Arbeitsfelder

Wettbewerb 2016

Der buntblick wurde 2016 zum zweiten Mal verliehen. Aus allen Einsendungen wurden sieben Preisträger_innen ausgewählt - in den drei Kategorien Jurypreis, Publikumspreis und Sonderpreis.

Hier präsentieren wir die Beiträge aller buntblick-Teilnehmer_innen aus 2016. Sie zeigen die vielseitigen Möglichkeiten, sich für Demokratie, Vielfalt und Toleranz zu engagieren.

Das Publikum hat über diese Website für den Publikumspreis abgestimmt: Die Muslimische Jugend in Deutschland.

 

 

 

Kinder- und Jugendrat der Stadt Iserlohn

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Der Kinder- und Jugendrat auf der Suche nach Frieden

Wir nehmen seit Anfang 2015 voller Entsetzen die Ausführungen in den Medien wahr, die von Morden im Namen des Islam berichten und von zunehmenden rassistischen Tendenzen in unserer Gesellschaft. Wir Jugendliche wünschen uns für unsere Zukunft eine friedvolle, demokratis...

Wir nehmen seit Anfang 2015 voller Entsetzen die Ausführungen in den Medien wahr, die von Morden im Namen des Islam berichten und von zunehmenden rassistischen Tendenzen in unserer Gesellschaft. Wir Jugendliche wünschen uns für unsere Zukunft eine friedvolle, demokratische Gesellschaft. Um das zu verdeutlichen, haben wir im März 2015 Friedenspostkarten an alle weiterführenden Schulen geschickt und die Schülerinnen und Schüler gebeten, ihre Wünsche für die Gesellschaft von morgen darauf zu vermerken. 2500 Postkarten haben wir zurückbekommen. Am 12. Mai haben wir alle Vertreter Iserlohner Religionsgemeinschaften, die Politik, die Medien und alle zivilgesellschaftlichen Gruppen aufgefordert, sich gegen Hass und Unrecht zu erheben und sich an der Aktion „Wünsche für eine friedvolle Zukunft" zu beteiligen. 500 Postkarten wurden im Rahmen dieser öffentlichen Aktion mit Gasluftballons in den Himmel gesandt. Gleichzeitig haben wir Interviews geführt mit vielen Menschen, die uns an diesem Tag unterstützt haben. Außerdem haben wir mit Vertretern verschiedener Institutionenund und mit einem Flüchtling über das Thema "Frieden" gesprochen. entstanden ist ein 12-minütiger Kurzfilm.

Motivation
Wir sind Jugendliche, die sich im Kinder- und Jugendrat der Stadt Iserlohn engagieren. Durch die Filmarbeiten hat das Thema "Flüchtlinge" für uns einen hohen Stellenwert bekommen. Als 2015 eine Iserlohner Sporthalle spontan zur Notunterkunft für 150 Flüchtlinge wurde, haben wir den Kinder und Jugendliche ein Spielangebot mit dem Spielmobil am Wochenende angeboten. Unter dem Motto "Spielen verbindet" sind wir jeden Samstag vor Ort. Dann haben wir einen Antrag im Jugendhil-feausschuss der Stadt Iserlohn gestellt und die Politik hat bewilligt, dass uns für 15 Std. wöchentlich ein Pädagoge zu Seite gestellt wird, um uns zu unterstützen. Wir werden zukünftig mit dem Spielmobil und unseren Gesellschaftsspielen weiterhin am Wochenende und an einem Tag in der Woche in zwei Flüchtlingsunterkünften sein. Durch einen Spendenaufruf, "gebrauchte Gesellschaftsspiele gesucht", können wir zukünftig die Gesellschaftsspiele sogar den Kindern nach dem gemeinsamen Spielen überlassen.

BDAJ-NRW

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BAGLAMA - Ein Instrument das Kulturen verbindet

Für uns ist das Musikinstrument „Baglama“ (türkische Langhalslaute) ein Teil der eigenen Identität. Schon seit Jahrhunderten drücken wir Alevit/innen unsere Trauer, Freude und die politischen Wünsche mit Gesängen und in Begleitung durch die "Baglama" aus. Auch in der ge...

Für uns ist das Musikinstrument „Baglama“ (türkische Langhalslaute) ein Teil der eigenen Identität. Schon seit Jahrhunderten drücken wir Alevit/innen unsere Trauer, Freude und die politischen Wünsche mit Gesängen und in Begleitung durch die "Baglama" aus. Auch in der gemeinschaftlichen Religionszeremonie spielt Musik auf der Baglama eine zentrale Rolle.

Deshalb haben wir die Freude am Musizieren mit diesem Instrument mit vielen Menschen geteilt und insbesondere auch versucht, Menschen ohne Migrationshintergrund mit diesem Instrument vertraut zu machen. Die zwei Workshops können nach unserer Einschätzung ein Türöffner für mehr Völkerverständigung und Austausch sein.

Menschen mit alevitischen Hintergrund und Menschen aus der Mehrheitsgesellschaft oder mit anderen Hintergründen vernetzten sich im Rahmen der Workshops und können bei Interesse eigene Musikprojekte (z.B. interkulturelle Musikgruppen) initiieren.

Motivation
Wir teilen mit diesem Projekt einen wesentlichen Aspekt unserer Identität mit anderen gesellschaftlichen Gruppen und denken, dass Musik eine wichtige Gelegenheit ist, um mehr "gesellschaftliche Brücken" zu schaffen.

Wir hoffen, dass sich durch dieses Projekt auch viel mehr nicht-alevitische Menschen in unsere Gemeinden verirren. Denn wir wollen keineswegs unter uns sein, sondern gemeinsam mit allen anderen die Gesellschaft gestalten und selber auch durch Vielfalt bereichert werden.

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Jugendreferat im Kirchenkreis Wesel/ synodaler Jugendausschuss

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Weit(er) Weg

Mit weit(er) Weg möchten wir über die Situation Geflüchteter informieren, sie in unsere Jugendhäuser einladen, Vorbehalte aussprechen, von Gemeinsamkeiten und Unterschieden erfahren, Freundschaften knüpfen und Menschen in Ihrem Alltag unterstützen. Und das mach(t)en w...

Mit weit(er) Weg möchten wir über die Situation Geflüchteter informieren, sie in unsere Jugendhäuser einladen, Vorbehalte aussprechen, von Gemeinsamkeiten und Unterschieden erfahren, Freundschaften knüpfen und Menschen in Ihrem Alltag unterstützen.
Und das mach(t)en wir:
- Fahrt ins Auswanderermuseum nach Bremerhaven- wohin sind wir in den letzten Jahrhunderten ausgewandert, wie viele und warum? Haben sie freiwillig ihre Heimat verlassen, welche Hoffnungen hatten sie, welche Gründe gab es? Welche Kontakte gibt es noch heute? Ein Hammerwochenende und prima Projekteinstieg.
- Die Machwurst, Theater und für Kids aus den Gemeinden und den umliegenden Unterkünften für geflüchtete Menschen. Das Stück, welches auch ohne Sprachkenntnisse zu verstehen ist, handelt von Macht und Ohnmacht, Aufbegehren und Reformen, von Ungerechtigkeit, Widerstand und von Vertrauen. Viermal gibt’s das Stück bei uns.
- Ein Begegnungswochenende mit einer inklusiven Gruppe junger Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft. Nach Deutschland geflüchtet, um die Ecke geboren oder mit internationalen Wurzeln. Das Wochenende ermöglichte ein Kennenlernen, baute Brücken, ließ uns Abenteuer erleben und hat Augen und Herzen geöffnet.

Motivation
Einfach nur helfen ist schon ok, oder? Wir haben mehr gemacht, erst mal bei uns selbst angefangen. Denn wie sieht es denn wirklich in unseren Gruppen und in den Jugendhäusern aus? Mal ehrlich: Oftmals fehlt Wissen, Vorurteile werden auch von uns mittlerweile offen ausgesprochen. Es steht noch nicht mal mehr im Widerspruch, an einer Jugendbegegnung in Polen teilzunehmen und gleichzeitig fremdenfeindliche Sprüche bei Facebook zu teilen. Wir haben Wissen vermittelt, damit Vorurteile keine Chance haben und neugierig gemacht auf andere Kulturen. Manche von uns wären sich ohne das Projekt nie begegnet.
Es hat so viel Spaß gemacht, gemeinsam auf Tour zu gehen, Theater zu machen, aktiv zu werden, was sinnvolles in der Freizeit zu tun…allein das ist einen Preis wert.
Aber wir haben trauriges und erschreckendes gehört. Wir konnten es fast nicht ertragen. Das werden wir weitertragen. Und wir sind sicher, dass von uns niemand mehr über nen rechten Spruch lacht oder ein diskriminierendes Posting teilt.

