Zur Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW gehören:
Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in NRW, Bund der Deutschen Katholischen Jugend NRW e.V., Diözesancaritasverbände in NRW, Deutscher Kinderschutzbund Landesverband NRW e.V., Jugendliche ohne Grenzen NRW (JOG), Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder-und Jugendschutz NW e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit NRW, Landesjugendring Nordrhein-Westfalen e.V., Paritätisches Jugendwerk NRW

]]>
LJR Aktuell