Arbeitsfelder

Wettbewerbsbeiträge 2018

Hier präsentieren wir die Beiträge aller buntblick-Teilnehmer_innen aus 2018. Sie zeigen die vielseitigen Möglichkeiten, sich für Demokratie, Vielfalt und Toleranz zu engagieren.

Die Projekte, Aktionen und Aktivitäten werden nach folgenden Fragen bewertet:

  • Wie setzt ihr euch mit Demokratie, Rechtsextremismus oder Rassismus auseinander?
  • Wie engagiert ihr euch für Vielfalt und Toleranz?
  • Welcher Bezug besteht zu NRW als eurem Wohnort?
  • Was macht euer Projekt/eure Aktion originell?
  • Welche Bedeutung hat eure Aktion/euer Projekt langfristig für eure Umgebung/eure Jugendgruppe?

Denk Demokratie - Caritasverband Rheine, Jugendberatungsstelle

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Denk Demokratie

Unser Projekt basiert auf einer Idee von Jugendlichen, die sich in Zeiten von Politikverdrossenheit engagieren. Wir beschäftigen uns mit Demokratie, Extremismus & gesellschaftlichen Fragen. Dabei pauken wir nicht einfach trockene Theorie, sondern versuchen die gemeinsam...

Unser Projekt basiert auf einer Idee von Jugendlichen, die sich in Zeiten von Politikverdrossenheit engagieren. Wir beschäftigen uns mit Demokratie, Extremismus & gesellschaftlichen Fragen. Dabei pauken wir nicht einfach trockene Theorie, sondern versuchen die gemeinsame Zeit mit lebhaften Inhalten zu füllen. Sehr grob gesagt verbringen wir unsere Zeit so: entweder planen wir was cooles oder wir machen was cooles. Das haben wir bislang gemacht:
•ein Gespräch mit einem Aussteiger einer extremistischen Szene,
•gemeinsam mit Flüchtlingen gekocht & gesprayt,
•mit einem Personenschützer Zivilcourage & Wehrhaftigkeit erarbeitet,
•den Umgang mit Medien/ Memes kritisch hinterfragt: wo hört Humor auf, wo fängt Rassismus an?
•uns lebhaft bei einer Untergrundtour in Berlin mit Fluchten aus der damaligen DDR beschäftigt,
•& mehr
Unsere Gruppe in Rheine ist altermäßig gemischt (zw. 13-24 J.). Wir legen großen Wert darauf dass sich jeder offen & ehrlich äußern kann, ohne uns an ein Schwarz-Weiß-Denken zu klammern. Natürlich sind wir uns nicht immer einig, wie man sich denken kann, doch das ist gut so. Jeder kann seine Ideen darüber einbringen, welche spannende Gruppenaktion wir als nächstes unternehmen

Motivation
-Wir, die Jugendlichen, bestimmen das Programm, haben Aktionen geplant und umgesetzt
-Wir sind vom Alter sehr gemixt
-Meinungsfreiheit wird großgeschrieben
-Unterschiedliche Themen - Demokratie, Extremismus, Zivilcourage, Weltbild, Rassismus, Diskriminierung - werden von uns angegangen
-Wir haben ganz persönliche Schicksale und ganz unterschiedliche Perspektiven kennengelernt, die uns mehr über Extremismus, Rassismus, Diskriminierung gelehrt haben
-Wir versuchen zu verstehen, dass es keine einfachen Antworten auf die schwierigen Fragen / auf die komplexe Welt gibt
-Das Projekt geht über eine politische Bildung weit hinaus, da wir insgesamt unser Weltbild erweitern und jeder seine Persönlichkeit weiterentwickelt

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BUNDjugend NRW

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Multi-Schulung Flucht

Weltweit sind über 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Trotz all des Leids und damit verbundenen Fragen nach globaler Gerechtigkeit, sind die Fluchtursachen ebenso wie Rassismus in Deutschland für viele Menschen kein großes Thema. Genau das ändert die BUNDjugend NRW: ...

Weltweit sind über 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Trotz all des Leids und damit verbundenen Fragen nach globaler Gerechtigkeit, sind die Fluchtursachen ebenso wie Rassismus in Deutschland für viele Menschen kein großes Thema. Genau das ändert die BUNDjugend NRW: Durch die Multi-Schulung Flucht wurden rund 80 junge Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte in 6 Monaten zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ausgebildet, um Workshops zu den Themen Flucht und Rassismus an Schulen und für die breite Öffentlichkeit anzubieten. Denn während in Medien ebenso wie im Schulunterricht oft nur über geflüchtete Menschen gesprochen wird, übernehmen sie nun die Leitungsrolle und konnten in ihren selbstorganisierten Workshops bereits mehr als 1000 Menschen erreichen. Statt Ausgrenzung erfahren sie Selbstwirksamkeit und gesellschaftliche Anerkennung, während die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ohne Fluchterfahrung lernen, auf Augenhöhe zu handeln – gemeinsam für ein grenzenloses Miteinander!

Motivation
Die Schulung ist in ihrer Qualität & Intensität einmalig. Am meisten begeistert uns, dass Menschen mit so unterschiedlichen Erfahrungen zusammenkommen und so schnell so viel Vertrauen entsteht! Sowohl geflüchtete als auch nicht geflüchtete Multis sagen uns immer wieder, dass sie so etwas noch nie erlebt haben, so eine Gruppe, die sich wie Familie anfühlt. Das mag kitschig klingen, ist aber ein Ergebnis der Hingabe und Herzlichkeit, die alle in die gemeinsame Zeit geben. Durch das Hinterfragen unserer eigenen Rassismen, den langen & intensiven Gruppenprozess sowie durch den Fokus auf Begegnung & Austausch wird uns immer wieder gespiegelt, dass die Schulung ein Ort ist, wo alle so sein können, wie sie sind. Die Qualifizierung sorgt für eine besondere Nachhaltigkeit: Durch die gemeinsamen Lernerfahrungen und die neuen Freundschaften ist Flucht kein Modethema mehr, sondern etwas, was alle betroffen macht und dauerhaft motiviert für eine solidarische Welt aktiv zu sein.

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Jugendring Düsseldorf

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Interkultur Coaches für die Kinder- und Jugendarbeit in Düsseldorf

In diesem Projekt wurden junge Menschen aus den Düsseldorfer Jugendverbänden und junge Menschen mit Fluchterfahrung zu „Interkultur Coaches“ ausgebildet. Im Anschluss an die Qualifizierung haben sie in gemischten Teams Kleinprojekte mit verschiedenen Jugendverbänden/-e...

In diesem Projekt wurden junge Menschen aus den Düsseldorfer Jugendverbänden und junge Menschen mit Fluchterfahrung zu „Interkultur Coaches“ ausgebildet. Im Anschluss an die Qualifizierung haben sie in gemischten Teams Kleinprojekte mit verschiedenen Jugendverbänden/-einrichtungen/-gruppen entwickelt und durchgeführt, um damit aktiv bei der Ansprache und dem Erreichen von Kindern und Jugendlichen mit Flucht- bzw. Migrationserfahrung mitzuwirken.

Bausteine des Projekts "Interkultur Coaches":
• Gewinnung von Teilnehmenden
• Qualifizierung zu Inhalten einer Gruppenleitungsschulung und zu diversitätsbewussten Themen
• Kennenlernen der Jugendverbände
• Entwicklung und Durchführung von Kleinprojekten

Mehr Informationen zum Projekt und zu den einzelnen Seminarwochenenden finden sich zum Nachlesen in der ausführlichen Projektdokumentation:
http://www.jugendring-duesseldorf.de/jugendring/news/einzelnnachricht/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1347&cHash=946cf3ff6b424072c844f4175a4b8935

Motivation
Bisher gibt es viele Projekte, die geflüchtete Menschen eher als „Bittsteller_innen“ mit einbeziehen, wohingegen bei diesem Projekt die Zusammenarbeit von Anfang an auf Augenhöhe stattfand. So konnten die jungen Geflüchteten durch die Qualifizierung als „Interkultur Coaches“ und der anschließenden gemeinsamen Entwicklung von Kleinprojekten selber daran mitwirken, dass ihre Interessen gehört und Angebote tatsächlich auf ihre Bedürfnisse und Lebenswelt zugeschnitten werden.
Das Projekt hat insbesondere durch die gemeinsamen Qualifizierungswochenenden und die Arbeit in gemischten Kleingruppen Begegnung und Austausch zwischen jungen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung gefördert. Darüber hinaus konnten durch die Kleinprojekte weitere Kinder und Jugendliche mit Flucht- bzw. Migrationserfahrung die Jugendverbände/-einrichtungen/-gruppen kennenlernen und die „Interkultur Coaches“ haben gelernt, Veranstaltungen gerade auch für diese Zielgruppe zu planen und durchzuführen.

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Jugendring Düsseldorf

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Stark für Demokratie

Gemeinsam machen wir uns stark für Demokratie und gegen Diskriminierung! An vier Wochenenden können sich die Teilnehmenden in einer Gruppe von jungen Leuten mit und ohne Migrationserfahrung mit Themen aus dem Bereich Demokratieförderung und Antidiskriminierung auseinand...

Gemeinsam machen wir uns stark für Demokratie und gegen Diskriminierung! An vier Wochenenden können sich die Teilnehmenden in einer Gruppe von jungen Leuten mit und ohne Migrationserfahrung mit Themen aus dem Bereich Demokratieförderung und Antidiskriminierung auseinandersetzen. Im Anschluss haben sie dann die Möglichkeit durch gemeinsam entwickelte Workshops, weitere Kinder und Jugendliche für diese Themen zu begeistern.
Das Projekt richtet sich an junge Menschen mit und ohne Migrationserfahrung im Alter von 18 bis 27 Jahren. Themen sind dabei unter anderem die Aufklärung zu und das Handeln gegen Rassismus, Antisemitismus und Sexismus sowie das Erleben und Erlernen eines demokratischen Miteinanders. Dies geschieht beispielsweise in Form eines Argumentationstrainings gegen rechte Sprüche, durch Übungen aus dem Betzavta Programm sowie durch Besuche von Einrichtungen der Erinnerungsarbeit. Mit Hilfe der erlernten Methoden und Inhalte werden gemeinsam Workshopeinheiten entwickelt und im Anschluss z.B. an Schulen und Jugendverbänden durchgeführt.

Motivation
In diesem Projekt kommen Menschen zusammen, die sicherlich schon Diskriminierungserfahrungen gemacht haben (in Bezug auf ihre geografische oder soziale Herkunft, sexuelle Identität, Religion etc.) und so ihre ganz persönlichen Erfahrungen einbringen können. Es soll bewusst nicht um das Thema Flucht/Migration gehen –schon alleine damit ein Teil der Teilnehmer_innen nicht als Repräsentant_innen einer (konstruierten) Gruppe wahrgenommen wird –, sondern um Themen, die für ein Zusammenleben für alle wichtig sind und alle betreffen: Wie möchten wir gemeinsam leben – ohne dass Menschen diskriminiert werden und so, dass alle an diesem gemeinschaftlichen Leben teilhaben können? Darüber hinaus geht es einerseits, um das Reflektieren/Erleben der oben beschriebenen Inhalte, andererseits aber auch um die Befähigung, Workshops zu diesen Inhalten anleiten zu können. Dies soll die Teilnehmenden motivieren, sich über die eigene Auseinandersetzung hinaus für ein demokratisches Zusammenleben einzusetzen.

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Bezirksjugendwerk der AWO OWL

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Mitmachen zur Teilhabe

Das Jugendwerk wollte Räume für junge Geflüchtete schaffen, sich in der Jugenverbandsarbeit zu engagieren und eine Möglichkeit bieten, in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Mithilfe einer Förderung der Robert Bosch Stiftung konnten wir Anfang 2017 in das einjährige Pilotpr...

Das Jugendwerk wollte Räume für junge Geflüchtete schaffen, sich in der Jugenverbandsarbeit zu engagieren und eine Möglichkeit bieten, in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Mithilfe einer Förderung der Robert Bosch Stiftung konnten wir Anfang 2017 in das einjährige Pilotprojekt „Mitmachen zur Teilhabe – Förderung von ehrenamtlichem Engagement junger Geflüchteter durch die Entwicklung eines Juleica-Schulungskonzeptes“ starten. Im Zuge des Projektes wurden alle Schulungsmaterialien auf ihre Verständlichkeit überprüft und überarbeitet. Übungen und Methoden wurden so verändert dass sie auch für Nichtmuttersprachler_innen leicht verständlich sind. Alle Handouts wurden in einfache Sprache übersetzt.
Durch unsere Teamenden konnte eine Übersetzung ins Kurdische, Arabische, Französische oder Englische angeboten werden. Wir konnten zwei erfolgreiche Schulungen durchführen, die es insgesamt 32 Teilnehmenden (davon 22 mit Fluchtgeschichte) im Alter von 16 bis 24 Jahren ermöglichte, ihre JuLeiCa zu erwerben. Mittlerweile arbeiten bei uns ca. 10 Ehrenamtliche mit Fluchtgeschichte in diversen Angeboten wie Ferienspielen, Spielmobil, JuLeiCa-Schulungen und fungieren so auch als Multiplikator_innen.

Motivation
Das Projekt hat es uns ermöglicht, die Verbandstrukturen zu überprüfen, zu öffnen und das Jugendwerk stark zu diversifizieren. Die Schulungen bieten den Teilnehmenden Raum sich fortzubilden, zu empowern und das Erlernte im Anschluss direkt in den Verband einzubringen. Die Schulungen sind auch ein Ort der intensiven Begegnung. So konnten viele Vorurteile abgebaut werden. Alle Teilnehmenden haben die Erfahrungen, die sie machen durften, sehr genossen und die Freundschaften die entstanden sind, bestehen immer noch. Wir haben das Zusammenbringen verschiedenster Kulturen und Lebensgeschichten als unheimlich bereichernd empfunden. Die Einbindung von Geflüchteten in die Jugendverbandsstrukturen birgt die Möglichkeit ganz neue, wichtige Perspektiven, Ideen und Herangehensweisen zu integrieren.
Wir haben unsere Erfahrungen in einer Broschüre veröffentlicht, die andere Verbände dabei unterstützen soll ähnliche Konzepte umzusetzen, um so junge Geflüchtete in ihre Strukturen mit einbeziehen zu können.

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DPSG Diözesanverband Köln

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Buntpropaganda

Auf der Diözesanversammlung 2017 haben wir im Antrag "Es ist nicht deine Schuld..." beschlossen, uns in diesem Jahr besonders mit der aktuellen politischen Lage zu beschäftigen. Deshalb haben wir dann "BUNTPROPAGANDA - der Stammtisch" ins Leben gerufen, eine monatliche ...

Auf der Diözesanversammlung 2017 haben wir im Antrag "Es ist nicht deine Schuld..." beschlossen, uns in diesem Jahr besonders mit der aktuellen politischen Lage zu beschäftigen. Deshalb haben wir dann "BUNTPROPAGANDA - der Stammtisch" ins Leben gerufen, eine monatliche Veranstaltungsreihe, bei dir wir uns an verschiedenen Orten in unserem Diözesanverband mit politischen Themen auseinandergesetzt haben. Themen, mit denen wir uns beschäftigt haben, waren z.B.: „Überwachungsstaat vs. Persönliche Freiheit“, "Einwanderungsland Deutschland", "Scheint die Sonne auch für Nazis?" oder "Ist Deutschland Multikulti?". Zu diesen und mehr Themen hatten wir angeregte Diskussionen und haben darüber hinaus an den beiden Wahltagen im Jahr 2017 Wahlparties veranstaltet.
Begleitet haben wir die Kampagne mit verschiedenen öffentlichkeitswirksamen Stellungnahmen wie Facebookposts, Interviews im Radio und Artikeln in unserer Verbandszeitschrift.

Die "Marke" Buntpropaganda wird auch über das Jahr 2017 hinaus immer wieder in Projekten und Publikationen aufgegriffen werden, weil wir in der Reflexion der Kampagne erkannt haben, dass von uns auch weiterhin politisches Engagement gefordert ist.

Motivation
Durch das Projekt Buntpropaganda haben wir viele Jugendliche und junge Erwachsene erreicht und sie so befähigt, sich fundierter in aktuelle politische Diskussionen einzubringen. Wir haben ihnen das dafür notwendige Handwerkszeug an die Hand gegeben und ihnen deutlich gemacht, wie wichtig es ist, ihre Stimme in politische Diskurse einzubringen.

Die politischen Entwicklungen in unserem Land haben uns leider gezeigt, wie aktuell und wichtig diese Kampagne war und weiterhin ist. Darum würden wir uns freuen, wenn wir in der Weiterführung unserer Kampagne durch den Landesjugendring im Rahmen von Buntblick unterstützt würden!

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SJD - Die Falken; Kreisverband Neuss

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Sommerzeltlager

Jedes Jahr in den Sommerferien fahren wir für 3 Wochen ins Zeltlager. In 2017 fuhren wir auf die Insel Föhr und nahmen geflüchtete Kinder und Jugendliche mit. In Altersgruppen von 7 bis 17 Jahren bilden ca. 8 Kinder zusammen mit einem Helfer oder einer Helferin eine G...

