Arbeitsfelder

Wettbewerb 2015

Der buntblick wurde 2015 zum ersten Mal verliehen. Aus allen Einsendungen wurden fünf Preisträger_innen ausgewählt in den drei Kategorien Jurypreis, Publikumspreis und Sonderpreis.

Die buntblick-Jury bestand mit Anne Broden (IDA NRW), Hans-Peter Killguss (Mobile Beratung Köln) und Marcus Osei (ARIC NRW) aus Expert_innen aus dem Bereich Antirassismusarbeit und -beratung, die die buntblick-Beiträge der Jugendgruppen aus fachlicher Sicht beurteilten.

Für den Publikumspreis stimmten die Website-Besucher_innen online ab. Den Sonderpreis vergab der Vorstand des Landesjugendrings NRW.

Hier präsentieren wir die Beiträge aller buntblick-Teilnehmer_innen aus 2015. Sie zeigen die vielseitigen Möglichkeiten, sich für Demokratie, Vielfalt und Toleranz zu engagieren. 

Naturfreundejugend Bochum

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You ‘ll never walk alone! Naturfreundejugend Bochum aktiv in der Flüchtlingshilfe.

Die Naturfreundejugend Bochum engagiert sich seit Juni 2015 in der lokalen Flüchtlingsbewegung. Was mit der Unterstützung der Einrichtung des neuen Flüchtlingsheimes begann, setzte sich mit Spielenachmittagen für Kinder fort. Auch gemeinsame Aktivitäten mit Flüchtlings...

Die Naturfreundejugend Bochum engagiert sich seit Juni 2015 in der lokalen Flüchtlingsbewegung.
Was mit der Unterstützung der Einrichtung des neuen Flüchtlingsheimes begann, setzte sich mit Spielenachmittagen für Kinder fort. Auch gemeinsame Aktivitäten mit Flüchtlingskindern zur Verschönerung der Grünanlagen wurden durchgeführt.

Zuletzt haben wir einen großen Ausflug gemacht, bei dem wir 30 junge Geflüchtete zu einem Bundesligaspiel des VfL Bochum eingeladen haben. Wir haben die Refugees bei ihrer Unterkunft abgeholt, um gemeinsam zum Stadion zu fahren und das Spiel zu sehen. Die Tickets und ein Lunchpaket haben wir über zuvor im Stadtteil gesammelte Spenden finanziert. Für uns alle war der Ausflug ein klasse Erlebnis und für die Refugees eine tolle Abwechslung. Auch für uns war es bewegend. Über Fußball als verbindenendes Element sind wir uns als Menschen begegnet. Die sonst anonymen Flüchtlinge haben so ein Gesicht und eine Geschichte bekommen.

Nach diesen positiven Erfahrungen werden wir unsere Arbeit fortsetzen und mit den Refugees weitere Ausflüge organisieren. Dabei würde uns das Preigeld eine gute Unterstützung sein.

Motivation
Wir haben bereits einige Erfahrungen bei der Arbeit mit Refugees gesammelt und würden gerne weitere Ausflüge mit jungen Geflüchteten unternehmen. Doch finanziell können wir solche Events in diesem Jahr kaum noch bewältigen. Auch erhoffen wir uns von einem Preis im Wettbewerb neuen Schwung in unserer Öffentlichkeitsarbeit.

girlspace - Medientreff für Mädchen und junge Frauen / www.girlspace.de

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Flucht - Reise ins Unbekannte

In den Sommerferien 2015 produzierten neun Mädchen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen einen Tanzfilm zum Thema Flucht. Die kulturellen Wurzeln der Mädchen liegen in Georgien, Serbien, Russland und Deutschland. Mit dem Projekt „Flucht – Reise...

In den Sommerferien 2015 produzierten neun Mädchen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen einen Tanzfilm zum Thema Flucht. Die kulturellen Wurzeln der Mädchen liegen in Georgien, Serbien, Russland und Deutschland.

Mit dem Projekt „Flucht – Reise ins Unbekannte“ wollten wir Kinder und Jugendliche mit und ohne Flüchtlingshintergrund in einen gemeinsamen Arbeitsprozess involvieren und damit unter anderem Vorurteile abbauen und Stigmatisierung entgegenwirken. Die Arbeit von verschiedensten Mädchen an einem gemeinsamen Projekt trug dazu bei, dass Unterschiede nicht als Anlass zur Aggression, Verachtung und Ausgrenzung dienen, sondern als Quelle von Stärke und Toleranz gesehen werden. Interkulturelle Kompetenz, Partizipation, Integration und kulturelle Teilhabe wurden gefördert. Tanz und Film als Medium boten auch dann gute Möglichkeiten der Kommunikation, wo der sprachliche Austausch an Grenzen geriet.

Motivation
Weil mit dem Projekt folgende Ziele realisiert wurden:

Sensibilisierung für das Thema Flucht und die diesbezügliche Berichterstattung in den Massenmedien

Stärkung der Medienkompetenz: Durch die Produktion eines eigenen Films werden die Wirkungsweisen der Medien durchschaut und anders beurteilt

Förderung der Kreativität und der künstlerischen Ausdrucksfähigkeit mit dem eigenen Körper

Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Alltagsgewohnheiten, Traditionen, Lebensweisen und Kulturen sowie Förderung von interkultureller Kompetenz

Positives Erleben von Unterschiedlichkeiten

Stärkung des Selbstbewußtseins und der sozialen Kompetenzen von Mädchen in geschlechterhomogenen Gruppen mithilfe von künstlerischen und medienpädagogischen Angeboten

Stärkung der Integration von Mädchen aus verschiedenen Kulturen

Jugendrat der Stadt Remscheid

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Respekt – Kein Platz für Rassismus

Projekte 2015: 1. Der Jugendrat (JR) initiierte die Montage von 20 Schildern "Respekt - Kein Platz für Rassismus" an öffentlichen und privaten Gebäuden. 2. Der JR rief Schülerinnen und Schüler dazu auf, Stromkästen mit Motiven zum Thema Respekt zu gestalten. Drei di...

Projekte 2015:
1. Der Jugendrat (JR) initiierte die Montage von 20 Schildern "Respekt - Kein Platz für Rassismus" an öffentlichen und privaten Gebäuden.
2. Der JR rief Schülerinnen und Schüler dazu auf, Stromkästen mit Motiven zum Thema Respekt zu gestalten. Drei dieser Kästen setzen auf diese Art bereits ein Zeichen.
3. Der JR fotografierte 180 Remscheider mit dem Respekt-Schild, um so ein Zeichen zu setzen.
4. Der JR ließ das Respekt-Schild als Aufkleber drucken. Diese Aufkleber wurden an allen Türen der Remscheider Parkhäuser geklebt und zieren z.B. alle Dienstwagen der Stadtverwaltung.
5. Der JR hat mit Flüchtlingskindern Masken gestaltet. Vorne sieht man nur den Stempel "FLÜCHTLING". Die Rückseite zeigt die Träume, Wünsche, Lieblingsfarben etc. der Kinder. Sinn der öffentlich gezeigten Aktion war es, Flüchtlingen ein "Gesicht" zu geben. Sie leben, lieben, leiden... wie du und ich!
6. Der JR hat eine monatliche Spielaktion für Flüchtlingskinder geplant. Die Jugendräte konnten so viele Spenden sammeln, dass für ein Jahr zwei Honorarkräfte angestellt werden konnten, UND dieses Angebot jede Woche stattfindet. Die Finanzierung der Honorarkräfte für 2016 ebenfalls durch Spenden gesichert.

Motivation
Der Jugendrat der Stadt Remscheid hat nicht EIN Projekt gemacht, sondern eine Reihe von Projekten, die sich durch die gesamte Zeit seiner Existenz zieht. Leider können wir nicht von allen Projekten Fotos einreichen. Das gibt das Bewerbungs-Formular nicht her.
Der Jugendrat hat mit der fortdauernden Thematisierung des Themas "Respekt - Kein Platz für Rassismus" nicht nur EIN Zeichen gesetzt sondern eine Reihe von Zeichen.
Dabei hat er viele Unterstützer gefunden, die scheinbar nur darauf gewartet haben, dass sie gefragt werden. Farben wurden gespendet, Plakate gedruckt, Räume zur Verfügung gestellt. Das Thema spielt überall eine Rolle. Zunehmend rennt der Jugendrat mit seinen Aktionen offene Türen ein. Und auch aus der Bevölkerung, von Passanten etc. kommen vielfältige positive Reaktionen. Manchmal herrscht auch Diskussionsbedarf (Ich bin kein Rassist, aber...) Dieser Diskussion stellen sich die Jugendräte und werden dabei auch in der Argumentation von der Geschäftsstelle unterstützt.

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Deutsche Wanderjugend LV NRW und DWJ-Jugendgruppe der Ortsgruppe Konzen

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Wir verstehen uns ohne Sprache - Projekt "Schwarzlichttheater"

Diese internationale Begegnung zwischen Jugendlichen der russischen Stadt Dzerzhinsk und der DWJ-Jugendgruppe der Ortsgruppe Konzen hat das Ziel, die begonnene freundschaftliche Zusammenarbeit zu festigen, miteinander zu kommunizieren und voneinander zu lernen. Das P...

Diese internationale Begegnung zwischen Jugendlichen der russischen Stadt Dzerzhinsk und der DWJ-Jugendgruppe der Ortsgruppe Konzen hat das Ziel, die begonnene freundschaftliche Zusammenarbeit zu festigen, miteinander zu kommunizieren und voneinander zu lernen.

Das Projekt zwischen der DWJ-Jugendgruppe und einer Gruppe mit Jugendlichen mit körperlichen Beeinträchtigungen hat das Schwerpuntthema "Schwarzlichttheater".

Genähert wird sich diesem Thema in unterschiedlichen Workshops und der Erarbeitung eines gemeinsamen Bühnenprogramms.
Dieses wird zum Abschluss der Begegnung in Konzen interessierten Eltern und der Öffentlichkeit präsentiert.

Motivation
Bilaterale Begegnungsmaßnahmen haben eine lange Tradition in unserem Verband.
Projekte wie dieses ermöglichen eine umfangreiche Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Gastland.
Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, Erfahrungen zu machen, mit denen Unterschiede ebenso sichtbar werden wie Gemeinsamkeiten.

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SJD - Die Falken Unterbezirk Herne & Emschertal Berufskolleg

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Spielenachmittage an Flüchtlingsunterkünften

Besonders hervorzuheben ist die gute Kooperation mit dem Berufskolleg und die projektbezogene Arbeitsform, in die wir Falken uns als gleichberechtigter Partner mit unserem Know-How, vorhandenem Material und ehrenamtlicher Power einbringen konnten. Dies ist für uns eine ...

Besonders hervorzuheben ist die gute Kooperation mit dem Berufskolleg und die projektbezogene Arbeitsform, in die wir Falken uns als gleichberechtigter Partner mit unserem Know-How, vorhandenem Material und ehrenamtlicher Power einbringen konnten. Dies ist für uns eine gelungene Verbindung aus Jugendverbandsarbeit, Offener Kinder- und Jugendarbeit, schulischer Ausbildung bzw. Lehre und Engagement für Flüchtlinge.

Auch das Willkommensbündnis hat inzwischen diese Form von Spiel und Begegnung für Flüchtlinge für seine Arbeit aufgegriffen. So wird das jährlich stattfindende Spielfest des Stadtjugendringes Herne zum Weltkindertag am 20. September 2015, an dem wir Falken maßgeblich beteiligt sind, in Kooperation mit dem Willkommensbündnis stattfinden.

Über 1.000 Flüchtlinge aus ganz Herne werden mit Sonderbussen zu diesem Fest (Mitmachtag) in den Revierpark Gysenberg gebracht werden, wo insgesamt 16 Jugendverbände und freie Träger kostenlose Spiele und Aktionen anbieten und sich und ihre Arbeit vorstellen.

Motivation
Besonders hervorzuheben ist die gute Kooperation mit dem Berufskolleg und die projektbezogene Arbeitsform, in die wir uns als Falken als gleichberechtigter Partner mit Know-How, Material und ehrenamtlicher Power einbringen konnten. Dies ist für uns eine gelungene Verbindung aus Verbandsarbeit, schulischer Ausbildung bzw. Lehre und Engagement für Flüchtlinge.

Unser Projekt ist nachhaltig: Gemeinsam mit dem Berufskolleg wollen wir künftig weitere Aktionen durchführen und auch Flüchtlingskinder an unsere Verbandsarbeit und unsere Einrichtungen heranführen. Inzwischen beschäftigt sich das Berufskolleg in weiteren Projekten mit der Flüchtlingsarbeit. Auch das Willkommensbündnis hat inzwischen diese Form von Spiel und Begegnung für Flüchtlinge für seine Arbeit aufgegriffen. So wird das jährlich stattfindende Spielfest des Stadtjugendringes Herne zum Weltkindertag am 20. September 2015, an dem wir Falken maßgeblich beteiligt sind, in Kooperation mit dem Willkommensbündnis stattfinden.

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youngcaritas Oberberg/Caritasverband für den Oberbergischen Kreis e.V.

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Tolerant aktiv sein

Hallo, wir sind zwei Jugendliche aus dem Bergischen und setzen uns innerhalb unserer Arbeit für die Caritas für ein tolerantes Miteinander ein. Zusammen bauen wir im Oberbergischen Kreis "youngcaritas" auf und machen Aktionen mit Kindern und Jugendlichen zu sozialen Th...

Hallo,
wir sind zwei Jugendliche aus dem Bergischen und setzen uns innerhalb unserer Arbeit für die Caritas für ein tolerantes Miteinander ein. Zusammen bauen wir im Oberbergischen Kreis "youngcaritas" auf und machen Aktionen mit Kindern und Jugendlichen zu sozialen Themen.

Aufgrund der aktuellen Problematik versuchen wir momentan viel im Bereich Toleranz für Flüchtlinge zu tun und so die Willkommenskultur bei uns im Oberbergischen zu stärken. Dazu haben wir unter anderem ein Handyvideo mit jungen Flüchtlingen umgesetzt. Es geht um "Zukunft" und ist in Kooperation mit der internationalen Klasse Radevormwald entstanden - einer Klasse in der Flüchtlings-Kinder und -Jugendliche in jedem Alter und von überall her zusammen Deutsch lernen.

Viel Spaß beim Gucken und darüber Nachdenken

Aaron und Isabella

Motivation
Uns geht es insbesondere darum zu zeigen, dass wir alle gleich sind - alle nur Menschen und gar nicht so verschieden wie man denkt. Obwohl wir anderer Herkunft sind, haben wir doch sehr viel gemeinsam.
Wir wollen nicht dafür werben toleranter Flüchtlingen gegenüber zu sein - wir wollen, dass man versteht, dass sie so sind wie du und ich.
Unser Projekt zielt nicht direkt darauf ab zu helfen. Wir wollen Leute zusammenbringen, zusammen Sachen erleben, machen. Dadurch soll Zusammengehörigkeit, Integration geschaffen werden. Integration durch Tun - aktiv mit den Menschen um die es geht, mit den Flüchtlingen.
Das Besondere an unserem Projekt ist also, dass wir nicht etwas für die Flüchtlinge tun, sondern mit ihnen. Auch wenn es auf den ersten Blick nichts ist, was ihnen direkt hilft. Es hilft ihnen zu merken, dass sie anerkannt sind, dass man sich für sie als Menschen und nicht als Flüchtlinge interessiert.

Auch wir sind Deutschland

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Auch wir sind Deutschland - Ein Film zur kulturellen Vielfalt

In diesem Projekt stellen sich verschiedene Menschen der Großstadt Solingen (NRW) vor und geben etwas zu ihrer Person preis. Ziel ist es zu zeigen, wie verschieden Menschen sind, von Kleinigkeiten wie der Lieblingsfarbe bis hin zum Lebenswunsch, aber auch, dass wir d...

In diesem Projekt stellen sich verschiedene Menschen der Großstadt Solingen (NRW) vor und geben etwas zu ihrer Person preis.

Ziel ist es zu zeigen, wie verschieden Menschen sind, von Kleinigkeiten wie der Lieblingsfarbe bis hin zum Lebenswunsch, aber auch, dass wir die essentiellsten Dinge vielleicht ganz ähnlich sehen und vor allem alle eines gemeinsam haben...

Motivation
Dieses Projekt war für uns eine besondere Aktion, direkt aus mehrerer Hinsicht:
Viele der im Video zu sehenden Menschen kannten einander vorher nicht und sind für den Dreh über verschiedene Freundeskreise zusammengekommen. Dabei hat sich das Ziel, das dieses Video hatte eigentlich schon erfüllt, denn wir wollten uns für den Austausch von Kulturen und ein Näher-Kennenlernen von Personen mit verschiedenen Hintergründen einsetzen und eine höhere Verbundenheit zwischen vielen unterschiedlichen Menschen schaffen.

Dies geschah bereits am Set, denn wir alle konnten ein wenig von den anderen lernen, während die Kamera gerade nicht lief, Interessen austauschen, ein paar Wörter in einer neuen Sprache lernen und generell ein Interesse für eine Kultur entwickeln, die wir vorher vielleicht gar nicht wirklich wahrgenommen hatten.

Diese Erfahrung sollte jeder Mensch einmal gemacht haben und wir denken, dass unser Projekt mit dieser Intention es verdient hat, zu gewinnen.

Jugendrotkreuz Ortsverein Borken

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Für Vielfalt gibt es kein Rezept

Wie auch unser Vielfaltskuchen sind wir, die Jugendgruppe vom Jugendrotkreuz Borken, vielfältig. Man sieht es daran, dass bei uns jeder Mensch herzlich willkommen ist. Wir unterscheiden nicht nach Geschlecht, Herkunft, Aussehen, Religion, politischer Ausrichtung oder an...

Wie auch unser Vielfaltskuchen sind wir, die Jugendgruppe vom Jugendrotkreuz Borken, vielfältig. Man sieht es daran, dass bei uns jeder Mensch herzlich willkommen ist. Wir unterscheiden nicht nach Geschlecht, Herkunft, Aussehen, Religion, politischer Ausrichtung oder anderen Faktoren. Bei uns steht die Menschlichkeit an oberster Stelle. Diskriminierung oder Ausschließung gibt es bei uns in der Gruppe nicht, denn wie auch der Kuchen zeigt, ergeben wir alle zusammen eins.

Unsere Botschaft durch das Projekt: Bleibt nicht nur bei euresgleichen, sondern mischt euch! Wir sind alle unterschiedlich doch zusammen ergeben wir eins!

Motivation
Warum wir gewinnen wollen ist eine schwierige Frage. Zuerst einmal haben wir uns viel Mühe gegeben und haben viel Herzblut in die Sache gesteckt. Lange haben wir überlegt, wie man ausdrücken kann das wir alle unterschiedlich sind, doch zusammen eins ergeben.
Zum anderen möchten wir für andere Gruppen, unseren Ort, NRW, Deutschland, Europa, sogar für die restliche Welt ein Vorbild sein, denn alle zusammen sind wir eins und deswegen sollte keiner bzw. keine, egal wer er oder sie ist, diskriminiert oder ausgeschlossen werden.

Westfälisch-Lippische Landjugend e.V. (WLL) und Niedersächsische Landjugend e.V. (NLJ)

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Der Norden ist bunt

Das Kooperationsprojekt von WLL und NLJ soll die Angst der Multiplikator/innen und Entscheider/innen im Ehrenamt vor der aktiven Auseinandersetzung mit Antirassismusarbeit durch Diversitätsansätze und eine gezielte Imagekampagne nehmen, für alternative Sichtweisen sensi...

Das Kooperationsprojekt von WLL und NLJ soll die Angst der Multiplikator/innen und Entscheider/innen im Ehrenamt vor der aktiven Auseinandersetzung mit Antirassismusarbeit durch Diversitätsansätze und eine gezielte Imagekampagne nehmen, für alternative Sichtweisen sensibilisieren und den Mut zur Vielfaltsthematik stärken.

Neben anderen gehört die Landjugend zu den Verbänden, die auf Grund äußerer Umstände attraktiv für Unterwanderung von rechts sind. Daher war es besonders wichtig, über ein positiv besetztes Thema, hier: Vielfalt, Diversität, bunt sein, inhaltlich ein Statement zu setzen. Es sollte Vielfalt innerhalb der Landjugend sichtbar gemacht und ein Statement für „Vielfalt“ und „bunt sein im ländlichen Raum“ gesetzt werden. Durch gezielte Imagearbeit sollte eine zielgerichtete und dennoch niederschwellige Aktion entstehen, die eine Vielfaltsdiskussion ermöglicht.

Das Motto des Deutschen Landjugendtages „unfassbar bun(t)d“ bot der gemeinsamen Idee die einmalige Möglichkeit, die o.g. Themen aufzugreifen und in die wichtigen Verbandsebenen durch eine gezielte Imagekampagne zu tragen. Ein Nebenziel sollte die zukünftige Übertragbarkeit der Idee in weitere Bundesländer sein.

Motivation
Das Projekt eignet sich durch die Niederschwelligkeit der Durchführung in wunderbarer Weise als Best-Practice Idee, weiter in andere Verbände und Institutionen getragen zu werden.
Es hat gezeigt, dass Vielfalt und Diversität mit einfachen Mitteln bei Ehrenamtlichen sichtbar gemacht werden konnten und eine Sensibilisierung erreicht wurde.

Die gesetzten Ziele wurden von der Projektgruppe erreicht und die Übertragbarkeit in andere Landeslandjugendverbände ist ebenfalls erfolgt: im Frühjahr wurde das Projekt im Landesverband Bayern vorgestellt.

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SJD Die Falken, Kreisverband Köln

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Camp gegen Rechts

Im Sommer waren wir mit 80 Kindern und Jugendlichen im Sommercamp. Unter dem Name „Camp gegen Rechts“ haben wir uns mit den sogenannten besorgten Bürger/innen und deren Feindbild auseinandergesetzt. Wir haben uns die Frage gestellt, welche Vorurteile sich hinter der...

Im Sommer waren wir mit 80 Kindern und Jugendlichen im Sommercamp. Unter dem Name „Camp gegen Rechts“ haben wir uns mit den sogenannten besorgten Bürger/innen und deren Feindbild auseinandergesetzt.

Wir haben uns die Frage gestellt, welche Vorurteile sich hinter der Bewegung verstecken. Ziel war es, verschiedene rechte Ideologien zu analysieren, deren Traditionen aufzuzeigen und Gegenstrategien zu entwickeln. Dazu haben wir Planspiele, Workshops und andere Aktionen, angepasst an die Altersgruppen von 8 bis 11 Jahren (bspw. Workshops zu Vorurteilen), 12 bis 14 Jahren und ab 15 Jahren, durchgeführt.

Außerdem haben wir die Gedenkstätte KZ Dachau mit den Jugendlichen ab 12 Jahren besucht. Wir haben in Arbeitsgruppen den Besuch intensiv vor- und nachbereitet.

Motivation
Für unsere Falkenarbeit ist die Auseinandersetzung gegen Rassismus und der Kampf gegen Rechts ein wesentlicher Bestandteil. Wir nutzen unsere Schulungen und Freizeiten immer wieder, um unsere Teilnehmer/innen darüber zu informieren. Auf unserem Camp gegen Rechts hatten wir über längere Zeit die Gelegenheit, unsere Arbeit zu vertiefen. Für uns ist es ein großer Erfolg, wenn unsere Teilnehmer/innen in der Schule, während der Freizeit oder bei Veranstaltungen gegen rassistische Taten und Aussagen aktiv werden.

Wir wollen auch weiter unseren Einsatz gegen Rechts fortführen und brauchen dafür Unterstützung. Außerdem wäre der Preis ein gutes Zeichen an unsere Teilnehmer/innen, dass wir mit unseren Projekten, insbesondere dem Camp gegen Rechts, die richtige Arbeit machen, die anerkannt wird.

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Kreisjugendring Siegen-Wittgenstein

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Plakativ gegen rechts

Immer wieder gibt es Meldungen über fremdenfeindliche Aktivitäten im Kreisgebiet. Um dagegen ein gut sichtbares Zeichen für mehr Toleranz sowie gegen jegliche demokratiefeindlichen Tendenzen zu setzen, gestalteten im Rahmen der Aktion „Plakativ für Toleranz“ neun Träger...

Immer wieder gibt es Meldungen über fremdenfeindliche Aktivitäten im Kreisgebiet. Um dagegen ein gut sichtbares Zeichen für mehr Toleranz sowie gegen jegliche demokratiefeindlichen Tendenzen zu setzen, gestalteten im Rahmen der Aktion „Plakativ für Toleranz“ neun Träger der Jugendarbeit unterschiedliche Plakate.

Zu den beteiligten Einrichtungen und Jugendverbänden gehören der Jugendtreff „Glonk“ und „Buschhütte“ (Kreuztal Jugend), der Jugendtreff „Next Generation“ (Stadt Hilchenbach), die DGB-Jugend Südwestfalen, die Jugendpflege und der CVJM Neunkirchen, der Jugendtreff „Checkpoint“ (CAJ Netphen), der „Jugendtreff Burbach“ (CAJ Burbach), „Jugendcafé am Markt“ (Stadtjugendpflege Bad Berleburg) und die DPSG „St. Laurentius“ in Rudersdorf.

Die künstlerische Gestaltung der Motive für die Plakate gab den Beteiligten die Möglichkeit, sich kreativ mit dem Thema Toleranz auseinander zu setzen.
Mit den entstandenen Plakaten können die Regionen und ihre Vertreter/innen der Jugend- und Jugendverbandsarbeit in der Öffentlichkeit für mehr Toleranz werben und sich gegen „Rechts“ positionieren.

Motivation
Die Jugendlichen haben sich sehr kreativ mit dem Thema "Toleranz" auseinandersetzen können. Durch die Plakate, die in den Treffs oder zu Veranstaltungen aufgehängt werden, bleibt ein dauerhaftes Statement "gegen rechts".

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Jugendring Düsseldorf e.V.

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Gedenkstättenfahrt Lódz 2014

Aufgrund des 70. Jahrestages der Liquidierung des Gettos Lódz/Litzmannstadt hat der Jugendring Düsseldorf gemeinsam mit dem Förderkreis der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf e.V. eine Gedenkstättenfahrt in das ehemalige Vernichtungslager Chelmno nad Nerem/Kulmhof organ...

Aufgrund des 70. Jahrestages der Liquidierung des Gettos Lódz/Litzmannstadt hat der Jugendring Düsseldorf gemeinsam mit dem Förderkreis der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf e.V. eine Gedenkstättenfahrt in das ehemalige Vernichtungslager Chelmno nad Nerem/Kulmhof organisiert.

Zeitraum: vom 25.8.-31.8.2014

Teilnehmer/innen: 12 Jugendliche (16-21 Jahre) und zwei Begleiterinnen

Am 27. Oktober 1941 erfolgte die Deportation der Juden aus Düsseldorf in das Getto Litzmannstadt. Zwölf Jugendliche aus Düsseldorf hatten die Möglichkeit, sich exemplarisch mit einigen Biographien deportierter Familien auseinandersetzen. In Lodz begaben sich die Jugendlichen auf eine Spurensuche nach den deportierten Düsseldorfern auf dem Gebiet des ehemaligen Gettos, zum ehemaligen Gettobahnhof Radegast (jetzt Gedenkstätte) und auf den neuen Jüdischen Friedhof. Eine Fahrt in das ehemalige Vernichtungslager Chelmno nad Nerem/Kulmhof stand ebenfalls auf dem Programm.
Die Gruppe hat regelmäßig „Tagebuch“ geführt, nur nicht auf die klassische Art sondern in einem blog: https://gedenkstaettenfahrtlodz2014.wordpress.com/

Motivation
Die Motivation für diese Gedenkstättenfahrt war die Sensibilisierung von Düsseldorfer Schülerinnen und Schülern mit den Themen: Juden-Ghettos und Arbeitslager.
An den Feierlichkeiten, wie z.B. das Pflanzen von Bäumen der Überlebenden gemeinsam mit deren Familien, hat die Gruppe teilnehmen dürfen und war die einzige deutsche Gruppe. Somit haben die Jugendlichen auch die politische Bedeutung einer Teilnahme an diesen Feierlichkeiten empfinden können. Ein Zeitzeugen-Interview mit einem Überlebenden des Gettos gab der Gruppe die Gelegenheit, Geschichte an der Quelle zu erfahren.
Das Projekt sollte gewinnen, denn es hat einen Beitrag dazu leisten können, Jugendlichen die schwarzen Seiten der Geschichte nicht nur theoretisch aus Büchern vorzustellen, sondern an den realen Orten des Geschehens zu zeigen. Das Leid anderer Menschen zu teilen, die aufgrund von Rassismus und Menschenhass ermordet wurden, zeigte den Jugendlichen noch einmal wie wichtig Toleranz in einer "bunten" Gesellschaft ist.

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ROOTS & ROUTES Cologne e.V.

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The European Refugee

Bei der internationalen Jugendbegegnung „Urban Art and Media Exchange 2015: War and Peace“ (UAME15) kamen 37 junge Filmemacher/innen, Tänzer/innen, Musiker/innen und Schauspieler/innen aus sieben Ländern in Köln zusammen, um gemeinsam Filme und Installationen zum Thema ...

Bei der internationalen Jugendbegegnung „Urban Art and Media Exchange 2015: War and Peace“ (UAME15) kamen 37 junge Filmemacher/innen, Tänzer/innen, Musiker/innen und Schauspieler/innen aus sieben Ländern in Köln zusammen, um gemeinsam Filme und Installationen zum Thema Krieg, Frieden und deren mediale Darstellung zu produzieren. Die fertigen Ergebnisse wurden im Rahmen des 24Hz Festivals präsentiert (www.24hz.de).

Yassine Ismaili lebt teils in Casablanca/Marokko, teils in Köln. Bei UAME15 hat er gemeinsam mit zwei Niederländer/innen, einem Franzosen und einem Litauer einen Kurzfilm gedreht, der mit Perspektiv-Umkehr spielt:
Der Film „The European Refugee“ stellt die aktuelle Flüchtlingsdebatte auf den Kopf: Wie wäre es, wenn nicht Flüchtlinge aus Syrien und Afrika nach Europa kämen – sondern umgekehrt Europäer in Afrika Asyl suchen würden? Durch die überzogene Darstellung der Aufnahmekriterien und ein Spiel mit den Stereotypen möchte der Film weiße Europäer darin unterstützen, Empathie für Flüchtlinge zu entwickeln.

„The European Refugee“ hatte seine Kinopremiere am 27. August 2015 beim 24Hz Festival im Odeon Kino Köln.

Der Film ist in hoher Qualität auf Youtube abrufbar:
www.youtube.com/watch?v=CkChLZQK_1Q

Motivation
Unser Film „The European Refugee“ stellt die aktuelle Flüchtlingsdebatte auf den Kopf: Wie wäre es, wenn nicht Flüchtlinge aus Syrien und Afrika nach Europa kämen – sondern umgekehrt Europäer in Afrika Asyl suchen würden? Der Film kann weiße Europäer darin unterstützen, Empathie für Flüchtlinge zu entwickeln - und er macht das auf leicht verdauliche, etwas humoristische Weise, ohne erhobenen Zeigefinger.

Stadt Jülich – Jugendparlament Jülich

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"Integration wie wir S(s)ie sehen" - Eine Fotowanderausstellung

Das Jugendparlament Jülich hat sich aufgrund nachhaltiger Diskriminierung in der Gesellschaft bereits 2012 mit dem Thema Integration auseinandergesetzt. Fotografiert wurden jeweils zwei befreundete Jugendliche. Das Besondere an diesen Freundschaftspaaren ist, dass sie...

Das Jugendparlament Jülich hat sich aufgrund nachhaltiger Diskriminierung in der Gesellschaft bereits 2012 mit dem Thema Integration auseinandergesetzt.
Fotografiert wurden jeweils zwei befreundete Jugendliche. Das Besondere an diesen Freundschaftspaaren ist, dass sie sich in ihrer Herkunft, Religion, Nationalität, Hautfarbe oder sexuellen Orientierung unterscheiden. Es entstanden 19 Bilder mit begleitenden Texten.

Die offizielle Eröffnung war bereits 2013 im Rathaus der Stadt Jülich. Seitdem wird die Fotoausstellung im öffentlichen Raum von Jülich bis Aachen gezeigt.
Aktuell im September 2015 wird sie wieder zu sehen sein, wenn in der Stadt Jülich ein Aktionstag zum Thema Flüchtlinge und Zuwanderung gestaltet wird.

Motivation
Wir sind davon überzeugt, dass sich "Anders-art-ig-keit" zwischen Menschen und ihren Kulturen im Wesentlichen durch Toleranz begreifen lässt.
Wir Jugendlichen nehmen Unterschiede als selbstverständlich wahr und lassen somit keine Hürde entstehen.
Um es mit den Worten eines Jugendlichen zu beschreiben:

"Ich finde es gut, dass Jülich so viele Kulturen „trägt“.
Wenn man durch die Straßen läuft, sieht man sehr viele dunkelhäutige Menschen, die das Stadtbild beleben.
Im meinem Verein sind auch viele ausländische Mitbürger. Ich merke im Gespräch keinen Unterschied. Ich glaube, Unterschiede entstehen, weil wir zu wenig nach Gemeinsamkeiten schauen.
Ich finde die Vielfalt gut. Dadurch können alle spüren, dass alle Kulturen in den Städten willkommen sind."

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BUNDjugend Soest-Rüthen

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Viele starke Zeichen für Solidarität statt Rassismus

Angesichts des verbreiteten Rassismus in Deutschland und neuer Asylunterkünfte vor Ort entschieden wir als BUNDjugend Soest-Rüthen im April, uns vorrangig zu den Themen Flucht & Asyl zu engagieren, mit ganz verschiedenen Aktionen: Wir haben bisher vier Projekttage m...

Angesichts des verbreiteten Rassismus in Deutschland und neuer Asylunterkünfte vor Ort entschieden wir als BUNDjugend Soest-Rüthen im April, uns vorrangig zu den Themen Flucht & Asyl zu engagieren, mit ganz verschiedenen Aktionen:

Wir haben bisher vier Projekttage mit dem Titel „Menschen, Migration & Miteinander“ an der Grundschule in Rüthen organisiert, um den Schüler/innen spielerisch Vielfalt & Empathie nahezubringen. Außerdem haben wir Projekttage zu Flucht und Asyl für drei neunte Klassen der Maximilian-Kolbe-Schule in Rüthen organisiert. Die Besonderheit war, dass zwei geflüchtete Freunde aus Syrien und Eritrea von ihren Erfahrungen erzählten. Zusätzlich bringen sich einige von uns regelmäßig in Soest bei der Essensausgabe für 150 Geflüchtete sowie mit Deutschkursen bzw. Deutschlernen mit Freunden ein.

Mit der Zeit haben sich durch den Kontakt mit Asylsuchenden tolle Freundschaften und interessante Begegnungen entwickelt, in denen wir viel über unterschiedliche Lebensweisen, eigene Vorurteile und gesellschaftlichen Rassismus gelernt haben. Mit Straßenkreide-Aktionen in Rüthen & Soest haben wir zudem starke Zeichen gegen Rassismus und für ein solidarisches Miteinander gesetzt.

Motivation
Wir finden, dass wir hier vor Ort eine wichtige Arbeit machen und mit unseren Aktionen wichtige Impulse für ein solidarisches Miteinander setzen, die Menschen in der Region zum Nachdenken bringen und motivieren, selbst aktiv zu werden. Wir haben viel Spaß an dem Projekt und wollen das Preisgeld deshalb verwenden, um in Rüthen einen „Brunch der Begegnung“ zu organisieren, also ein großes öffentliches Frühstück mit Asylsuchenden aus der zentralen Unterbringunseinrichtung und möglichst vielen Menschen aus Rüthen und Umgebung. Es soll nachhaltiges & vegetarisches Essen geben, Spielangebote für Kinder, eine kleine Bilderausstellung und ein Rahmenprogramm, bei dem drei Geflüchtete von ihren Erfahrungen erzählen. Das Ziel ist, den Austausch zwischen Asylsuchenden und Rüthener/innen zu fördern, Vorurteile abzubauen und ein Zeichen für Solidarität statt Rassismus zu setzen. Unterstützt uns bitte, damit wir dieses Vorhaben mit dem Preisgeld in die Tat umsetzen können! Vielen Dank ;)

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MOLLMÄUSE & FRIENDS

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MOLLMÄUSE & FRIENDS MOBILE

Wir, der Kinderchor Mollmäuse & Friends aus Tecklenburg (www.mollmäuse.de), haben unser eigenes "Lied FÜR Europa" und unser eigenes Flüchtlingslied (Wir könnten Freunde sein - du und ich - Ein Lied für Toleranz und Offenheit) geschrieben und singen es bei verschiedenen ...

Wir, der Kinderchor Mollmäuse & Friends aus Tecklenburg (www.mollmäuse.de), haben unser eigenes "Lied FÜR Europa" und unser eigenes Flüchtlingslied (Wir könnten Freunde sein - du und ich - Ein Lied für Toleranz und Offenheit) geschrieben und singen es bei verschiedenen Veranstaltungen in unserer Region, vorwiegend dort, wo Menschen wohnen, die nicht so mobil sind, um nach Tecklenburg zu kommen.

Wir sind als Chor zum Juniorbotschafter 2015 der Unicef ernannt worden und nutzen diesen "Titel", weil man uns jetzt besonders zuhört. Wir setzen uns für Kinder ein und möchten unsere Musik nicht nur live singen, sondern auch professionell produzieren. Dafür benötigen wir Geld. Wir sind kein Verein, sondern arbeiten mit privaten Spenden.

Anfang September eröffnen wir das Sommerfest im Flüchtlingshaus in Osnabrück. Bis Dezember haben wir noch mehrere (kostenlose) Auftritte als MOLLMÄUSE & FRIENDS MOBILE, bei denen wir unsere Botschaften verbreiten.

Motivation
Die Produktion unseres Songs "Lied FÜR Europa" ist in Auftrag gegeben. Das Playback wird ab dem 15.9. produziert. Danach fahren wir zur Aufnahme ins Tonstudio.

Auch unser Flüchtlingslied möchten wir professionell produzieren und als Vollversion und als Playback an die Schulen geben, damit das Lied dort gesungen werden kann und die erste Annäherung nicht so schwer fällt.

Den Text finden Sie auf der Homepage www.mollmäuse.de/index5.html (unten). Eine ansprechende Audioversion gibt es noch nicht. Aber Hörproben findet man auf der Seite und bei amazon unter "Mollmäuse".

Bei uns singen bis zu 120 Kinder. Fast alle Familien in Tecklenburg sind beteiligt! Wir machen gute und schlaue Musik und verbessern damit die Welt!

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dbb jugend remscheid

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Bunte Handabdrücke für Respekt und Vielfalt in Remscheid

Wir - die Jugend des öffentlichen Dienstes in Remscheid - sind der Überzeugung, dass Werte wie Respekt und Toleranz von der Jugend aus in unsere Gesellschaft getragen werden müssen und unterstützen deshalb seit mehr als einem Jahr den sechsten Jugendrat der Stadt Remsch...

Wir - die Jugend des öffentlichen Dienstes in Remscheid - sind der Überzeugung, dass Werte wie Respekt und Toleranz von der Jugend aus in unsere Gesellschaft getragen werden müssen und unterstützen deshalb seit mehr als einem Jahr den sechsten Jugendrat der Stadt Remscheid.

Mit der Aktion "JugendART" des Jugendrates haben wir die Möglichkeit bekommen, ein buntes Zeichen in Form eines von uns gestalteten Stromkastens auf der Hauptgeschäftsstraße zu setzen. Der Baum aus farbigen Händen soll symbolisieren, dass wir offen sind wie die Krone eines Baumes, aber auch genauso stark verwurzelt in unserer Heimat. Jeder, egal welcher Herkunft, Hautfarbe oder Religion, soll sich bei uns in der Stadt wohlfühlen.

Das Projekt endet für uns nicht mit der Teilnahme an dieser Aktion, sondern wir werden uns auch in Zukunft für Respekt und Vielfalt einsetzen: Im Moment verteilen wir knallige Respekt-Buttons in Remscheid und werden bald ein Seminar zum Thema Extremismus unserer Dachorganisation dbb jugend nrw besuchen.

Gemeinsam sind wir stark und dafür bringt jeder von uns Ideen ein!

Mehr zu unseren Aktivitäten findet ihr unter: https://www.facebook.com/dbbjremscheid

Motivation
Wir sollten gewinnen, weil wir uns mit großer Ausdauer sowohl für Demokratie als auch für Vielfalt und Respekt einsetzen.

Alle unsere Mitglieder arbeiten im öffentlichen Dienst und setzen sich demnach täglich für das Allgemeinwohl sowie Demokratie ein. Zusätzlich unterstützen wir als Jugendgruppe in unserer Freizeit den Jugendrat und damit die demokratischen Strukturen vor Ort. Auch führen wir viele eigene Aktionen durch, mit denen wir Remscheid für die Jugend attraktiver machen, das Gemeinschaftsgefühl stärken und ein friedliches sowie respektvolles Miteinander fördern.

Mit unseren Handabdrücken haben wir nicht nur die Innenstadt verschönert, sondern als Erstes zusammen mit dem Jugendrat ein Zeichen für Respekt und gegen Rassismus gesetzt. Wir werden nicht müde, uns vor Ort zu engagieren und hoffen darauf, mit dem Gewinn dieses Wettbewerbs nicht nur auf unsere Arbeit sondern auch auf die des Jugendrates aufmerksam zu machen sowie weitere soziale Projekte realisieren zu können.

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Jugendparlament der Stadt Siegen

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Toleranz und Akzeptanz

Wir als Jugendparlament der Stadt Siegen haben mit dem 3. Jugendforum in Siegen ein Zeichen für Toleranz und Akzeptanz gesetzt. Im Vorfeld haben wir uns überlegt, welche Themenbereiche unter diese Überschrift passen würden und haben uns dann für Themen und Ausdrucksform...

Wir als Jugendparlament der Stadt Siegen haben mit dem 3. Jugendforum in Siegen ein Zeichen für Toleranz und Akzeptanz gesetzt. Im Vorfeld haben wir uns überlegt, welche Themenbereiche unter diese Überschrift passen würden und haben uns dann für Themen und Ausdrucksformen wie: Schablonen Workshop, Argumente gegen Stammtischparolen, Alles meschugge, oder was? Die Juden und der Judenhass, Voll behindert? Total normal?, Rechte Musik, Flucht und Flüchtlinge, vegetarische und vegane Ernährung, vegan Kochen und Sprayen entschieden. An dem Tag selber gab es dann für die fast 100 Teilnehmer/innen die Möglichkeit, Workshops nach ihren Interessen zu besuchen. Neben den Workshops und den Inhalten des Jugendforums war der Tag auch der Auftakt für den Jugendfond des Bundesprogramms „Demokratie leben“ , für das dort Projektideen gesammelt wurden, die im zweiten Halbjahr 2015 gefördert werden könnten. Wir werden nun zusammen mit dem Stadtjugendring Siegen ein Jugendforum durchführen, das für die Vergabe der Projektmittel des Bundesprogramms zuständig ist.

Motivation
Wir haben viele Themen zu Toleranz und Akzeptanz aufgegriffen und auch nicht nur Diskussionsforen, sondern verschiedenste Umsetzungs- und Herangehensweisen an diese Themen angeboten, sei es Schablonen gegen Rechts oder für mehr Toleranz zu gestalten oder beim veganen Kochen sich mit der Frage nach dem Umgang mit tierischen Produkten auszutauschen. Durch diese Vielfalt haben wir fast alle Schulformen an diesem Tag ansprechen können und im Miteinander darüber hinaus graphisch oder auch beim vegan Kochen mal etwas anderes ausprobieren können. Wir haben mit dem 3. Jugendforum den Auftakt zum Bundesprogramm „Demokratie leben“ gemacht.

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Evangelische Jugend des Evangelischen Kirchenkreises Wesel

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Verdammt lang her?

Für das Jahr 2015 haben wir unter dem Titel "Verdammt lang her?" mit dem Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Wesel ein Projektjahr gegen das "Vergessen von Verbrechen des Nationalsozialismus" geplant und durchgeführt. Da sich dieses Projekt an alle dreizehn ...

Für das Jahr 2015 haben wir unter dem Titel "Verdammt lang her?" mit dem Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Wesel ein Projektjahr gegen das "Vergessen von Verbrechen des Nationalsozialismus" geplant und durchgeführt.
Da sich dieses Projekt an alle dreizehn Gemeinden des evangelischen Kirchenkreises Wesel richtet, sind die Veranstaltungen dazu für alle Jugendlichen offen.
Die Teilnehmerzahlen varieren daher je nach Veranstaltung von 10 - 200 Jugendlichen.
08. Februar 2015
Besuch der Gedenkstätte der ehemaligen Tötungsanstalt Hadamar in Hessen
12. Februar 2015 - 29. März 2015
Die Wanderausstellung "Es gibt hier keine Kinder", mit Kinderzeichnungen des Auschwitzüberlebenden Thomas Geve
30.-31. März 2015
Besuch der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar/Thüringen
15. April 2015
Infoveranstaltung "Rechte Szene am Niederrhein"
19. April 2015
Fahrradtour zu den Stolpersteinen im Kirchenkreis
Wesel
30.09. - 05.10.2015
Besuch der Gedenkstätte Auschwitz
08. November 2015
Synodaler Jugendgottesdienst zum Jahrestag der Reichspogromnacht

Motivation
Schlagworte wie PEGIDA und Flüchtlingspolitik haben uns dazu gebracht, uns gegen das Erstarken und Etablieren von Tendenzen rechtsextremen Gedankengutes zu engagieren.
Gerade in diesem Jahr suchen sehr viele Menschen aus Angst um ihr Leben Asyl in Deutschland. Wir haben die Pflicht zu helfen!
Gemäß dem Zitat von George Santayana (spanischer Philosoph):
"Wer sich der Geschichte nicht erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.", erinnern wir mit unserem Jahresprojekt: "Verdammt lang her?" an den traurigen Teil deutscher Geschichte, um für einen menschenwürdigen Umgang mit Menschen anderer Religion, Kultur, Hautfarbe und Abstammung zu sensibilisieren.

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Kinder- und Jugendring Bochum e.V.

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Projekt Stolperstein – Ein Zeichen setzen gegen das Vergessen (Film: https://youtu.be/dXQFg96KjM4)

Jedes Schuljahr vergibt der Kinder- und Jugendring Bochum den Abraham-Pokal an eine Bochumer Schule. Aktionen, Projekte und Veranstaltungen rund um die Themen Antirassismus, interkulturelle Toleranz und interreligiöser Dialog werden in dieser Zeit von den Jugendlichen e...

Jedes Schuljahr vergibt der Kinder- und Jugendring Bochum den Abraham-Pokal an eine Bochumer Schule. Aktionen, Projekte und Veranstaltungen rund um die Themen Antirassismus, interkulturelle Toleranz und interreligiöser Dialog werden in dieser Zeit von den Jugendlichen entwickelt.

Eine Projektgruppe der Willy-Brandt-Gesamtschule aus Bochum-Werne entschied sich für eine Stolperstein-Recherche über die jüdische Familie Hirsch, die ganz in der Nähe der heutigen Schule gelebt hatte und durch die Nazis verfolgt und getötet wurde. Der Film zeigt die Stationen und Ergebnisse der Recherchen, die Auseinandersetzung mit dem Thema und die Veränderungen, die diese Beschäftigung bewirkte. Durch die musikalische Untermalung vermittelt der Film die Emotionalität des Themas für die Gruppe.

Der Film dokumentiert und reflektiert das Projekt und wird zu einem filmischen Teil des Stolpersteins für Sophia und Emil Hirsch (https://youtu.be/dXQFg96KjM4).
Das vom Kölner Künstler Gunter Demnig initiierte Stolperstein-Projekt ist mit über 50.000 Gedenktafeln "das größte dezentrale Mahnmal der Welt". (Wikipedia, Stolpersteine)

Motivation
Weil es wichtig ist.
Weil der Film (auch anderen)zeigt, wie es gehen kann.
Weil sehr viel Arbeit darin steckt.
Weil es nicht perfekt - aber gut ist.
Weil dadurch eigentlich Sophia und Emil Hirsch gewinnen und all die anderen Opfer der Nazis.

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BDKJ Diözesanverband Köln

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Erinnern und Gedenken - Blog zur Gedenkstättenfahrt

Im Rahmen der verbandsübergreifenden Gedenkstättenfahrt nach Oswiecim und Kraków im Juni haben (vor allem) Max und Nadia, zwei Ehrenamtliche aus den BDKJ-Mitgliedsverbänden KjG und KSJ ihre Gedanken und Eindrücke in einem Weblog geschildert. So wurde neben der "offiziel...

Im Rahmen der verbandsübergreifenden Gedenkstättenfahrt nach Oswiecim und Kraków im Juni haben (vor allem) Max und Nadia, zwei Ehrenamtliche aus den BDKJ-Mitgliedsverbänden KjG und KSJ ihre Gedanken und Eindrücke in einem Weblog geschildert. So wurde neben der "offiziellen" Berichterstattung über diese Fahrt, an der 1.000 Jugendliche aus ganz Deutschland (davon etwa 300 aus NRW) teilnahmen, ein ganz persönlicher Zugang zu Gefühlen, Motivationen und Erlebnissen möglich.
In den Beiträgen wird neben den Eindrücken auch der Bogen zu aktuellem Engagement geschlagen, ganz getreu dem Motto der Fahrt: Dass Auschwitz nie wieder sei!

Das Weblog lässt sich hier nachlesen:
https://erinnernundgedenken.wordpress.com/

Motivation
Wir sind die letzte Generation, die noch die Möglichkeit hat, Zeitzeugen der Shoah zu treffen. 1.000 Jugendliche haben im Juni diese Möglichkeit genutzt. Max und Nadia wollten dazu beitragen, dass auch andere von ihren Eindrücken profitieren können. Spätabends, nach den Programmpunkten der Fahrt, haben sie im Hostel oder vor der Tür, teils mit Papier und Stift, teils per Tablet alles niedergeschrieben, was sie teilen wollten. Was anfangs als kleiner Reisebericht gedacht war, entwickelte sich so zu einer persönlichen Schilderung. Die Unterschiedlichkeit der Autor/innen wird auch in der Unterschiedlichkeit der Beiträge deutlich. Das kommt aber den vielen verschiedenen Zugängen entgegen, die Menschen haben, die sich mit dem Umfassbaren befassen, was in Auschwitz passiert ist. Die Bereitschaft, dies weiterzutragen, ist einen Preis wert.

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queerblick e.V.

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queer durch Deutschland

Wie queer ist die jungen Generation Deutschlands? Wie wachsen schwule, lesbische, bisexuelle und trans* Jugendliche auf? Welche Erfahrungen der Diskriminierung und Akzeptanz machen sie? Dieser Frage sind wir, Christopher, Fabian, Vince und Falk im Projekt "queer durch D...

Wie queer ist die jungen Generation Deutschlands? Wie wachsen schwule, lesbische, bisexuelle und trans* Jugendliche auf? Welche Erfahrungen der Diskriminierung und Akzeptanz machen sie? Dieser Frage sind wir, Christopher, Fabian, Vince und Falk im Projekt "queer durch Deutschland" nachgegangen.

Einen Monat lang haben wir in jedem Bundesland eine Person besucht, die vor der Kamera über ihr inneres und äußeres Coming-out spricht sowie über den eigenen Lebensentwurf. Dabei sind 16 Einzelportraits entstanden - von der christlichen Trans*Frau aus NRW, den offen schwulen Bundeswehrsoldaten aus Hamburg bis hin zur pansexuellen Bayerin. Uns war es bei dem Projekt wichtig, vielfältige Typen zu zeigen, die möglichst jung sind und aus allen Landesteilen kommen. Mit den Videos wollen wir verdeutlichen, dass queere Lebensweisen sehr vielfältig sind (dies hilft vor allem Jugendlichen im Coming-out, die Rollenklischees fürchten) und zudem in allen geografischen Ecken zu finden sind (Identifikation und Nähe).

Die insgesamt 16 Videos wurden auf YouTube ausgestrahlt (https://www.youtube.com/playlist?list=PLd8TF7E0vwKmrTl5zgf7VZs1C-hA1rh1a) sowie im Bürgerfernsehen nrwision.

Motivation
Unser Projekt hat eine extrem hohe Strahlkraft. Insgesamt wurden alle 16 Videoportraits mehr als 250.000 Mal über YouTube abgerufen. D.h. es haben sich mehrere Zehntausend Menschen unsere Videos angeschaut, die queere Lebensweisen behandeln - und das authentisch ohne die stereotypen Bilder, die in den Medien vermittelt werden.

Die zahlreichen Kommentare auf YouTube zeigen, dass die Videos anderen Jugendlichen im Coming-out-Prozess Mut machen. Sie helfen dabei, sich nicht zu outen und damit ein Vorbild in der eigenen Peer-Group zu werden. Andererseits laden die Videos dazu ein, dass heterosexuelle Menschen einen Einblick bekommen und damit für queere Lebensweisen sensibilisiert werden.

Neben der Wirkung und Strahlkraft der Videos hat "queer durch Deutschland" erstmals und in umfangreicher Art und Weise die Vielfalt der jungen queeren Generation festgehalten. Dabei darf nicht vergessen werden, dass das Projekt rein ehrenamtlich durchgeführt wurde. Dies verdient Respekt und eine Auszeichnung.

Deutscher Pfadfinderbund (DPB) Hemer

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Toleranz und Intoleranz – Besuch des türkisch-islamischen Gemeindezentrums

Der Deutsche Pfadfinderbund (DPB) in Hemer ist eine örtliche Gliederung des DPB. In seiner für alle Gruppen verbindlichen Bundesordnung hat sich der DPB u.a. folgendes Ziel gesetzt: 1. die Jungen und Mädchen erkennen zu lassen, dass das Wesentliche im Zusammenleben de...

Der Deutsche Pfadfinderbund (DPB) in Hemer ist eine örtliche Gliederung des DPB.
In seiner für alle Gruppen verbindlichen Bundesordnung hat sich der DPB u.a. folgendes Ziel gesetzt:
1. die Jungen und Mädchen erkennen zu lassen, dass das Wesentliche im Zusammenleben der Menschen nicht die Betonung des Trennenden, sondern die des Gemeinsamen und die Achtung vor der freien, menschlichen Persönlichkeit ist;
2. die Jungen und Mädchen zu selbständigem, unvoreingenommenem Denken zu führen, sie vor einseitiger Beeinflussung zu bewahren, sie jedoch zur Kritikfähigkeit zu erziehen, damit sie ihren späteren Weg als politisch mündige Bürger unseres Staates aus eigener Erkenntnis finden.


Im Rahmen von Älterenkreisen setzen sich die Mitglieder (meist Gruppenleiter) mit zeitlosen und aktuellen, das menschliche Miteinander bestimmenden Themen auseinander. Ziel ist, dass die Älteren diese dort erworbenen Wertvorstellungen den Jüngeren vorleben können.
Gruppen führen bedeutet beim DPB vorleben.

Im Zusammenhang mit dem Thema „Toleranz und Intoleranz“ besuchten wir das Gemeindeszentrum der türkisch-islamischen Gemeinde vor Ort. Kompetente Ansprechpartner informierten uns umfassend und beantworteten viele Fragen, die uns die für uns unbekannte Religion besser verstehen ließen.

Motivation
Ein eventueller Gewinn würde aus. für die Gewährung von
Fahrtenzuschüssen finanziell schlechter gestellter Gruppen-
mitglieder dienen.

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DPSG und BMPPD

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gemeinsam LEBEN - ein interreligiöses Begegnungszeltlager moslemischer und christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder für Frieden, Toleranz und Demokratieerziehung

Vision: - Frieden schaffen in Zeiten von Angst vor Terrorismus - Unterschiede in Religion und Herkunft nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung erfahren „Als Pfadfinderin/als Pfadfinder begegne ich allen Menschen mit Respekt und habe alle Pfadfinder und Pfad...

Vision:
- Frieden schaffen in Zeiten von Angst vor Terrorismus
- Unterschiede in Religion und Herkunft nicht als Bedrohung,
sondern als Bereicherung erfahren

„Als Pfadfinderin/als Pfadfinder begegne ich allen Menschen mit Respekt und habe alle Pfadfinder und Pfadfinderinnen als Geschwister“.
Mit 41 Millionen Pfadfindern und Pfadfinderinnen in 216 Ländern der Welt fühlen auch wir uns als ein kleiner Teil der größten Jugendbewegung weltweit diesem Auftrag des Friedensstiftens und der Suche nach Begegnung verpflichtet.

--> um Begegnung und interreligiösen Dialog auf Augenhöhe zu erleben, fahren Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) und dem Bund moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD) im Sommer 2015 eine Woche gemeinsam ins Zeltlager.
Dort haben sie die Möglichkeit außerhalb von Schule und anderen vordefinierten Kontexten sowohl im Alltag, wie auch im Rahmen eines abwechslungsreichen interreligiösen Bildungsprogramms die Kulturen und Religionen kennenzulernen, die ansonsten zwar ein fester Bestandteil ihrer Lebenswirklichkeit und ihres Sozialraums sind, mit denen sie sich aber möglicherweise bislang erst wenig bis gar nicht dialogisch auseinandergesetzt haben.

Motivation
Unser Projekt ist...

...nachhaltig
Das Lager ist keine Eintagsfliege, sondern lediglich ein weiterer Höhepunkt der partnerschaftlichen Zusammenarbeit unserer beiden Verbände, die nunmehr seit 2012 besteht. Wir freuen uns, dass mit diesem Projekt unsere Zusammenarbeit über die Freundschaft der jungen Erwachsenen hinausgeht und auch unsere Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit bekommen werden, sich kennen zu lernen und die bestehende Freundschaft zwischen DPSG und BMPPD in die nächste Generation hineinzutragen.
...partizipativ
Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bestimmen Thema und Programm des Lagers selbst. Vertreter/innen beider Verbände sind in Vorbereitung und Durchführung gleichberechtigt und "auf Augenhöhe" an der Projektverantwortung und der Leitung des Lagers beteiligt.
...konkret
In unserem Begegnungslager wird nicht (nur) über interreligiösen Dialog, Integration und den Wert von Vielfalt in der Gesellschaft debattiert: Wir (er)leben diese Werte eine Woche aktiv im gemeinsamen Miteinander unseres Begegnungslagers und erfahren uns in unserer Ähnlich- sowie auch Unterschiedlichkeit im Alltag!

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Amigonianer Gelsenkirchen

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Bunt statt Grau

Bei "Bunt statt Grau" ging es darum, mit den Jugendlichen ein Projekt gegen Rassismus und Krieg zu erstellen. In einem HipHop Workshop haben wir zuerst den Text ausgearbeitet und diesen dann aufgenommen. Zum Projektabschluss haben wir dann gemeinsam das Musikvideo ged...

Bei "Bunt statt Grau" ging es darum, mit den Jugendlichen ein Projekt gegen Rassismus und Krieg zu erstellen. In einem HipHop Workshop haben wir zuerst den Text ausgearbeitet und diesen dann aufgenommen.
Zum Projektabschluss haben wir dann gemeinsam das Musikvideo gedreht.

Motivation
Das Projekt sollte gewinnen weil es zeigt, dass man durch Kreativität mehr erreicht als durch Hass.
Dass es keine Rolle spielt woher man kommt und dass Sprachbarrieren und kulturelle Barrieren keine Rolle spielen, um gemeinsam an Projekten zu arbeiten.
Bunt statt Grau sagt schon alles, wir wollen Farbe in den Alltag bringen und den Leuten mit dem Musikvideo zeigen, dass wir nur gemeinsam stark sind.

BDAJ-NRW

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Social Media Kampagne

#StopDeathInMediterraneanSea „Massensterben an Europas Grenzen“ titelte die Süddeutsche Zeitung bereits im März 2014. Dennoch werden bis heute tagtäglich Menschen ihrem Schicksal, also dem sicheren Tod, überlassen. Experten erwarten, dass alleine dieses Jahr bis zu 1...

#StopDeathInMediterraneanSea

„Massensterben an Europas Grenzen“ titelte die Süddeutsche Zeitung bereits im März 2014. Dennoch werden bis heute tagtäglich Menschen ihrem Schicksal, also dem sicheren Tod, überlassen. Experten erwarten, dass alleine dieses Jahr bis zu 1 Million Menschen den Weg über das Mittelmeer versuchen werden, um Krieg, Durst und Hunger hinter sich zu lassen und um in Europa ihre neue Heimat zu finden.

Mit großem Erschrecken stellte die Alevitische Jugend in NRW (BDAJ-NRW) fest, dass in der Europäische Union und den Mitgliedsstaaten dieses wichtige Thema viel zu stiefmütterlich behandelt wird. Die politischen Entscheidungsträger/innen unserer Gesellschaft agieren in unseren Augen viel zu passiv und nehmen den Tod von Menschen bewusst in Kauf.

Deshalb wollte unser Verband mit einer Social Media Kampagne aufmerksam machen! Uns erreichten mittlerweile knapp 450 Bilder von jungen Menschen, Politiker/innen, Sportler/innen und auch Künstler/innen, die bereit sind, sich mit uns gemeinsam für dieses Thema stark zu machen. Wir werden unser Engagement für dieses Thema in den kommenden Monaten weiter intensivieren.

Motivation
Junge Menschen sind online, verbringen dort sehr viel Zeit und "inszenieren" sich auch gerne selbst. "Warum dann nicht für eine sehr sinnvolle Sache dies ausnutzen?" dachten wir uns als Landesverband der Alevitischen Jugend in NRW. Mittlerweile haben schon die ersten lokalen Gruppen von uns das Thema auf die Agenda genommen und entwickeln eigene lokale Aktivitäten.

Wir sollten gewinnen, weil wir hoffentlich viele Menschen für dieses Thema sensibilisert haben und auch weiterhin an diesem wichtigen Thema dran bleiben wollen.

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Gefördert vom:

Die Filme der Jurypreis-Gewinnergruppen vom buntblick 2015: