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Der interkulturelle Selbstcheck: Eine kurze Einführung
Was ist der Interkulturelle Selbstcheck?
Der Interkulturelle Selbstcheck ist ein Instrument, das eine Standortbestimmung im Prozess der interkulturellen Öffnung erleichtern soll. Bei der interkulturellen Öffnung handelt es sich um einen Organisationsentwicklungsprozess, der auf Veränderungen des gesamten Verbandes zielt.
Wozu kann der Selbstcheck dienen?
Der Selbstcheck soll dazu anregen, die eigenen „Normalitäten“ im Verband, Dachverband oder Jugendring zu hinterfragen und auf Barrieren für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien zu überprüfen. Der Interkulturelle Selbstcheck bietet gleichzeitig eine gute Grundlage für einen Diskussionseinstieg, wenn mehrere Personen den gleichen Verband, etc. beurteilen. Da sich in der Beantwortung die eigene Wahrnehmung widerspiegelt, können die Ergebnisse durchaus sehr unterschiedlich sein - ein prima Anlass für detaillierte Diskussionen. Aufgrund der jeweiligen Wertorientierung oder der Organisationsstruktur (großer oder kleiner Jugendverband, Dachverband, Jugendring) können Ziele und Handlungsmöglichkeiten unterschiedlich sein.
Welches Ziel haben wir?
Gemeinsames Ziel für Jugendverbände ist, für alle Kinder und Jugendlichen gleichberechtigte Mitsprache- und Mitgestaltungsmöglichkeiten am gesellschaftlichen Leben zu schaffen. Im Engagement der Jugendverbände gegen Diskriminierungen und Benachteiligungen ist die interkulturelle Öffnung damit eine wichtige Strategie, um Gleichberechtigung und Anerkennung von Vielfalt in unserer Gesellschaft zu verwirklichen.
Hinweise:
- Das Ausfüllen des Selbstchecks dauert ca. 10 Minuten.
- Nicht alle Fragen treffen auf jeden Verband zu, einige Fragen können daher auch optional beantwortet werden (bspw. nach einem hauptamtlichen Team).
- Die Daten werden nicht gespeichert oder zentral ausgewertet. Auf der Seite "Ergebnis" besteht aber die Möglichkeit, die eigene Beurteilung auszudrucken. Spannend wird es, wenn der Selbstcheck in regelmäßigen Abständen wiederholt wird und somit Veränderungen und Fortschritte sichtbar werden.
Wir wünschen Euch viel Spaß und Erfolg mit dem Interkulturellen Selbstcheck.
Die Mitglieder der AG Interkulturelle Öffnung im Landesjugendring NRW
Gefördert wurde die Online-Version des Interkulturellen Selbstchecks (2009) durch das Ministerium für Generationen, Familien, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Pakts mit der Jugend.