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Kreuzweggruppe der Bigge-Lenne-Gesamtschule in Finnentrop

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Ein ganz besonderer Kreuzweg im Jahre 2016: Die Reise des Mr Ibrahem

Im Englischunterricht von G. Zimmermann lernten die Schüler_innen des 8er E-Kurses den syrischen Flüchtling Mr Ibrahem (Name wurde geändert) kennen, der in englischer Sprache über seine Situation in Syrien und seine Flucht authentisch berichtete. Dabei wurde den Schüle...

Im Englischunterricht von G. Zimmermann lernten die Schüler_innen des 8er E-Kurses den syrischen Flüchtling Mr Ibrahem (Name wurde geändert) kennen, der in englischer Sprache über seine Situation in Syrien und seine Flucht authentisch berichtete.
Dabei wurde den Schüler_innen klar, dass viele Flüchtlinge aus Syrien keine Wahl hatten, sich aus dem Bürgerkrieg herauszuhalten, sondern fliehen mussten.
14 Schüler_innen trafen sich außerhalb des Unterrichts, um aus dieser Begegnung ein Projekt zu machen. Dabei wurde die Flucht selbst als Leidensweg erfasst. Aus den verlogenen Parolen "von rechts" erwuchs der Wunsch, diesem eine mediale Darstellung entgegenzustellen. Die Gegenüberstellung von Kreuzweg und Flucht soll die_den Betrachter_in daran erinnern, dass die Perspektive auf den Leidensweg vieler Flüchtlinge nicht etwas Befremdliches, sondern tiefverwurzelt im Gedankengut und Kultur christlich-jüdischer Prägung ist.
Das bischöfliche Hilfswerk MISEREOR schloss sich dem Projekt der Jugendlichen an und das Video wurde bei YouTube veröffentlicht (https://www.youtube.com/watch?v=H4FtEjj0Krw), um bei anderen Menschen Empathie für die Situation syrischer Flüchtlinge zu wecken.

Motivation
Die Schüler_innen haben die Hauptarbeit außerhalb des Unterrichts erledigt und damit Ihre Freizeit für das Engagement für syrische Flüchtlinge investiert. Es ist nicht 1 Minute Unterricht für das Projekt ausgefallen.
Die Gruppe selbst setzt sich multikulturell und multireligiös zusammen und hat konzentriert und friedlich das Endprodukt hergestellt.
Das Skript wurde ohne Lehrerhilfe verfasst. Ebenso wurden Requisiten und Kostüme größtenteils von den Jugendlichen bereitgestellt. Die Musik ist ebenso von den Jugendlichen (allerdings unter Anleitung der Musiklehrer_innen) produziert worden. Beim Drehen und Schneiden des Films hat die Firma feinfilm aus Berlin geholfen. Die beiden Hintergrundbilder hat der Münsteraner Künstler Thomas Barczyk gestiftet.
Das Video hat bei YouTube mittlerweile über 650 Klicks und damit eine große Zahl von Menschen in 2016 erreicht.
Das Video ist zu groß für das Hochladen. Es kann unter folgender URL eingesehen werden:
https://www.youtube.com/watch?v=H4FtEjj0Krw

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Deutsche Wanderjugend im Eifelverein Rheinbach

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„Miteinander“ der DWJ im EV Rheinbach

Die DWJ Rheinbach bindet seit Anfang des Jahres gezielt Flüchtlingskinder in das Kinder-, Jugend- und Familienprogramm der DWJ ein. Begonnen hat alles mit einer Kennenlern-Wanderung, an der Flüchtlinge und Mitglieder der DWJ teilgenommen haben. Flüchtlingsfamilien mit...

Die DWJ Rheinbach bindet seit Anfang des Jahres gezielt Flüchtlingskinder in das Kinder-, Jugend- und Familienprogramm der DWJ ein. Begonnen hat alles mit einer Kennenlern-Wanderung, an der Flüchtlinge und Mitglieder der DWJ teilgenommen haben.
Flüchtlingsfamilien mit Kindern werden gezielt angesprochen und in die Aktivitäten der Wanderjugendgruppe Rheinbach eingebunden. So fanden z.B. eine Lama-Wanderung, Bastelnachmittage oder thematische Wanderungen, wie z.B. eine Ritterwanderung, Barfuss-Wanderung oder ein Crossboccia-Tag statt.

Motivation
Fair.Stark.Miteinander – so lautet eigentlich der Titel eines Präventionsprojektes der Wanderjugend. Doch dieser Titel passt sehr gut zum Projekt „Miteinander“ der Wanderjugendgruppe Rheinbach. Denn diese lebt dieses Motto durch das aktive Einbinden der Flüchtlingskinder in das Kinder und Jugendprogramm. Durch das notwendige Einfühlungsvermögen der Jugendleiter_innen wird dies möglich. Den meisten Flüchtlingsfamilien sind diese Freizeitaktivitäten nicht bekannt. Die Sprache ist dabei oft ein Problem – das jedoch mit viel Vertrauen und Verständigung mit Händen und Füssen gelöst wird. Dabei hilft auch, dass die Flüchtlingskinder von zuhause abgeholt und nach den Aktivitäten wieder nach Hause gebracht werden.

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SJD-Die Falken, OV Ückendorf

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Refugees Welcome!

In der ersten Sommerferienhälfte lief alles beim Falken-Ortsverband Ückendorf im Kinder- und Jugend-Zentrum Spunk unter dem Motto "Refugees Welcome". Auf dem Programm standen neben Spielen und Ausflügen insbesondere die Begegnung und der Austausch mit Geflüchteten. So ...

In der ersten Sommerferienhälfte lief alles beim Falken-Ortsverband Ückendorf im Kinder- und Jugend-Zentrum Spunk unter dem Motto "Refugees Welcome". Auf dem Programm standen neben Spielen und Ausflügen insbesondere die Begegnung und der Austausch mit Geflüchteten.
So ging es an einem Tag u.a. um die Fluchtgeschichten von syrischen Geflüchteten, bei dem über das Leben und die eigentliche Flucht aus der Stadt Aleppo informiert und gesprochen wurde. Für das leibliche Wohl sorgten jeweils wechselnde nationale Gerichte, die gemeinsam zubereitet wurden.

Motivation
In den drei Wochen konnte vieles über Krieg und Flucht erfahren werden, Kontakte zu Geflüchteten aus dem Stadtteil aufgebaut und vertieft werden. Ebenso konnten die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen neue Freundschaften knüpfen und Patenschaften realisieren.

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Ortsjugendwerk der AWO Kevelaer

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Ein Fotoworkshop mit und für Geflüchtete

Das Ortsjugendwerk der AWO Kevelaer führt schon seit längerem unterschiedliche Projekte für und mit Geflüchteten durch. Eines dieser Projekt war ein Fotoworkshop an dem junge Geflüchtete aus Syrien, dem Irak, Iran, dem Kosovo und Albanien teilnahmen. Im Rahmen dieses Wo...

Das Ortsjugendwerk der AWO Kevelaer führt schon seit längerem unterschiedliche Projekte für und mit Geflüchteten durch. Eines dieser Projekt war ein Fotoworkshop an dem junge Geflüchtete aus Syrien, dem Irak, Iran, dem Kosovo und Albanien teilnahmen. Im Rahmen dieses Worshops entstand dann die gemeinsam entwickelte Idee ein Fotobuch für
Geflüchtete zur erstellen, das das Ankommen in Kevelaer erleichtert und wichtige Orte auf einfache Weise bekannt macht und erklärt - und dies mit Bildern, aber auch in der Sprache der Geflüchteten! So entstand ein erklärendes Fotobuch über Kevelaer für Geflüchtete mit Texten auf
Deutsch, Englisch, Albanisch, Spanisch, Persisch, Arabisch und Kurdisch. Dieses Fotobuch soll nun an alle Geflüchteten in Kevelaer verteilt werden und sie bei der Orientierung unterstützen.

Motivation
Wir finden, dass es bei diesem Projekt gelungen ist unterschiedliche junge Menschen aus verschiedenen Nationen und Kulturen vorbildlich zusammenzubringen und gemeinsam an einer sinnvollen Sache zu arbeiten.
Hier wurde auch nicht nur gemeinsam mit jungen Geflüchteten ein tolles Angebot durchgeführt, sondern es wurde gleichzeitig auch etwas für die Geflüchteten vor Ort getan, das nachhaltig nutzbar ist.
Und das - wie das Foto zeigt - mit viel Spaß bei der Sache!
Außerdem haben unsere jungen Jugendwerkler_innen des Ortsjugendwerks der AWO Kevelaer dies Projekt und noch viele andere Projekten mit viel Engagement und ausschließlich ehrenamtlichem Einsatz umgesetzt und sind auch noch weiterhin intensiv am Ball. Dies hätte eine Würdigung verdient.