Jedes Jahr in den Sommerferien fahren wir für 3 Wochen ins Zeltlager. In 2017 fuhren wir auf die Insel Föhr und nahmen geflüchtete Kinder und Jugendliche mit.
In Altersgruppen von 7 bis 17 Jahren bilden ca. 8 Kinder zusammen mit einem Helfer oder einer Helferin eine Gruppe. Jeden Tag gibt es ein Programm; von Kinderuniversität, über Lagerfeuer, Ausflüge oder Sportspiele.
Wir wollten nicht etwas für Geflüchtete tun, sondern gemeinsam mit Geflüchteten den Höhepunkt unserer Jahresarbeit verbringen. Uns war es wichtig geflüchtete Kinder und Jugendliche in unsere Arbeit zu inkludieren.
Zusammen haben wir eine phantastische Zeit verbracht. Wir haben voneinander gelernt, zusammen gelacht und unseren Alltag gemeistert. Im Zeltlager ist unser Film entstanden.
Nach dem Zeltlager kommen die geflüchteten Kinder und Jugendlichen in unsere Gruppenstunden und viele von ihnen gehören fest in unseren Verband.

Motivation
Wir sollten gewinnen, weil wir nachhaltig unseren Verband öffen für alle Kinder und Jugendlichen und wir gemeinsam unsere Gesellschaft verändern, so dass besonders Kinder und Jugendliche friedlich und solidarisch in ihr leben können.

Kreisjugendwerk der AWO Minden-Lübecke

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Café der Kulturen Minden

Das Café der Kulturen setzt dem Rechtsruck im Mindener Land etwas entgegen und steht für eine offene und herzliche Begegnungskultur. Es ist ein Ort der Begegnung und der Offenheit und lädt alle Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte ein. Jeden Dienstag treffen sich di...

Das Café der Kulturen setzt dem Rechtsruck im Mindener Land etwas entgegen und steht für eine offene und herzliche Begegnungskultur. Es ist ein Ort der Begegnung und der Offenheit und lädt alle Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte ein.
Jeden Dienstag treffen sich die unterschiedlichsten Menschen, um gemeinsame Aktivitäten durchzuführen. Das kann ein gemeinsames Waffelbacken sein oder ein Treffen, um Material für die nächste Demo zu gestalten. Das Café will Grenzen überwinden und den politischen Diskurs um Migration mit Erfahrungen für alle erlebbar machen.
Neben dem regelmäßigen Cafébetrieb werden immer wieder Aktionen und Ausflüge durchgeführt. Es finden u.a. ein gemeinsames Fastenbrechen, ein Drachenbootrennen, eine Fahrt zur Gedenkstätte Wewelsburg, eine Kanutour und Seminare zur politischen Bildung statt.
Darüber hinaus haben sich die ehrenamtlich Engagierten der bürokratischen und lebensweltnahen Unterstützung Geflüchteter gewidmet. Der Ausbau von Sprachkenntnissen und die Begleitung zu vielen Behörden- und Ämtergängen stehen dabei im Mittelpunkt.
Das Café ist als offenes und partizipatives Modell ausgerichtet, bei dem alle Teilnehmenden ihre Ideen einbringen können.

Motivation
Das Café soll allen Geflüchteten sowie allen weltoffenen, interessierten Menschen die Möglichkeit bieten, sich auszutauschen. Wir wollen einen Raum schaffen, der für Begegnung, Austausch und Bildung steht. Geflüchtete Menschen sollen einen Ort vorfinden, an dem sie spürbar willkommen sind und sich mit ihrer Freude aber auch Nöten einbringen können.
Das Café ist ein politisches Statement, welches zeigt, dass geflüchtete Menschen in Minden willkommen sind und einen Platz in der Gesellschaft haben. Eine (kulturelle) Öffnung sehen wir nicht als einseitige Forderung an, sondern begeben uns mit in diesen Prozess hinein. Das Café wird von engagierten Ehrenamtlichen durchgeführt in einer Gegend, wo die Ressentiments und die offene Ablehnung gegenüber geflüchteten Menschen groß sind.
Das Café der Kulturen ist ein Leuchtturm, der den Menschen zeigen soll, dass es einen Ort gibt, an dem sich Menschen unterschiedlichster Herkunft auf Augenhöhe begegnen und Dinge in Bewegung bringen können.

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Teller ohne Rand e.V.

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Kino gegen Extremismus

Vor drei Jahren haben wir aus einer Idee, ein Projekt gemacht. Seitdem arbeiten wir als junges Team ehrenamtlich an einer Gesellschaft, in der Rassismus keinen Platz hat - noch bevor er überhaupt entsteht. Wie das funktioniert? 1. Wir bringen Kinofilme mit soziale...

Vor drei Jahren haben wir aus einer Idee, ein Projekt gemacht. Seitdem arbeiten wir als junges Team ehrenamtlich an einer Gesellschaft, in der Rassismus keinen Platz hat - noch bevor er überhaupt entsteht.

Wie das funktioniert?

1. Wir bringen Kinofilme mit sozialen Inhalten an Schulen.
2. In Workshops reflektieren die Schüler/-innen eigenständig Themen wie etwa Rassismus & Diskriminierung.
3. Die Schüler/innen erarbeiten Lösungsansätze gesellschaftlicher Herausforderungen.
4. AfD, Pegida & Co? Soll in Zukunft gar nicht erst entstehen.

Motivation
In den vergangenen Jahren konnten wir bereits über 50.000 Schüler/-innen erreichen – vollkommen ehrenamtlich.

Das möchten wir im kommenden Schuljahr fortsetzen. Noch mehr Schüler/-innen erreichen. Noch mehr Themen vermitteln – und deutschlandweit als gelungenes Beispiel vorangehen.

Neben Fördergeldern, etwa für Fahrt– oder Materialkosten, sind wir vor Allem auf medienwirksame Öffentlichkeitsarbeit angewiesen. Mit Buntblick versprechen wir uns genau das.

Evangelische Jugend im Kirchenkreis Aachen

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#bisansmittelmeer - Von Aachen nach Thessaloniki auf der Balkanroute

Ein Bus, 24 Leute, zwei Wochen Sommerferien. Kennt man ja. Reiseziel Griechenland. Auch nicht unüblich. Allerdings zusammen von Aachen auf der Balkanroute "rückwärts" nach Thessaloniki zu reisen, um sich selbst ein Bild zu machen, wie die Lage von Menschen auf der ...

Ein Bus, 24 Leute, zwei Wochen Sommerferien.
Kennt man ja.
Reiseziel Griechenland. Auch nicht unüblich.
Allerdings zusammen von Aachen auf der Balkanroute "rückwärts" nach Thessaloniki zu reisen, um sich selbst ein Bild zu machen, wie die Lage von Menschen auf der Flucht jenseits der medialen Aufmerksamkeit ist, schon.
Ziel war es, dass junge Menschen unter der Anleitung von Journalisten und Pädagogen sich für zwei Wochen mit dem Thema Flucht auseinandersetzen. Nicht nur im eigenen Land, sondern in den Ländern entlang der Balkanroute. Dabei trafen sie auf Helfende, Einheimische aber auf Menschen auf der Flucht. Alle brachten ihre Sicht der Dinge und eigene Geschichten mit.
Alle diese Eindrücke verarbeiteten die Teilnehmenden in einem gemeinsamen Blog, in dem nebeneinander verschiedene Sichtweisen zur Sprache kommen. Dieser Blog sollte dazu dienen, möglichst viele Menschen auf dieser Reise mitzunehmen. Eigene Nachrichten und eigene Erlebnisse dazu, die mediale Auseinandersetzung mit der Thematik zu erweitern. Und nebenbei vermittelte die Arbeit an eigenen Beiträgen einen Einblick, wie Nachrichten überhaupt entstehen.
Was bleibt ist der Blog: www.bisansmittelmeer.de

Motivation
Gerade in der Zeit von Chemnitz und Köthen ist es wichtig, sich aufzumachen und sich ein eigenes Bild zu machen zum schwierigen Thema Flucht. Wir müssen eigene Erfahrungen machen und unsere eigenen Geschichten erzählen. Wir müssen diese Geschichten mit anderen teilen. Wir können nicht zuhause bleiben und unsere deutsche Brille auflassen, sondern müssen versuchen, unseren Blick zu weiten. Und dafür müssen wir Projekte machen, wo wir mit vielen verschiedenen Menschen und Meinungen zusammen kommen.
Ein Preis würde helfen, unsere Reise und Geschichten weiter bekannt zu machen und würde vielleicht andere ermutigen, sich ebenfalls auf den Weg zu machen.

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Sportjugend im Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V.

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Jugendcamp 2017 – „Be different- be united and get inspired by the sport festival“ (Europäische Jugendbegegnung)

Die Ruhr Games waren ein großes internationales Sport- und Kulturfest, das im Juni 2017 in der Metropole Ruhr stattgefunden hat. Die Sportjugend NRW hat diesen Rahmen genutzt und in Hamm ein Jugendcamp für über 600 Jugendliche aus 15 Nationen organisiert. Dabei hat sie ...

Die Ruhr Games waren ein großes internationales Sport- und Kulturfest, das im Juni 2017 in der Metropole Ruhr stattgefunden hat. Die Sportjugend NRW hat diesen Rahmen genutzt und in Hamm ein Jugendcamp für über 600 Jugendliche aus 15 Nationen organisiert. Dabei hat sie auf einmalige Art und Weise gezeigt, dass Sport als universelle Sprache junge Menschen über Grenzen, Kulturen und Religionen hinweg verbindet und einen wertvollen Beitrag für die Völkerverständigung leistet. Die Förderung des gegenseitigen Kennenlernens durch faires und friedliches Zusammenleben, durch sportliche und kulturelle Aktivitäten stand dabei im Vordergrund. Bei gemeinsamen Aktivitäten und den drei Thementagen „Sportivity, Diversitiy und Unitiy“ mit einer Vielzahl von Workshops, Mitmachangeboten und Abendveranstaltungen wurde deutlich, dass jungen Menschen die aktuellen politischen Herausforderungen in Europa und der Welt nicht egal sind, sondern sie interessiert sind sich einzubringen, einzumischen und klare Forderungen an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung zu stellen. Die gemeinsam erarbeitete „Hammer Erklärung“ (beigefügt), unterstreicht die Grundidee, Herausforderungen gemeinsam anzugehen.

Motivation
Unser Projekt sollte gewinnen, da es ein besonderes Beispiel für die integrative Kraft des Sports ist und gezeigt hat, dass junge Menschen ihre Zukunft aktiv mitgestalten wollen. Dabei spielen Werte wie Toleranz, Vielfalt und Demokratie eine wichtige Rolle.
Im Rahmen des Jugendcamps der Ruhr Games konnten über 600 Jugendliche dies hautnah (er-)leben, denn es war für die Teilnehmenden eine einmalige Möglichkeit, internationale Freundschaften zu schließen und mit anderen jungen Menschen aus aller Welt über eine (ihre!) gemeinsame Zukunft zu diskutieren.
“How to make new friendships by sports and how to have an open mind for new cultures, traditions and beliefs.” (O-Ton Teilnehmer) Diese Aussage spiegelt unsere Motivation für das Camp wieder und unterstreicht die Wichtigkeit von internationaler Jugendarbeit, denn sie baut Vorurteile ab und trägt zur Persönlichkeitsbildung und Offenheit von jungen Menschen bei.

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SJD - Die Falken, Kreisverband Düsseldorf

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Words Beyond Borders

Bei dem Projekt "Words Beyond Borders" handelt es sich um ein Musikprojekt, welches junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund aus Düsseldorf befähigt, mit der Unterstützung von Künstler_innen aus der HipHop-Szene, eigene Texte zu schreiben, diese zu vertonen und...

Bei dem Projekt "Words Beyond Borders" handelt es sich um ein Musikprojekt, welches junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund aus Düsseldorf befähigt, mit der Unterstützung von Künstler_innen aus der HipHop-Szene, eigene Texte zu schreiben, diese zu vertonen und live aufzuführen. Das Projekt bietet insbesondere jungen Menschen mit Fluchthintergründen eine Bühne, um von ihren Fluchterfahrungen und ihrem "Ankommen" in Deutschland zu berichten. Das Medium der Musik macht so die Erfahrungen der Teilnehmer_innen für die Zuhörer_innen greifbar und erzeugt eine Kommunikationsbasis, die die Teilnehmer_innen in ihrer eigenen Sozialisierung stärkt.

Motivation
Junge Menschen sind aktuell großen Erwartungen durch die Gesellschaft ausgesetzt. Leistungsdruck bezüglich ihres Bildungsweges und eine Verknappung der Freizeit nehmen jungen Menschen die Möglichkeit, sich selbst zu erfahren und eine Sozialisierung zu erleben, welche ihnen einen Platz in der Gesellschaft bietet. Hinzu kommen bei manchen Menschen die Probleme, welche mit einer Flucht aus der Heimat einhergehen. Unser Projekt setzt diesen Zwängen und Problemen etwas entgegen und schafft jungen Menschen einen Raum, der das Erfahren der eigenen Persönlichkeit und das Auseinandersetzen mit den eigenen Interessen und Stärken ermöglicht und so die Rollenfindung der einzelnen Teilnehmer_innen begünstigt. Das Medium Musik lässt die Teilnehmer_innen etwas Greifbares aus ihren Gedanken machen. "Jeder Mensch hat was zu erzählen, hier passiert es mit Musik und alle hören zu," so beschreiben es die Teilnehmer_innen. Durch das Projekt verschaffen sie sich Gehör und fühlen sich und ihre Arbeit geschätzt.

Train of Hope - Jugend

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Train of Hope

In folgenden Arbeitskreisen engagieren sich unsere Jugendlichen aktiv: 1) Gays Oriental:Dieser AK beschäftigt sich mit der Unterstützung von geflohenen Homosexuellen aus Dortmund und Umgebung, die bekanntlich die Minderheit in der Minderheit darstellen. Hier wird de...

In folgenden Arbeitskreisen engagieren sich unsere Jugendlichen aktiv:

1) Gays Oriental:Dieser AK beschäftigt sich mit der Unterstützung von geflohenen Homosexuellen aus Dortmund und Umgebung, die bekanntlich die Minderheit in der Minderheit darstellen. Hier wird den LGBT-Menschen eine Community und Möglichkeiten zum Austausch geboten. Es finden gemeinsame wöchentliche Treffen, Aktivitäten, Infoabende, Workshops, Ausflüge und Aktionen, uvm. statt.

2) Rat und Tat: unterstützt Ratsuchende bei Themen des täglichen Lebens, wie Kommunikation mit Institutionen und Unternehmen, Begleitung bei Terminen im Alltag, z.B. bei Ärzten, Jobcenter, Krankenkassen, Behörden und vielem mehr. Die Kernarbeitszeiten von diesem Arbeitskreis sind montags, mittwochs, donnerstags von 13:00 - 18:00 Uhr.

3) Jugend im Dialog: Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, Politiker_innen aus der Bundesebene nach Dortmund einzuladen und auf Augenhöhe zu diskutieren. Zuletzt hatten wir den Präsidenten der europäischen Linken Dr. Gregor Gysi zu Gast. Diese Veranstaltungsreihe soll einen wichtigen Beitrag im Bereich pluralistisch-partizipative Demokratie und Demokratieförderung leisten und die Jugendlichen zur politischen Partizipation motivieren.

Motivation
Alle Jugendlichen und Teilnehmer beteiligen sich an der partizipativen Demokratieförderung, zusätzlich sind unsere Jugendlichen auch in den Arbeitskreisen als ehrenamtliche KoordinatorInnen tätig und nehmen an den Entscheidungsprozessen der jeweiligen Arbeitskreise und Projekte aktiv teil. Dies hat sie nicht nur in der Weiterentwicklung ihrer Sprachkenntnisse, sondern auch in ihrem Selbstbewusstsein, gestärkt.
Wir fördern Talente und vermitteln in Stpiendienprogramme und Ausbildungen. Es wurden diverse Seminare, Workshops und Aktivitäten zwecks Allgemeinbildung und Persönlichkeitsentwicklung, durchgeführt. Wir sind die einzige Migrant_innenselbstorganisation, die eine LSBT*IQ Jugendgruppe (15-20 TN) haben. Ziel ist es, den AK mit den anderen Gruppen zu vermischen. Denn nur so ensteht Integration: durch Dialog. Ehemalige Hilfesuchende sind durch das Ehrenamt Hilfegebende geworden. Empowerment wird bei uns groß geschrieben: Denn nur durch Unabhängigkeit entsteht Selbstverwirklichung. Dies ist im Jugendalter entscheidend.

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Jugendzentrum Jakobi

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NRW Tour 2017

Jugendliche aus Rheine und Jugendliche die neu nach Deutschland gekommen sind, haben sich auf den Weg gemacht NRW zu erkunden. Verschiedene Stationen brachten uns die Geschichte, die Vielfalt, die Vergangenheit und die Gegenwart NRWs näher. Neue Heimat bedeutet mehr als...

Jugendliche aus Rheine und Jugendliche die neu nach Deutschland gekommen sind, haben sich auf den Weg gemacht NRW zu erkunden. Verschiedene Stationen brachten uns die Geschichte, die Vielfalt, die Vergangenheit und die Gegenwart NRWs näher. Neue Heimat bedeutet mehr als nur Rheine, sondern NRW gehört dazu. Unsere gemeinsame Heimat haben wir erforscht und dabei viel gelernt, aber auch viel Spaß gehabt.
Entstanden ist ein Videotagebuch.

Motivation
Im Jugendzentrum Jakobi ist im Jahr 2016 eine Projektgruppe, die Kulturscouts, entstanden. Jugendliche aus Rheine und Jugendliche die neu nach Deutschland gekommen sind, haben gemeinsam gelernt und ihre Freizeit verbracht.
Wir sind erst in Rheine unterwegs gewesen, sind aber auch gemeinsam über das Wochenende weggefahren, z.B. zur Wewelsburg, zum Alfsee usw. In Workshops haben wir viel über das Leben, den Glauben und die Hoffnungen der anderen gelernt. Das Projekt findet bis heute statt. Es kommen immer wieder neue Leute dazu.

Aus diesem Projekt entstand die Idee, gemeinsam eine Tour durch NRW zu machen und die Vielfalt unseres Bundeslandes kennenzulernen. Eine Woche waren wir zusammmen unterwegs und haben uns noch besser kennengelernt. Respekt und Toleranz sind für uns als Gruppe sehr wichtig und wir versuchen mit unserer Projektarbeit Vorurteile abzubauen und Türen zu öffnen. Wir stehen für ein friedliches Miteinander der Kulturen und hoffen, dass unsere Botschaft auch andere erreicht.

LAG Fanprojekte NRW

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Erinnerungsorte an Fußballstandorten in NRW

Geschichte ist mehr als ein Unterrichtsfach. Vergangenheit zu verstehen, aus ihr zu lernen und nicht zu vergessen, bleibt mit Bezug auf die Zeit des Nationalsozialismus eine wichtige Aufgabe. Die großen Ereignisse der Geschichte stehen in Büchern, unmittelbarer vermitte...

Geschichte ist mehr als ein Unterrichtsfach. Vergangenheit zu verstehen, aus ihr zu lernen und nicht zu vergessen, bleibt mit Bezug auf die Zeit des Nationalsozialismus eine wichtige Aufgabe. Die großen Ereignisse der Geschichte stehen in Büchern, unmittelbarer vermittelt werden sie in Erzählungen von jenen, die diese Zeit miterlebt haben.
Aber nicht nur Menschen tragen persönliche Erinnerungen mit sich, sondern auch Orte. Das Projekt „Erinnerungsorte“ informiert über die Geschichte von Häusern, Plätzen und Straßen während des Nationalsozialismus. Vergangenheit soll für Jugendliche auf besondere Weise erlebbar werden. Es handelt sich schließlich um „ihre“ Orte und „ihre“ Stadt, die sie auf andere Art kennenlernen.
Das Projekt wurde von der LAG der Fanprojekte mit 6 Fanprojekten aus NRW konzipiert. Die „Erinnerungstouren“ führen an verschiedene Orte der Städte und erklären deren historische Bedeutung. Die Infos sind von Fans & Fanprojekten in Kooperation mit Bildungseinrichtungen gesammelt worden, die Touren sind ein Angebot für Fans und Interessierte. Der Weg über die Vergangenheit bietet die Gelegenheit zu einer vertieften Beschäftigung mit aktuellen politischen Fragestellungen.

Motivation
In der öffentlichen Wahrnehmung wird regelmäßig ein negatives Bild von Fans gezeichnet. Der LAG Fanprojekte NRW gelang es in Kooperation mit sechs Fanprojekten ein vielfältiges Bildungsangebot zu initiieren und das von Medien gezeichnete Bild in Teilen zu widerlegen.
Die Begeisterung der jugendlichen Fans für ihre Stadt und ihren Verein wird für eine besondere Form der Auseinandersetzung mit Geschichte genutzt. Ergebnis sind verschiedene partizipative Formate wie Radtouren, Stadtrundgänge sowie die Erstellung von Broschüren, die kostenlos verteilt werden und als Download abrufbar sind.
Förderung des Demokratieverständnisses sowie Unterstützung des Engagements für Vielfalt und Toleranz sind elementarer Teil des Projektes. Das Projekt schafft es nachhaltig, Jugendliche niederschwellig zu erreichen.
Teilnehmer_innen dieses Bildungsprojekts fungieren fortan als Multiplikator_innen für Prävention gegen rechtes sowie antisemitisches Gedankengut.

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Landesjugendwerk der AWO NRW

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Auf den zweiten Blick - hingeschaut/nachgedacht/hinterfragt

Am 10. März 2018 fand im Lore Agnes Haus des AWO Bezirksverbandes Niederrhein die Preisverleihung des Kinder- und Jugendwettbewerbs „Auf den zweiten Blick…hingeschaut, nachgedacht, hinterfragt“ statt. Alle zwei Jahre veranstalten das Landesjugendwerk der AWO NRW gemei...

Am 10. März 2018 fand im Lore Agnes Haus des AWO Bezirksverbandes Niederrhein die Preisverleihung des Kinder- und Jugendwettbewerbs „Auf den zweiten Blick…hingeschaut, nachgedacht, hinterfragt“ statt.
Alle zwei Jahre veranstalten das Landesjugendwerk der AWO NRW gemeinsam mit der AWO NRW einen Wettbewerb für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 – 21 Jahren. Diesmal ging es um Themen wie Meinungsmache, Fake News, Schubladendenken, Vorurteile etc. zu denen die Kinder und Jugendlichen aus ganz NRW in den Kategorien Text, Bild und Video Beiträge eingereicht hatten.
Die meisten Beiträge bezogen sich auf das persönliche Umfeld: Freundeskreis, Familie, Klasse, Clique. Die Beiträge handelten vom Zusammenleben, von Akzeptanz und davon, Vorurteile abzubauen. Sie betonten, wie wichtig es ist, genau hinzuschauen und Menschen nicht gleich in Schubladen zu stecken.
Über 200 Kinder und Jugendliche haben mitgemacht und tolle Beiträge eingereicht, die auf einer Homepage präsentiert und sowohl durch ein Online Voting als auch durch eine Fachjury bewertet wurden.

Motivation
Unser Wettbewerb ist mittlerweile schon ein traditionelles Angebot, dass fest zu unserer Jugendwerkslandschaft in NRW gehört. Hierbei ist es uns immer wichtig, das Miteinander in unserer Gesellschaft zu thematisieren - und zwar aus dem Blickwinkel der Kinder und Jugendlichen. Themen wie Toleranz, ein gewaltfreies Miteinander, mehr Rechte für Kinder und Jugendliche, Abbau von Vorurteilen und vieles mehr werden hier angesprochen. Außerdem veranstalten wir hiermit nicht nur ein niedrigschwelliges Angebot, das Kinder und Jugendliche aus ganz NRW dazu anregen soll über sich und ihren Alltag und evtl. auch über größere Zusammenhänge nachzudenken, sondern es ist auch Element gelebter Partizipation in unserem Verband. Denn von der Themenfindung über die Gestaltung des Plakats und der Flyer bis hin zur Bewertung der Beiträge und der Gestaltung der Preisverleihung sind ehrenamtliche aus unserem AK Bildung und unserem Vorstand für diese Aktion verantwortlich.

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BdSJ DV Köln

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Schützen Gegen Rechts

Der BdSJ Bund hat mit seinen Diözesanverbänden eine Aktion ins Leben gerufen, die auf Toleranz und Vielfältigkeit abzielt. Der Diözesanverband Köln des BdSJ beteiligt sich daran stetig. Wir machen uns auf unseren Konferenzen/Veranstaltungen/Sitzungen/öffentlichkeits...

Der BdSJ Bund hat mit seinen Diözesanverbänden eine Aktion ins Leben gerufen, die auf Toleranz und Vielfältigkeit abzielt.

Der Diözesanverband Köln des BdSJ beteiligt sich daran stetig. Wir machen uns auf unseren Konferenzen/Veranstaltungen/Sitzungen/öffentlichkeitswirksamen Treffen usw. für eine bunte und vielfältige Gesellschaft stark. Wir setzen uns ein gegen Ausgrenzung und für Menschenwürde.

Mit Tattoos, Festival-Bändchen, Facebook, Flyern, Broschüren und Aktionen/Vorträgen/Getränkedeckel machen wir auf unsere Überzeugung und Einstellung aufmerksam und setzen uns für unsere Mitmenschen ein. Wir treten in Diskussion mit allen, die unsere Überzeugung interessiert, posten auf Facebook und schreiben Artikel in verschiedenen Zeitschriften (siehe Anhang). Wir sind entschieden gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Und das zeigen wir deutlich nach außen und animieren alle die wollen dazu, bei unserer Aktion mitzuwirken.

Motivation
Wir sind der Jugendverband der Schützen im BHDS. Es ist nicht einfach, diese Leute dazu zu bewegen, sich politisch zu engagieren. Wir haben einen niederschwelligen Einstieg gefunden und es geschafft, dass sich eine Menge Menschen mit diesem Thema auseinandersetzen. Mit kreativen Mitteln und guten Ideen haben wir eine Menge bewegt. Gerade unsere Getränkedeckel-Aktion (siehe Anlage) ist bei vielen Schützen und Nicht-Schützen sehr gut angekommen!

Allgemein ist es nicht ganz einfach, gute Möglichkeiten zu finden aufmerksam zu machen auf Ungerechtigkeiten und Diskriminierung. Junge Menschen zu animieren bei einer politischen Aktion mitzuwirken, ist eine Herausforderung für Organisationen und Verbände. Die Getränkedeckel kamen bei jung und alt sehr gut an!
Wir haben es geschafft, dass sich dauerhaft eine Botschaft und Einstellung in unserem Verband etabliert hat. Bei uns ist kein Platz für Ausgrenzung, Homophobie und Rassismus. Dafür stehen wir!

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4 Verbände! (BDAJ-NRW, Komciwan, Terno Drom, Ezidische Jugend Deutschland)

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KIRIV (Kooperation interreligiös, interkulturell, vielfältig)

Das KIRIV-Projekt ist ein Qualifizierungs- und Integrationsprojekt für junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund sowie mit und ohne Fluchterfahrung im Bundesland NRW. An dem Projekt sind die folgenden vier Verbände beteiligt: - Bund der Alevitischen Jugendl...

Das KIRIV-Projekt ist ein Qualifizierungs- und Integrationsprojekt für junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund sowie mit und ohne Fluchterfahrung im Bundesland NRW.

An dem Projekt sind die folgenden vier Verbände beteiligt:
- Bund der Alevitischen Jugendlichen in NRW,
- Komciwan - Kurdischer Kinder- und Jugendverband NRW,
- Terno Drom - Romajugend NRW und der
- ZÊD - Zentralrat der Êzîden in Deutschland.

Der Aufbau eines êzîdischen Jugendverbandes in NRW, die Qualifizierung von jungen Ehrenamtler_innen in den beteiligten Verbänden und der gemeinsame Einsatz für die Integration von Menschen mit Fluchterfahrung sind die wesentlichen Eckpfeiler des Projektes. Der êzîdischen Jugend steht durch dieses Projekt erstmalig ein hauptberuflicher Mitarbeiter zur Verfügung.

In der Projektlaufzeit finden 2 Jugendleiter_innen-Schulungen (JuLeiCa) und 3 Wochenendseminare statt. Dazu kommen 8 lokale Tandemprojekte zwischen den Gliederungen der beteiligten Verbände und 13 kommunale Qualifizierungsseminare. Der Umgang mit Traumata- und Diskriminierungserfahrung in der Jugendverbandsarbeit sowie das Empowerment von jungen Frauen sind ebenfalls eminent für dieses Projekt.

Motivation
Die Verbände von jungen Menschen mit Migrationshintergrund wollen ein sichtbarer Teil der Gesellschaft sein, einer bunten, demokratischen und solidarischen Gesellschaft, in der man miteinander und nicht übereinander redet.

Die 4 beteiligten Verbände arbeiten in diesem Zusammenhang auf Augenhöhe in einer Peer-to-Peer-Konstellation miteinander und unterstützen sich gegenseitig bei ihrer verbandlichen Entwicklung. Der Know-How-Transfer erfolgt hauptsächlich in einer informellen Form, die gegenseitige Beratung ist ein wesentlicher Moment der Zusammenarbeit.

Ein positiver Beitrag zu einem gelungenen gesellschaftlichen Zusammenleben und eine Strahlwirkung der Inhalte sowie Erfahrungen über die eigenen Verbandsgrenzen hinaus sind weitere wichtige Anliegen.


KIRIV sollte gewinnen, weil es Vorbild für viele andere ist.

KIRIV sollte gewinnen, weil es auf Stärkenorientierung, Offenheit und Respekt setzt.

KIRIV sollte gewinnen, weil wir auch ein Teil der "Heimat Deutschland" sind.

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Ausschreibung

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