Termine
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Aktuelle Termine
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AG Interkulturelle Öffnung
03.09. 13:00 - 16:00
- Interne Veranstaltung
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8. Kinderschutzforum 2010, Düsseldorf
08.09. - 10.09.
- Das ist doch nicht normal! Alle anders, alle gleich – Verantwortung gegen...
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Bündnis Mädchenpolitik
09.09. 10:00 - 13:00
- Interne Veranstaltung
Detailinformation
Ein Forum für Engagierte und Interessierte zum Erfahrungs- und Ideenaustausch
Dagegen! …und dann?!
Workshoptagung für Bündnisse gegen Rechtsextremismus
Engagierte Menschen finden sich in vielen Orten in NRW zusammen, um gegen Rechtsextremismus und für Demokratie aktiv zu werden. Sie kommen dabei aus ganz unterschiedlichen Zusammenhängen und haben mit verschiedensten Erscheinungsformen des Rechtsextremismus zu tun.
Sind es an manchen Orten eher spektakuläre Vorfälle, wie rechtsextreme Aufmärsche oder Gewalttaten, die aus dem Spektrum der Freien Kameradschaften bzw. der „Autonomen Nationalisten“ durchgeführt und verübt werden, versuchen in anderen Regionen rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien über Wahlen und Parlamente an Einfluss zu gewinnen.
Dementsprechend variieren die Ausgangspunkte, Aktionsformen und Zielsetzungen von Bündnissen und Initiativen. Auch personelle Größe, ihre politische und gesellschaftliche Verankerung oder die Dauer ihres Bestehens sind von Ort zu Ort verschieden.
Andererseits gibt es aber eine Reihe gemeinsamer positiver wie negativer Erfahrungen in der konkreten Auseinandersetzung vor Ort. Fragen und Probleme, die sich immer wieder stellen, sind etwa:
- Wie lässt sich ein breites lokales oder regionales Bündnis überhaupt initiieren?
- Welche Ideen gibt es, auch über „Durststrecken“ und Konflikte hinaus erfolgreich zu arbeiten?
- Wie lässt sich das Engagement auf mehrere Schultern verteilen, so dass inhaltliche und organisatorische Aufgaben nicht an einigen wenigen Personen hängen bleibt?
- Wie kann auf Widerstände und Vorbehalte reagiert werden, die die Thematisierung von Rechtsextremismus und Rassismus im Ort nicht selten hervorrufen?
- Wie kann eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit von Bündnissen/Netzwerken gegen Rechtsextremismus aussehen?
In der Arbeit der verschiedenen regionalen Träger des Beratungsnetzwerks NRW wurde der Wunsch deutlich, diese und ähnliche Fragen gemeinsam zu diskutieren. Die Workshoptagung soll daher ein Forum bieten, um sich kennen zu lernen, Erfahrungen und Ideen auszutauschen und auch über Schwierigkeiten zu reden.
Stellvertretend für die fünf Träger Mobiler Beratung in NRW wird diese Tagung organisiert von mobim. Weitere Informationen zu Mobiler Beratung und den Trägern in NRW unter:
www.mobim.info
Anmeldung:
Um eine verbindliche Anmeldung bis zum 5. März 2010 per Brief, Mail oder Fax wird gebeten:
mobim im Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
tel.: 0251 - 492 7101
fax: 0251 - 492 7918
kontakt(at)mobim.info
www.mobim.info
Die Teilnahme ist kostenfrei!
Tagungsort:
Kulturzentrum Bahnhof Langendreer
Wallbaumweg 108
44894 Bochum
Anfahrt:
Mit der S1 ab Dortmund oder Bochum Hbf bis zur Haltestelle „Bochum-Langendreer“. Durch die Unterführung, dann links in den Wallbaumweg.
Parkplätze am Opelwerk und P+R S-Bahnhof „Bochum-Langendreer“.
Weitere Informationen zu Anfahrt und Tagungsort unter www.bahnhof-langendreer.de
Die Tagung wird ausgerichtet von den Trägern mobiler Beratung/der regionalen Beratungsnetzwerke in NRW:
Gewaltakademie Villigst - www.gewaltakademie.de
Wuppertaler Initiative - www.wuppertaler-initiative.de
Info- und Bildungsstelle Köln - www.nsdok.de/ibs
mobim Münster - www.mobim.info
AKE Bildungswerk Vlotho - www.ake-bildungswerk.de
In den Regionen NRWs bieten diese fünf Partner Beratung und Expertise vor Ort als Hilfe zur Selbsthilfe an, wenn Rechtsextremismus zum Thema wird. Angebunden beim Land NRW sind sie über die Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus in der Landeszentrale für politische Bildung NRW.
Programm
bis 10.00 Uhr - Anreise und Anmeldung, Imbiss
10.00 Uhr - Begrüßung und Einführung
Kurzvortrag: Warum vernetzen? Einige Ideen zum „Blick über den Tellerrand“ (Heiko Klare, Münster)
Vorstellung der Workshops und Inhalte durch die Veranstalter
10.30 Uhr - Workshopphase I
12.30 Uhr – Mittagspause, Markt der Möglichkeiten
13.30 Uhr - Workshopphase II
15.30 Uhr – Kaffeepause, Markt der Möglichkeiten
16.00 Uhr - Kurzvorstellung der Workshopergebnisse
16.30 Uhr - Ausblick und weitere Planungen
Während des ganzen Tages besteht die Möglichkeit, eigene Ideen, Projekte und Initiativen im „Markt der Möglichkeiten“ vorzustellen.
Workshops
Die Workshops werden moderiert und vorbereitet von Mitarbeitern der regionalen Beratungsnetzwerke und erfahrenen Mitgliedern von Bündnissen, die sich mit den jeweiligen Themen auseinandergesetzt haben. Im Vordergrund soll hier v.a. die Diskussion und der Austausch der Teinehmerinnen und Teilnehmer stehen.
WS I: Bündnisse gegen Rechtsextremismus schaffen – aber wie?
Welche Erfahrungen gibt es mit Gründungsprozessen? Wie lassen sich möglichst viele Akteure integrieren? Wie steht das Bündnis zu Verwaltung und Behörden? Wie lassen sich gemeinsame Zielsetzungen formulieren und umsetzen?
WS II: Nicht nur ein Strohfeuer – kontinuierliche Arbeit in Bündnissen und Netzwerken
Wie kann eine kontinuierliche Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure gelingen? Wie kann die Arbeit eines Bündnisses strukturiert werden? Wie können Verantwortlichkeiten gleichmäßig verteilt werden?
WS III: Bündnisse und Netzwerke in der Öffentlichkeit
Welche Möglichkeiten gibt es, die lokale Öffentlichkeit einschließlich der Medien für die Anliegen des Bündnisses zu sensibilisieren? Wie können Bündnisse und Netzwerke mit Widerständen und öffentlich wahrnehmbaren Vorbehalten umgehen?
WS IV: „Kreativ gegen Rechtsextremismus“
Welche Herangehensweisen/Aktionsformen haben sich in der Auseinandersetzung bewährt? Wie kann der Umgang mit konkreten Herausforderungen (Demonstration, Wahlkampf, Szene) aussehen? Können symbolische Aktionen die inhaltliche Auseinandersetzung unterstützen? Wenn ja, wie?
Quelle: Amt für Jugendarbeit der EKvW, Gewalt Akademie Villigst / SOS-Rassismus-NRW