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SJD-Die Falken, OV Bergmannsglück

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an-GE-kommen in Hassel

Die ehemalige Kirche St. Theresia in Gelsenkirchen-Hassel wurde im Frühjahr 2016 zur Gemeinschaftsunterkunft für Gelsenkirchen zugewiesene Geflüchtete umfunktioniert. Unter den bis zu 120 Geflüchteten waren auch zahlreiche Familien mit Kindern. Der Falken-Ortverband Be...

Die ehemalige Kirche St. Theresia in Gelsenkirchen-Hassel wurde im Frühjahr 2016 zur Gemeinschaftsunterkunft für Gelsenkirchen zugewiesene Geflüchtete umfunktioniert. Unter den bis zu 120 Geflüchteten waren auch zahlreiche Familien mit Kindern.
Der Falken-Ortverband Bergmannsglück nutzte dies, um eine wöchentliche Gruppenstunde für Kinder und Teenies einzurichten, zu der Interessierte aus der Unterkunft eingeladen wurden. Es wurde gekickert, gemalt, gespielt, gebastelt und niedrigschwellige Sprachangebote mit Unterstützung der Kinder aus dem Falken-Ortsverband wurden realisiert.

Motivation
Kinder und Teenies aus dem Jugendzentrum Fritz-Erler-Haus wurden aktiv, organisierten Programm für Geflüchtete Kinder und Teenies und förderten die Integration. Bis heute gibt es noch Freundschaften zwischen den Kindern und Teenies. Einige haben Patenschaften für Geflüchtete übernommen.

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Kreisjugendwerk der AWO Mülheim

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Fußball- und Begegnungsprojekt des Kreisjugendwerkes der AWO Mülheim

Das Kreisjugendwerk der AWO Mülheim führt schon seit einiger Zeit vielfältige Projekte für und mit jungen Geflüchteten durch. In diesem Rahmen entstand durch die jungen Geflüchteten die Idee, ein Fußballprojekt ins Leben zu rufen. Leider war es sehr schwierig einen Vere...

Das Kreisjugendwerk der AWO Mülheim führt schon seit einiger Zeit vielfältige Projekte für und mit jungen Geflüchteten durch. In diesem Rahmen entstand durch die jungen Geflüchteten die Idee, ein Fußballprojekt ins Leben zu rufen. Leider war es sehr schwierig einen Verein bzw. einen Fußballplatz zu finden auf dem die jungen Geflüchteten "Just for Fun" kicken können. Mit dem TBD Speldorf 1895 e.V. fand sich schließlich ein Verein, der bereit war sich zu öffnen. Und so spielen seit April junge Geflüchtete aus Ghana, Nigeria, Syrien, Marokko und dem Irak zweimal in der Woche beim lockeren Vereinstraining für 16 bis 60-jährige mit. Auch bei den beiden traditionellen Turnieren des TBD für Hobbymannschaften stellten die jungen Geflüchteten unter dem Namen "1 FC Jugendwerk" eine Mannschaft und belegten nach dem letzten Platz beim Turnier am 03.09. sogar Platz 3. So hat sich zwischen den jungen Geflüchteten und den jungen (und auch älteren) Fußballspielenden des TBD durch das Projekt etwas entwickelt, das weit über das Fußballspielen hinaus geht. Hier findet Begegnung statt - wird Integration gelebt.

Motivation
Das Fußballprojekt des Kreisjugendwerkes Mülheim ist kein reines Fußballprojekt. Sicher es geht auch um Fußball und den Spaß am Spiel, um die Bewegung und Beschäftigung - genau so
wichtig ist aber die Begegnung untereinander im Rahmen des Projektes. Denn hier treffen die Aktiven eines ganz "normalen" Sportvereins auf junge Menschen mit Fluchterfahrung und spielen nicht nur zusammen Fußball, sondern begegnen sich, tauschen sich aus, lernen sich kennen. Im Vorfeld gab es auch Skepsis im Verein...aber nach fast einem halben Jahr sind sich alle einig: Das Projekt ist ein voller Erfolg und für alle eine Bereicherung. Dies ist unserer Ansicht nach ein besonderes Beispiel gelebter Integration mit ganz einfachen Mitteln und sollte mit einem Preis gewürdigt werden um den Einsatz zu belohnen und um auch anderen zu zeigen: So kann es gehen - macht euch auf den Weg!

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Städt. Kinder- und Jugendzentrum Bergheim

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Ein Bauwagen wird zum Statement

Graffiti gegen Rassismus: Im Mai 2016 beschwerten sich Pegida-Anhänger_innen über Kinderfotos von Nationalspielern mit Migrationshintergrund, die auf Packungen von „Kinderschokolade“ abgebildet waren und lösten damit eine Welle der Empörung aus. Die Diskussion ging auc...

Graffiti gegen Rassismus:
Im Mai 2016 beschwerten sich Pegida-Anhänger_innen über Kinderfotos von Nationalspielern mit Migrationshintergrund, die auf Packungen von „Kinderschokolade“ abgebildet waren und lösten damit eine Welle der Empörung aus. Die Diskussion ging auch an den Besucher_innen des städt. Kinder- und Jugendzentrums Bergheim-Mitte nicht vorbei. So enstand die Idee für ein besonderes Kreativ-Projekt: Ein Bauwagen sollte zum Statement werden. Gemeinsam mit den Kindern entwickelte der Bundesfreiwilligendienstler Noah Graham das neue Design des Bauwagens. Das Ergebnis kann im Garten des Juze (Chaunyring 11 - 13, 50126 Bergheim) bewundert werden.

Motivation
Den Kindern und Jugendlichen war dieses Thema negativ aufgestoßen und sie hatten spontan das Bedürfnis, diesem Unmut kreativ Luft zu verschaffen. Der Bauwagen auf unserem Gelände bot sich dafür an, da er eh neu gestaltet werden sollte. Spontan hatten einige Besucher_innen die Idee, zusammen mit unserem Bundesfreiwilligendienstler das Design der betreffenden Schokoladenfirma zum Statement gegen Rassismus zu verwenden. Die Idee und ein Großteil der Umsetzung wurde durch die Besucher_innen eigenständig umgesetzt. Seitdem schmückt dieser Bauwagen öffentlichkeitswirksam unser Gelände. Auch die örtliche Presse wurde darauf aufmerksam und veröffentlichte eigene Artikel zu unserem Bauwagen.

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SportGemeinschaft Coesfeld 06 e.V.

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Feriensport mit Flüchtlingen

Beim Feriensport geht es um die Betreuung von Kindern und Jugendlichen in der Ferienzeit. In den 2 Wochen der Sommer-, Herbst- und Osterferien werden jeweils von Mo - Fr in der Zeit von 9:00 bis 12:00 Uhr in zwei großen Dreifachturnhallen verschiedene Spiele und Bewegun...

Beim Feriensport geht es um die Betreuung von Kindern und Jugendlichen in der Ferienzeit. In den 2 Wochen der Sommer-, Herbst- und Osterferien werden jeweils von Mo - Fr in der Zeit von 9:00 bis 12:00 Uhr in zwei großen Dreifachturnhallen verschiedene Spiele und Bewegungslandschaften für die Kinder und Jugendlichen aufgebaut.
In diesem Sommer war das Besondere, dass junge Flüchtlinge dieses Angebot ohne Gebühr, also ganz umsonst, wahrnehmen durften. Über 20 Flüchtlinge wurden in dieser Zeit dort betreut und waren mit großem Eifer bei den sportlichen Aktionen mit dabei.

Motivation
Unser Projekt sollte gewinnen, da wir in der Stadt Coesfeld durch diese Aktion ein weiteres, deutliches Zeichen für die Eingliederung der Flüchtlinge in unsere Gesellschaft gesetzt haben. Sport verbindet und es ist deswegen ganz wichtig, den jungen geflüchteten Menschen ein Zugehörigkeitsgefühl über den Sport zu bieten und ihnen Möglichkeiten zu geben,mit den einheimischen Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu kommen.

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Suryoye Ruhrgebiet/AJM Duisburg

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Jugend, die bewegt!

Der Jugendverein Suryoye Ruhrgebiet ist Mitglied im Assyrischen Jugendverband Mitteleuropa. Der AJM ist Mitglied in der djo NRW. Bei SR wurden viele Projekte von Jugendlichen für andere Jugendliche umgesetzt. Im Video sind folgende Projekte zu sehen. WIR ARBEITEN ÜBE...

Der Jugendverein Suryoye Ruhrgebiet ist Mitglied im Assyrischen Jugendverband Mitteleuropa. Der AJM ist Mitglied in der djo NRW.

Bei SR wurden viele Projekte von Jugendlichen für andere Jugendliche umgesetzt. Im Video sind folgende Projekte zu sehen. WIR ARBEITEN ÜBERWIEGEND MIT JUNGEN GEFLÜCHTEN:
- Fußballturnier gg. Fremdenhass in Essen
- Infoveranstaltung in der Essener City für Demokratie, Vielfalt und Toleranz in den Heimatländern der jungen Geflüchteten
- Gründung eines Fußballteams in Duisburg mit wöchtlichen Training + wöchentlichem Volleyball
- Spendensingen in Düsseldorf für Menschen in Not im Nahen Osten
- Informations- und Spendenstände in Duisburg und Essen zur Aufklärung und Toleranz in der Bevölkerung
- Teilnahme an den Ruhrgames in Essen unter dem Motto "Refugees Welcome". So wurde für die Vielfalt und Toleranz in Deutschland geworben.
- Kochen mit Kindern
- Weihnachtsfeier
- Nikolausfeier
- St. Martinssingen
- Grillfeier
- Deutsch-Sprachunterricht

Motivation
Unser Projekt ist kein einzelnes Projekt, sondern viel eher eine Philosophie des Vereins und der Jugendlichen. Das wechselseitige Programm, um verschiedenste Jugendliche mit unterschiedlichen Interessen zu erreichen, läuft sehr gut. Die jungen Geflüchteten kommen aus dem gesamten Ruhrgebiet. Sie fühlen sich gut aufgenommen und möchten Teil der Gesellschaft werden. Die jungen Geflüchteten nehmen mittlerweile Teile von Planungen an sich, so dass sie sich langfristig in gegebene Vereinsstrukturen einbringen und auch zukünftig hieran mitwirken.
Jugendliche mit Behinderungen werden aufgemuntert teilzunehmen und dabei zu sein. Bildunsseminare sind gute Möglichkeiten die Jugend zu sensibisieren.
Auch auf einer CDU-Veranstaltung in der Aufklärung von interessierten Bürgern bezogen der Geflüchteten in Gelsenkirchen stattfand, nahmen jg Geflüchtete unseres Vereins teil und wurden begleitet. Zwei MdBs lobten den Auftritt vor Ort. Bilder können auch nachgereicht werden hierzu.

Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken, OV Merkstein

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Flüchtlinge willkommen in Alsdorf

Am 3. September 2014 begannen ca. zehn 13-16jährige Jugendliche der Falken, Spenden zu sammeln und Willkommenspakete für Geflüchtete zu packen, die wir in mehreren geselligen Veranstaltungen bei Kuchen und Kinderprogramm überreichten. Wir wollten damit die Situation der...

Am 3. September 2014 begannen ca. zehn 13-16jährige Jugendliche der Falken, Spenden zu sammeln und Willkommenspakete für Geflüchtete zu packen, die wir in mehreren geselligen Veranstaltungen bei Kuchen und Kinderprogramm überreichten. Wir wollten damit die Situation der Flüchtlinge verbessern, die Alsdorfer über die Lage der Flüchtlinge informieren und sie ermutigen, Geflüchteten zu helfen sowie Kontakte zwischen Einheimischen und Flüchtlingen vermitteln.

Im Projekt lernten wir viele Geflüchtete kennen, denen diese persönlichen Kontakte sehr wichtig sind. Wir organisierten viele Veranstaltungen (Ausflüge, Iftar-Essen, Fahrrad-Workshop, Spaß-Olympiade, Tombola, Grillabend), teils mit tatkräftiger Hilfe von Geflüchteten. Einige minderjährige Flüchtlinge nahmen an unseren Zeltlagern teil. Die Verständigung klappt gut, auch weil einige von uns die Herkunftssprachen einiger Flüchtlinge verstehen.
Auch setzen wir uns gemeinsam mit den Geflüchteten politisch für die Verbesserung ihrer Lage ein. Zurzeit beschäftigen wir uns mit dem Integrationsplan der SPD für NRW und haben unsere Forderungen dazu unseren Landtagsabgeordneten überreicht. Demnächst werden wir sie mit Parlamentarier_innen in Düsseldorf diskutieren.

Motivation
• Der „harte Kern“ der Jugendlichen unserer Gruppe ist seit 2 Jahren aktiv – und erst 15 Jahre alt.
• Unsere Aktivitäten gehen auf jeden Fall weiter – wir haben noch viele Ideen und viel vor.
• Wir haben viele Flüchtlinge in Alsdorf erreicht und konnten helfen mit materiellen Spenden (Fahrrädern, Kleidung, Haushaltsgegenständen), Kontakten und Vermittlungen.
• Wir konnten Erwachsene dazu bewegen, zu helfen, zu spenden, Flüchtlinge kennen zu lernen, sich zu engagieren.
• Wir tun nicht nur etwas für Flüchtlinge, bei uns machen auch Flüchtlinge selbst mit bzw. unterstützen uns bei unseren Aktionen.
• Wir helfen nicht nur einzelnen Flüchtlingen, sondern engagieren uns auch politisch für die Verbesserung ihrer Lage.
• wir erreichen Entscheidungsträger*innen auf kommunaler wie auf Landesebene

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KjG Diözesanverband Paderborn

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Grenzenlos - Alle.Gemeinsam.Überall.

Seit 2015 finden im KjG Diözesanverband Paderborn immer wieder Aktionen zum Thema „Grenzenlos – Alle.Gemeinsam.Überall“ statt, wie z.B. mehrere Themenabende, oder eine Methodenbox. Diese bietet u.a. verschiedene Methoden zum Thema Flucht, welche man bspw. in einer Grupp...

Seit 2015 finden im KjG Diözesanverband Paderborn immer wieder Aktionen zum Thema „Grenzenlos – Alle.Gemeinsam.Überall“ statt, wie z.B. mehrere Themenabende, oder eine Methodenbox. Diese bietet u.a. verschiedene Methoden zum Thema Flucht, welche man bspw. in einer Gruppenstunde durchführen kann. Dies soll besonders Kinder und Jugendliche für das Thema Flucht und Geflüchtete sensibilisieren. In den nächsten Monaten folgen noch weitere Methoden zu den Themen Inklusion, Rassismus und Integration.

Während der Diözesankonferenz wurde eine dieser Methoden ausprobiert. Eine Fluchtsituation wurde in kleinem Rahmen simuliert und im Anschluss wurden die Gedanken und Gefühle sowie die Bedeutung einer echten Flucht reflektiert.

Das Thema bietet jedoch ebenfalls Platz für Aktionen zum Thema „Zusammenleben“ generell, denn Grenzen gibt es auch in einer Gesellschaft. Daher wurden verschiedene Themenabende durchgeführt, die unter dem Fokus „Flucht“, „Inklusion“ oder auch „religiöser Austausch“ standen. Diese boten viel Platz für Austausch zwischen ganz verschiedenen Menschen, um so bewusste und unbewusste Grenzen zu überwinden. Mehr Infos unter www.kjg-paderborn.de/mitgestalten/grenzenlos.html

Motivation
Das Projekt „Grenzenlos – Alle.Gemeinsam.Überall“ zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche durch Informationen, Übungen und Begegnungsmöglichkeiten, offen und tolerant gegenüber anderen zu machen bzw. die Offenheit und Toleranz, die ein Kind von sich aus besitzt, zu erhalten. Die hierzu angewandten Methoden sind wiederholt einsetzbar, und über die Homepage zugänglich. Durch das Projekt werden die einzelnen Bezirke und Pfarrgemeinden motiviert, einen Beitrag hierzu zu leisten, und die Mitglieder können somit das Projekt aktiv mitgestalten. Denkanstöße können die Methodenbox oder vorangegangene Aktionen geben, oder man wendet sich an bestimmte Ansprechpartner. Man ist also nicht auf sich allein gestellt.
Die Themenabende boten die Möglichkeit, sich mit Menschen einer anderen Religion oder Menschen mit einer Behinderung über Unterschiede und Gemeinsamkeiten auf Augenhöhe auszutauschen. Denn sobald man mit den Menschen spricht und nicht „über“ sie, beginnt Offenheit und Toleranz.

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Arbeiter-Samariter-Jugend Ruhr

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Kampagne: Verschieden! Gleich! – Einstehen für Toleranz, gegen Rassismus!

Anfang 2016 beschloss eine Projektgruppe aus Ehrenamtlichen der ASJ Ruhr mit folgenden Zielen für Geflüchtete einzustehen: - Junge Geflüchtete sollen sich in Deutschland willkommen fühlen/ersten Kontakt aufbauen - Rassismus die Stirn bieten - Toleranz und Vielfalt...

Anfang 2016 beschloss eine Projektgruppe aus Ehrenamtlichen der ASJ Ruhr mit folgenden Zielen für Geflüchtete einzustehen:

- Junge Geflüchtete sollen sich in Deutschland willkommen fühlen/ersten Kontakt aufbauen
- Rassismus die Stirn bieten
- Toleranz und Vielfalt als Werte verbreiten

Folgenden Maßnahmen wurden ergriffen:
Es wurden Spenden gesammelt und Mittel eingeworben, um jungen Geflüchteten, die in Essen oder in der Umgebung leben über einen gespendeten Rucksack samt Inhalt ein Stück Privatsphäre wieder zu geben. (http://www.asj-nrw.de/1276-asj-rucksackaktion-fuer-fluechtlingskinder)

Zusätzlich soll eine große Kampagne helfen, für Vielfalt einzustehen. Hierzu wurden unter dem Motto Verschieden!Gleich! Fotos gemacht und diese auf Postkarten und Plakate gedruckt, sowie eine Podiumsdiskussion mit zwei MdB durchgeführt. (http://www.asj-nrw.de/1277-verschieden-gleich-asj-ruhr-startet-anti-rassismus-kampagne)

Um zu befähigen für Toleranz und gegen Rassismus einzustehen, wird auf Initiative der Projektgruppe Anfang Oktober ein Anti-Rassismus Wochenende stattfinden. Themen sind u.a. der Umgang mit rechtem Gedankengut, Deeskalation und interkulturelle Kommunikation.

Motivation
Wir als Projektgruppe haben uns bemüht, in Bezug auf die Flüchtlingsströme ein umfassendes Projekt zu realisieren, welches aus verschiedenen Perspektiven versucht positiven Einfluss auf die gegenwärtige Situation auszuüben. Dabei war es uns nicht nur wichtig, dass die Flüchtlinge sich willkommen fühlen, sondern wir wollten auch gegen rechtes Gedankengut ein Zeichen setzen sowie unsere Ehrenamtlichen befähigen, mit Rechtsradikalismus und Rechtspopulismus umzugehen. Aus unserer Sicht konnten wir über unser Projekt viele unserer Ziele erreichen und vielleicht einen kleinen Teil dazu beitragen, rechten Strömungen entgegenzuwirken und gemeinsam mit Geflüchteten für ein Vielfältiges, buntes und tolerantes Deutschland ohne Ausgrenzungen zu kämpfen. Aus unserer Sicht hat jedes Projekt, welches die oben genannten Ziele verfolgt einen Preis verdient, dementsprechend würde sich auch unsere ganze Gruppe über eine Ehrung freuen!

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BDKJ Regionalverband Krefeld-Meerbusch

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7,2h Sozialaktion "(a)SOZIALE Jugend?" des BDKJ Krefeld zum Thema "Flucht und Heimat"

Mit ihrem Stand auf der Krefelder KinderEXPO am 12. Juni gab der BDKJ Krefeld den Startschuss für die Aktion. Hier zeigte man Filme zum Thema „Flucht und Heimat“ in authentischer Kinozelt-Atmosphäre bei Popcorn. Am 02. Juli gab es schließlich fünf Projekte, welche un...

Mit ihrem Stand auf der Krefelder KinderEXPO am 12. Juni gab der BDKJ Krefeld den Startschuss für die Aktion. Hier zeigte man Filme zum Thema „Flucht und Heimat“ in authentischer Kinozelt-Atmosphäre bei Popcorn.

Am 02. Juli gab es schließlich fünf Projekte, welche unter dem Schwerpunkt der Flüchtlingsarbeit standen.

Als Gruppen engagierten sich: die BdSJ Jungschützengruppe HÜLS, die den Garten der Klaus-Lauterbach-Halle neugestalteten und herrichteten; die Pfadfinder der DPSG St. Elisabeth, Krefeld, welche die Außenwände Ihres Pfarrheims passend zur Thematik „Flucht und Heimat“ strichen und renovierten; sowie die Jusos Krefeld, welche durch die Krefelder Innenstadt zogen und die Stolpersteine reinigten.

Weiter fand auf dem Gelände der Robert-Jungk-Gesamtschule in Hüls ein Fahrradkurs statt für Geflüchtete aus der angrenzenden Traglufthalle mit einem Motorikteil, einem Basteltisch sowie einem Theorieteil. Hier wurde der BDKJ unterstützt durch den Fachbereich kirchliche Jugendarbeit des Bistums Aachen, der Robert-Jungk-Gesamtschule, der youngcaritas Krefeld, dem Jugendzentrum am Wasserturm - "Das Türmchen“, der Flüchtlingshilfe Hüls, und den Betreuenden der Flüchtlingsunterkunft Hüls.

Motivation
Die BDKJ Vorsitzenden Colin Schmidt und Johannes Minwegen fassen die Aktion wie folgt zusammen: „Es ist großartig zu sehen wie viel man zusammen in 7,2 Stunden schaffen kann, wenn man zusammenhält und alle mit anpacken – zudem sind wir froh, dass das Wetter uns heute nicht im Stich gelassen hat!“

Der BDKJ Krefeld hofft mit der Aktion nachhaltig Personen motiviert zu haben, weiter sozial tätig zu sein und sich in der Flüchtlingsarbeit zu engagieren. Die neuen Kontakte, welche während des Tages geknüpft wurden, sollten helfen zukünftig leichter einen Einstieg in die Flüchtlingsarbeit zu finden.

Um die Wirkung der Aktion zu verstärken wurde im Anschluss der Aktion ein Aktionstagebuch erstellt, welches alle Projekte nochmal hervorhebt und der Politik, Verbandsmitgliedern, Helfenden, der Presse und weiteren Bürgern zugestellt wurde.
Gerne lassen wir bei Interesse hier eine Version zukommen.

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djoNRW / AJM

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B'shayno. Willkommen

Das von der Aktion Mensch geförderte Projekt 'B'shayno.Willkommen' ist eine Kooperation zwischen dem Landesverband NRW der djo - Deutsche Jugend in Europa und dem Assyrischen Jugendverband Mitteleuropas - AJM. Bei B'shayno haben junge Geflüchtete und in Deutschland lebe...

Das von der Aktion Mensch geförderte Projekt 'B'shayno.Willkommen' ist eine Kooperation zwischen dem Landesverband NRW der djo - Deutsche Jugend in Europa und dem Assyrischen Jugendverband Mitteleuropas - AJM. Bei B'shayno haben junge Geflüchtete und in Deutschland lebende Jugendliche, meist mit einem assyrischen/armenischen Hintergrund, die Möglichkeit, ihre Freizeit gemeinsam zu verbringen.

Ganz ünbürokratisch hilft das Projekt dabei, Interessenspartner zu finden und bringt Freizeitteams zusammen. In wenigen Monaten sind so über 300 Jugendliche, davon mehr als die Hälfte mit Fluchterfahrung, zusammengekommen und verbringen einen Teil ihrer Freizeit zusammen. Ob ein selbstorganisierter Kreativworkshop, eine Musikband, eine Tennis- oder eine Tanzgruppe oder ein gemeinsamer Museumsbesuch - all das und noch viel mehr ist bereits entstanden und die Ideen sind noch lange nicht versiegt.

Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, Begegnungen auf Augenhöhe mit hier lebenden Jugendlichen, ein Miteinander, das von Toleranz und gegenseitigem Respekt geprägt ist und das Kennenlernen einer Jugendverbandsarbeit, wo das MIT - und nicht für - jungen Geflüchteten im Vordergrund steht.

Motivation
B'shayno macht Jugendverbandsarbeit mit jungen Geflüchteten. Und mit jungen Geflüchteten heißt für uns, sie auch als selbstbestimmte Akteur_innen einzubeziehen. Bei B'shayno können sie nicht nur teilhaben, sondern gestalten. Und das Interesse ist groß. Das Programm, dass die Jugendlichen gemeinsam planen, reicht von Minigolf über Planungstreffen bis Sport und Klettern, von Kunst bis Musik. Und die Nachfrage steigt stetig.
B'shayno ist nachhaltig. Die jungen Menschen lernen alle Ebenen der Jugendverbandsarbeit kennen. Es ist ein wichtiges Ziel, sie dauerhaft bei AJM und der djoNRW zu integrieren.
B'shayno wächst und wird mehr. Mehr Jugendliche - mit und ohne Fluchterfahrung - mehr Angebote, mehr Selbstorganisation.
Also:
B'welcome: vote for us!

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Jugendwerk der AWO im Mittelrhein

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Interkulturelles Kochen - Wage mit uns einen Blick über den Tellerrand

Auf Grund von Krieg und Armut kommen derzeit viele Geflüchtete in Deutschland an. Unter Ihnen benötigen besonders die Jugendlichen eine spezielle Förderung, um ihnen den Lebensweg in unserem Land zu vereinfachen. Daher findet derzeit im wöchentlichen Turnus ein gemeinsa...

Auf Grund von Krieg und Armut kommen derzeit viele Geflüchtete in Deutschland an. Unter Ihnen benötigen besonders die Jugendlichen eine spezielle Förderung, um ihnen den Lebensweg in unserem Land zu vereinfachen. Daher findet derzeit im wöchentlichen Turnus ein gemeinsames Kochen vom AWO Jugendwerk Bezirk Mittelrhein, dem AWO Jugendwerk in der Städteregion,
der DGB Jugend Aachen und den Jusos der Stadt und der Städteregion Aachen mit unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten statt.

Bei jedem Kochtreffen werden im Wechsel Rezepte aus den Herkunftsländern der Geflüchteten und aus der deutschen Küche zubereitet. Durch das gemeinsame Kochen und Essen ist die Stimmung gleich gelassener und gute Gespräche entstehen ganz von allein. Dies verbessert die Sprachkenntnisse der Geflüchteten und sie finden für Erzählung aus der Vergangenheit, die sie
oft lieber mit Gleichaltrigen teilen wollen, gute Zuhörer_innen.

Noch zum Ende diesen Jahres wird dieses Projekt expandieren und unter der selben Überschrift, aber mit zusätzlichen Partner_innen auch in Köln stattfinden. Überlegungen zu weiteren Standorten sind schon im vollen Gange.

Motivation
Unser Projekt läuft in dieser und ähnlicher Form seit nun mehr fast zwei Jahren. In der Zwischenzeit sind Bekannschaften und Freundschaften entstanden, wurde viel neues ausprobiert und die Sprachfähigkeiten von Geflüchteten sowie auch "Deutschen" (wie viel Arabisch lernt man schon in der Schule?) verbessert. Auch wenn wir wissen, dass eine Kochgruppe nicht das innovativste Konzept ist, glauben wir daran, dass sich, um bei Ihrem Eingangstext zu bleiben, unser Projekt nachhaltig auf unser Zusammenleben ausgewirkt hat. Unser "Blick über den Tellerrand" hat viele Leben ein wenig verändert und es entstand ein Klima voll von Dankbarkeit und gegenseitigem Respekt.

Wir als AWO Jugendwerk und im Namen unserer Partner, würden uns daher sehr über eine Ehrung der vielen, vielen Ehrenamtlichen freuen, die unser Projekt zu dem gemacht haben, was es heute ist, und denen die dieses Konzept auch über seine Grenzen hinaustragen wollen. Wir würden uns über Ihren Zuspruch freuen.

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Naturfreundejugend NRW

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International Youth Camp in Kerken 2016

International, interkulturell und bunt! Die Naturfreundejugend NRW veranstaltete dieses Jahr ein großes internationales Zeltlager in Kerken am Niederrhein, bei dem es gelungen ist, knapp ein Dutzend Geflüchtete mit in unser Camp aufzunehmen. Es gab ein buntes Programm a...

International, interkulturell und bunt! Die Naturfreundejugend NRW veranstaltete dieses Jahr ein großes internationales Zeltlager in Kerken am Niederrhein, bei dem es gelungen ist, knapp ein Dutzend Geflüchtete mit in unser Camp aufzunehmen. Es gab ein buntes Programm aus Natursport, Badespaß, Bastelei in der Specksteinwerkstatt und Bildungsworkshops. Durch sportliche Angebote sind schnell Kontakte geknüpft worden, die wir in „Let’s Talk About“-Runden vertieft haben. Hierbei erzählten sich die Jugendlichen gegenseitig aus ihrem Leben. Sprachbarrieren überwanden wir mit Händen und Füßen oder mit den Sprachkenntnissen der Geflüchteten, die schon länger bei uns sind. Jugendliche aus Deutschland teilten Mahlzeiten, Zelte und Programm mit jungen Menschen aus Afghanistan, Iran, Zentralafrika usw. Für alle war es ein tolles Erlebnis voller internationaler Solidarität.

Motivation
Wir hoffen auf einen Preis beim buntblick, da wir das erfolgreiche Camp gerne wiederholen würden. Mit dem Camp ist es gelungen, die Schranken zwischen Geflüchteten und Jugendlichen aus Deutschland für einige Tage aufzuheben. Wir würden das Preisgeld dazu benutzen, um auch im kommenden Jahr Geflüchtete zu besonders günstigen Preisen eine Woche Ferienfreizeit mit natursportlichem und antirassistischem Bildungscharakter zu ermöglichen. Auch würden wir gerne zwei Jungen, die inzwischen mit ihrer Familie nach Albanien abgeschoben wurden, mit einem Teil des Preisgeldes unterstützen, sofern wir den Kontakt erhalten können.

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Naturfreundejugend NRW

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AntifaWorkCamp Stukenbrock

Während des Zweiten Weltkriegs errichtete die Wehrmacht zwischen Bielefeld und Gütersloh ein Kriegsgefangenenlager (STALAG 326), in dem sie im Laufe des Krieges 300.000 sowjetische Kriegsgefangene unterbrachten. Über 60.000 überlebten die unmenschliche Unterbringung und...

Während des Zweiten Weltkriegs errichtete die Wehrmacht zwischen Bielefeld und Gütersloh ein Kriegsgefangenenlager (STALAG 326), in dem sie im Laufe des Krieges 300.000 sowjetische Kriegsgefangene unterbrachten. Über 60.000 überlebten die unmenschliche Unterbringung und Behandlung nicht. Den ungezählten Opfern des NS-Regimes gedenkt ein jährliches antifaschistisches Jugendcamp, welches dieses Jahr von der Naturfreundejugend NRW in Kooperation mit zahlreichen Bündnispartnern ausgerichtet wurde. Neben der Pflege von antifaschistischer Gedenkkultur haben sich mehr als 75 junge Menschen aus dem ganzen Land in zahlreichen Workshops und Vorträgen mit Faschismus und Rassismus gestern und heute auseinander gesetzt. Auch praktische Themen, wie das Aktivwerden in Schule und Universität oder Argumentationstrainings waren Teil des Camp-Programms. Die offizielle Gedenkfeierlichkeit bereicherten ein Redner und ein Chor des WorkCamps.

Motivation
Das AntifaWorkCamp war ein großer Erfolg, da mit hochwertigem Programm antirassistische Bildungsinhalte vermittelt wurden und der hohe Selbstorganisationsgrad des Camps zu einem hohen Empowermentfaktor für die Teilnehmer_innen beigetragen hat. Wir verknüpften historische Bildung zum NS mit lebensrealitätsbezogener politischer Bildung. Wir wollen dieses Camp im kommenden Jahr wiederholen und würden das Preisgeld gerne für die Finanzierung des politisch gewollten sehr günstigen Preises von 15 € pro Person nutzen.

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Westfälisch-Lippische Landjugend e.V.

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#WLLmeetsJoG

Jugendliche ohne Grenzen NRW (JoG NRW), ein Zusammenschluss von jugendlichen Flüchtlingen in NRW und die Westfälisch-Lippische Landjugend e.V. (WLL) haben einen Arbeitskreis gegründet, um gemeinsame Angebote für beide Zielgruppen zu generieren. Keiner zwingt dem anderen...

Jugendliche ohne Grenzen NRW (JoG NRW), ein Zusammenschluss von jugendlichen Flüchtlingen in NRW und die Westfälisch-Lippische Landjugend e.V. (WLL) haben einen Arbeitskreis gegründet, um gemeinsame Angebote für beide Zielgruppen zu generieren. Keiner zwingt dem anderen eine Veranstaltung auf oder sagt ihm, was gut für ihn ist - beide Organisationen entscheiden gemeinsam, was allen Spaß machen könnte. Dann werden diese Veranstaltungen geplant und über beide Organisationen ausgeschrieben.

Motivation
Unser gemeinsames Projekt sollte gewinnen, weil wir mit dieser einfachen Idee schon sehr viel Spaß und darüber hinaus sehr viel Austausch hatten. Zudem kommen aus beiden Organisationen immer wieder neue Menschen zu den Veranstaltungen hinzu. Es ist schon total normal geworden, sich zu treffen. Wir leben gemeinsam in Westfalen-Lippe! Wir haben gemeinsam Spaß in Westfalen-Lippe und das ist inzwischen etwas ganz normales.

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BUNDjugend NRW

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Multi-Schulung Flucht - für Vielfalt in der Bildung!

Mit einer Multiplikator_innenschulung qualifiziert die BUNDjugend NRW Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungsschätzen in einem intensiven Gruppenprozess zur Durchführung von Bildungsveranstaltungen. Durch kollektives Lernen, fachliche Seminare und das Zusammenwachsen ...

Mit einer Multiplikator_innenschulung qualifiziert die BUNDjugend NRW Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungsschätzen in einem intensiven Gruppenprozess zur Durchführung von Bildungsveranstaltungen. Durch kollektives Lernen, fachliche Seminare und das Zusammenwachsen der Gruppe werden Grenzen überwunden und Lernräume geschaffen, wie es sie bundesweit kaum gibt. Nach drei Wochenendseminaren sind bereits jetzt schöne Freundschaften und Gruppengefühl entstanden, wie viele der Teilnehmenden es nie zuvor erlebt haben. Angesichts des gesellschaftlich vorherrschenden Rassismus und der Ablehnung von Geflüchteten ist der Bedarf nach Multiplikator_innen zu den Themen Fluchtursachen, Migration und Asyl riesig. Vor allem die Suche nach qualifizierten Referent_innen mit eigener Fluchtgeschichte ist äußerst schwierig. Hier setzt die Multi-Schulung Flucht an, indem sie ein multiperspektivisches und tiefgreifendes Verständnis der Fluchtproblematik, Empathie und das Wissen zu den globalen Zusammenhängen fördert und somit sowohl die Bildungs- als auch die Jugendverbandslandschaft ein Stück weit diversifiziert.

Motivation
Unser Projekt hat es geschafft aus unterschiedlichsten Menschen eine vielfältige Gruppe mit starkem Gemeinschaftsgefühl und vielen neuen Kompetenzen und Fähigkeiten werden zu lassen, die sich für ein solidarisches Miteinander einsetzen.
Unser Projekt zielt auf Empowerment und darauf von Vielfalt zu lernen. Durch die methodische, didaktische und organisatorische Befähigung von Geflüchteten und People of Color und dem gemeinsamen Lernprozess mit weißen Deutschen entfalten sich Menschen, die mit ihren Workshops eine nachhaltige Wirkung entfalten und somit Verständnis, Empathie und Verantwortung fördern. Indem Geflüchtete als aktive Subjekte auftreten und in ihrer Persönlichkeit gesehen werden, wirken Bildungsformate von und mit Geflüchteten der Stereotypisierung und Vereinheitlichung von Geflüchteten als verallgemeinerte Objekte entgegen. Somit können Menschen unbewusst mit ihren Vorurteilen und gesellschaftlichen Bildern konfrontiert und angeregt werden diese zu hinterfragen.

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Muslimische Jugend Deutschland e.V.

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"Ramadan Segen für Deutschland" - Ein Monat, Ein Land , Eine Gemeinschaft.

Der Ramadan ist eine ganz besondere Zeit für Muslime, in der die spirituelle Auseinandersetzung mit sich selbst und die Verbesserung des eigenen Charakters eine zentrale Rolle spielen. Es ist außerdem ein Monat, in dem Muslime weltweit um gute Taten wetteifern und so ih...

Der Ramadan ist eine ganz besondere Zeit für Muslime, in der die spirituelle Auseinandersetzung mit sich selbst und die Verbesserung des eigenen Charakters eine zentrale Rolle spielen. Es ist außerdem ein Monat, in dem Muslime weltweit um gute Taten wetteifern und so ihrer gesellschaftlichen Verantwortung in einem noch stärkeren Maße gerecht werden wollen. Mit dem “Ramadan Segen für Deutschland“-MJD-Projekt wollten wir, die Muslimische Jugend in Deutschland (MJD), aufzeigen, dass auch Nichtmuslime und allgemein Menschen unabhängig von Kultur, Religion oder sozialem Status von dem „Segen“, der im Ramadan steckt, profitieren können.
Jugendliche aus ganz Deutschland haben sich dafür zusammen getan und viele wohltätige Aktionen gestartet. Von Müllsäuberungen auf der Düsseldorfer Rheinwiese, Spielnachmittagen in Seniorenheimen bis hin zu kreativen Aktionen in Flüchtlingsunterkünften wie z.B Kinderbastelaktionen oder lustigen „Wie-putze-ich-meine Zähne-richtig“-Theaterstücken waren viele vielfältige Aktionen dabei. Jugendliche aus Bielefeld, Dortmund, Bochum, Essen, Düsseldorf, Köln und weiteren Städten hatten sehr viel Spaß und Freude dabei.

Motivation
Unser Projekt "Ramadan-Segen für Deutschland" setzt sich für viele wichtige Themen in unserer Gesellschaft ein. Durch unser Projekt wird der Dialog untereinander, also zwischen vierschiedlichen Kulturen, Religionen und Jung und Alt angeregt und Ängste und Vorurteile werden abgebaut.
Aber nicht nur soziale Themen waren uns dabei wichtig, sondern auch die ökologische Nachhaltigkeit spielte immer wieder eine große Rolle.

Wir wollen mit diesem Projekt nachhaltig Vorurteile und menschenverachtende Einstellungen in der deutschen Gesellschaft reduzieren. Wir wollen aufzeigen, was muslimische Jugendliche in Wirklichkeit sind, nämlich wichtige Akteure zur positiven Veränderung.
Wie durch die vielen Aktionen erkennbar ist, engagieren sich viele Jugendliche neben Schule und Universität ehrenamtlich. Daher würden wir uns über eine Ehrung sehr freuen, um weiterhin viele Jugendliche für dieses gemeinnützige Arbeit zu motivieren.

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BUNDjugend Soest

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Geflüchtete werden Freunde

Nachdem die BUNDjugend Soest im letzten Jahr mit Straßenaktionen und Projekttagen vielfältige Zeichen für Solidarität statt Rassismus gesetzt haben, setzten die Gruppenmitglieder mit der Organisation eines großen Begegnungsfests ihr Engagement im Oktober 2015 fort, an d...

Nachdem die BUNDjugend Soest im letzten Jahr mit Straßenaktionen und Projekttagen vielfältige Zeichen für Solidarität statt Rassismus gesetzt haben, setzten die Gruppenmitglieder mit der Organisation eines großen Begegnungsfests ihr Engagement im Oktober 2015 fort, an dem etwa 1.000 Menschen teilnahmen. Darüber hinaus organisierten einzelne Mitglieder – unabhängig voneinander – weitere Projekttage und Deutschkursangebote. Außerdem nahmen einige zusammen mit neuen geflüchteten Gruppenmitgliedern an BUNDjugend-Veranstaltungen wie der TTIP-Großdemo, dem Skill-Sharing-Camp MaStaMo und den Workshops „Bunte Früchte – Volle Gläser“ sowie „Flucht & Umwelt“ teil.

Motivation
Nach dem gewaltigen Organisationsakt des Begegnungsfests hatte die Gruppe einige Schwierigkeiten wieder zueinander zu finden und zusammen neue Aktionen zu organisieren, da schulische und andere Faktoren das Engagement mehrerer Mitglieder beeinträchtigen. Dennoch gelang es einem kleinen Kern der Gruppe, geflüchtete Freunde mehr und mehr als Aktive der BUNDjugend einzubinden und sie zur Teilnahme an weiteren Veranstaltungen zu ermutigen.

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Bezirksjugendwerk der AWO OWL

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JULEICA-Schulung für Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung

Im August bot das Bezirksjugendwerk der AWO OWL eine mehrtägige JULEICA-Schulung an, die sich gezielt auch an junge Geflüchtete richtete. Ziel war es, die Jugendlichen, von denen einige schon durch ein Praktikum Einblick ins Jugendwerk bekommen hatten, als Teamende und ...

Im August bot das Bezirksjugendwerk der AWO OWL eine mehrtägige JULEICA-Schulung an, die sich gezielt auch an junge Geflüchtete richtete. Ziel war es, die Jugendlichen, von denen einige schon durch ein Praktikum Einblick ins Jugendwerk bekommen hatten, als Teamende und Mitgestalter_innen des Verbandes zu gewinnen. Neben der Vermittlung von Grundlagen der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen standen vor allem das Gruppenerlebnis und die Begegnung zwischen jungen Menschen aus Somalia, Guinea, Gambia, Syrien, Deutschland und Bangladesch im Vordergrund.
Die Atmosphäre war geprägt von beeindruckender Offenheit, Geduld, gegenseitigem Interesse und Respekt. Beim gemeinsamen Lernen, Kochen, Musik hören und für den Humor spielten Sprachbarrieren kaum eine Rolle. Für viele war es die erste Erfahrung in einer so vielfältigen Gruppe, die so positiv verlief, dass auch nach der Schulung weiterhin Kontakt unter den Teilnehmenden besteht. Die nächste gemeinsame Gruppenfahrt wurde schon eigenständig geplant und wird im Oktober stattfinden.

Motivation
Viele Aktionen und Angebote werden derzeit für Geflüchtete konzipiert. Wir möchten junge Geflüchtete jedoch aktiv für die Gestaltung unserer Angebote gewinnen. Die JULEICA-Schulung ist dabei der erste Schritt zum Einstieg in den Jugendverband, weshalb die Idee zu diesem Projekt entstand. Die Schulung war in mehrerer Hinsicht sehr erfolgreich. So konnten wir bisher drei junge Geflüchtete als zukünftige Teamer bei uns gewinnen, die in Zukunft die Ferienspiele mit betreuen. Durch die sehr gute Lernatmosphäre und das positive Gruppengefühl besteht auch weiterhin Kontakt zwischen den Teilnehmenden und die nächste Gruppenfahrt mit einer Übernachtung ist schon selbstständig geplant. Wir sind überzeugt, dass die Erfahrung in dieser Gruppe ein nachhaltiges Zeichen gegen Vorurteile und Rassismus gesetzt hat. Dies wurde besonders bei den Rückmeldungen der Teilnehmenden ohne Fluchterfahrung deutlich, für die es in den meisten Fällen die erste Begegnung mit Geflüchteten war. Wir als Organisationsteam sehen uns außerdem darin bestärkt, das Projekt im nächsten Jahr wieder durchzuführen und nehmen vor allem mit, dass es zwar wichtig ist, ein an alle Bedürfnisse angepasstes Konzept zu haben, dass die erwarteten „Stolpersteine“ sich jedoch nicht bewahrheitet haben. Der Gewinn des buntblick-Preis für unser Projekt könnte andere Verbände darin bestärken, ähnliche Projekte durchzuführen, die bisher nur wenig vertreten sind.

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Alevitische Jugend Kreis Unna in Bergkamen

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Rassismus wird ausgelacht

Die Alevitische Jugend in Bergkamen wollte etwas Leben in ihren Vorstand bringen. Von Isilay, der Jugendvorstandsvorsitzenden, kam die Idee, Stand-Up-Komiker_innen mit Migrationshintergrund zu engagieren. Wir nahmen Kontakt mit Künstler_innen von "Rebell Comedy" und and...

Die Alevitische Jugend in Bergkamen wollte etwas Leben in ihren Vorstand bringen. Von Isilay, der Jugendvorstandsvorsitzenden, kam die Idee, Stand-Up-Komiker_innen mit Migrationshintergrund zu engagieren. Wir nahmen Kontakt mit Künstler_innen von "Rebell Comedy" und anderen No-Name-Künstler_innen auf. Das Projekt sollte erst "Comedy gegen Rassismus" heißen, aber am Ende kam die endgültige Idee zu "Rassismus wird ausgelacht", weil Vorurteile nicht helfen, junge Leute unterschiedlicher Herkunft und Gesellschaftsform zusammenzubringen. Und was verbindet alle Menschen? Das Lachen. Daher war uns klar, dass wir viele verschiedene Menschen ansprechen werden. Die Zielgruppe war breit, denn wer lacht nicht gerne?

Motivation
Für eine Stadt wie in Bergkamen war bzw. ist dieses Projekt sehr fördernd. Lula Kleit (25), eine Besucherin der Comedy-Show sagte folgendes: Solche Künstler in Bergkamen - ich hätte niemals gedacht, dass so etwas möglich ist. Ich selbst kam als sechsjährige nach Deutschland. Und die Anfangszeit war nicht einfach. Man sagte immer zu mir Schokolade, aber als Kind war einem noch nicht bewusst, was um einen geschah. Jetzt nimmt man als Erwachsene natürlich alles anders wahr. Ich denke, dass das Projekt auch geholfen hat und in Zukunft helfen wird, Leute zusammenzubringen, indem sie Faschisten auslachen. Das ist echt die beste Medizin.

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Alevitsche Jugend Kreis Unna in Bergkamen

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Damals waren es David, Isaak und Anne

Kennt ihr das: Man setzt sich zusammen und diskutiert über ein Thema und entdeckt enorme Wissenslücken, die einem vorher nicht bewusst waren? Auch wir, die Alevitische Jugend in Bergkamen, mussten feststellen, dass uns einige wichtige Grundlagen bezüglich Antisemitismus...

Kennt ihr das: Man setzt sich zusammen und diskutiert über ein Thema und entdeckt enorme Wissenslücken, die einem vorher nicht bewusst waren? Auch wir, die Alevitische Jugend in Bergkamen, mussten feststellen, dass uns einige wichtige Grundlagen bezüglich Antisemitismus fehlen.
Mit der Motivation etwas zu ändern, haben wir eine Kooperation mit dem Multikulturellen Forum gestartet. Zusammen haben wir Seminare geplant und daran teilgenommen und daraufhin das KZ in Bergen-Belsen besucht. Dazu haben wir von uns Vorher- und Nachher-Videos gedreht, und diese mit den anderen Veranstaltungen zusammengeschnitten.
Die nächsten Veranstaltung sind zum einen das Zeitzeugengespräch mit Frau Dr. Yvonne Koch, welche das KZ in Bergen-Belsen als 11-Jährige überlebt hat. Zusätzlich kommt noch eine weitere Gedenkstättenfahrt zur Gedenkstätte KZ Dachau und eine Fahrt nach Amsterdam zum Anne-Frank-Haus.

Motivation
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen - Heinrich Heine.
Das Zitat des berühmten Dichters Heine stammt aus dem 19. Jahrhundert. Unsere Aufgabe als die neue Generation in Deutschland ist es, uns daran stets zu erinnern, dass man Menschen nicht wegen ihrer Herkunft oder Religion ausgrenzt. Hass gegenüber den Unbekannten gibt es immer, aber dies entsteht durch Bildungslücken. Diese Lücken mit Wissen zu füllen, ist die Aufgabe jedes Menschen. Als eine religiöse Organisation, die stets selbst seit dem osmanischen Zeitalter bis in die Neuzeit verfolgt und verbrannt wurde, sehen wir es als unsere Pflicht an, uns nicht zu bemitleiden, sondern zu zeigen, dass wir uns für alle Religionen und Nationalitäten dieser Welt interessieren. Was damals Schreckliches mit den Juden, Sinti, Roma, schwer behinderten, politischen Gegnern etc. während der Zeit des Nazi-Regimes geschah, darf nicht in Vergessenheit geraten. Gegen den Fremdenhass!

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SJD - Die Falken, Ortsverband Unna

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Kindercamp - Unna wird bunter

"Meine Stadt - mein Zuhause", das war der Titel der einwöchigen Aktionswoche der Falken in Unna. Rund um das Thema "Migration und Demokratie erfahren" machten es sich mehr als 60 Kinder eine Woche lang jeden Tag im Park in Unna Königsborn gemütlich (von 9-16 Uhr). Die ü...

"Meine Stadt - mein Zuhause", das war der Titel der einwöchigen Aktionswoche der Falken in Unna. Rund um das Thema "Migration und Demokratie erfahren" machten es sich mehr als 60 Kinder eine Woche lang jeden Tag im Park in Unna Königsborn gemütlich (von 9-16 Uhr). Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmenden hatte einen Migrationshintergrund und so ging es manchmal auch nur mit Händen und Füßen in Sachen Kommunikation weiter. Wichtig war auch das Födern des Zusammenlebens der Kinder mit den verschiedenen kulturellen Hintergründen. Die Kinder kamen aus mehr als 15 verschiedenen Ländern (Deutschland, Russland, Polen, Ukraine, Marokko, Algerien, Ghana....).
Den Stadtteil erfahren und mit den Kindern positiv zu verändern war das Ziel des Projekts.
Die Kinder bauten und gestalteten neue Tische und Bänke für ihre Schule, sie bauten Blumenpflanzkästen für den Kurpark. Sie bastelten Seedballs (Bälle aus Erde und Samen) und warfen sie an Stellen, wo es ihrer Meinung nach bunter und blühender werden sollte. Das gesamte Projekt wurde von der Stadt Unna mitgetragen und von vielen Organisationen im Stadtteil Unna Königsborn unterstützt.
Im nächsten Jahr wird diese Aktion wiederholt werden.

Motivation
Das war das erste Projekt, was der neue und aus vielen Jugendlichen bestehende Ortsverband der Falken in Unna zusammen mit dem Falken Kinderclub gemacht hat. Und es war sehr erfolgreich. Alle Kinder hatten sichtlich Spaß und haben sicherlich gelernt, dass es gleichgültig ist, welchen kulturellen Hintergrund man / frau hat, wenn man / frau die Umwelt gemeinsam verändern möchte.
Die Kinder und Jugendlichen, die an der Veränderung des Stadtteils mitgearbeitet haben, sehen auch heute noch die Erfolge. Die Bänke stehen an der Schule, die Blumenkästen können nächstes Jahr wieder bepflanzt werden und es wird spannend, zu beobachten, ob die ausgesähten Samen noch zu Blumen werden.
Kinder und Jugendliche haben gemeinsam den Stadtteil verschönert ohne dass ihr kultureller Hintergrund eine Rolle spielte. Gerade zugewanderte Kinder haben die ersten deutschen Wörter gelernt und Freunde gefunden. Viel mehr kann man doch nicht für Toleranz und gegen Rassismus machen, oder?

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Gefördert vom:

Die Filme der Jurypreis-Gewinnergruppen vom buntblick 2016: